Japan macht es vor
Wie man heute in den Medien lesen, sehen und hören konnte, bekommt Japan einen neuen Regierungschef, namens “Shinzo Abe”. Was sich im ersten Moment wie eine lateinisch benamte Affenart anhört, ist jedoch ein Mensch und sogar einer, der wohl noch nicht ganz vergessen hat, was Vaterlandsliebe und Patriotismus bedeutet. Abe ist mit 53 Lenzen der jüngste Regierungschef und gleichzeitig der erste, der in der Nachkriegszeit geboren wurde. Doch genug der Nebensächlichkeiten. Mir geht es im Wesentlichen darum, dass er eine Erziehungsreform erreichen möchte und in diesem Zuge in den Schulen einen “Patriotismusunterricht” einführen will. Klingt vielversprechend, wobei abzuwarten bleibt, wie (wenn überhaupt) das dann umgesetzt wird.
Der Welt wird es sicherlich nicht gefallen wenn ein Rechtspopulist Schlagzeilen macht und zudem offenbar noch im Volk beliebt ist, aber dennoch gilt dem Vorhaben ein wenig Respekt wie ich finde. Doch bevor Rufe laut werden, wir sollten doch auch so etwas wie einen “Patriotismusunterricht” in der BRD einführen, achtet bitte auf folgendes:
Wir sollten unser Bestes leisten, um eben eine solche Notwendigkeit zu vermeiden. Wenn wir erst einmal soweit kommen, dass es notwendig ist, in Schulen Patriotismus zu lehren oder geschweige denn den Kindern erst einmal die Angst davor nehmen müssen, haben wir auch ein ganzes Stück weit versagt.

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