Hochsicherheitsland hinter Gittern?
05.10.2006, 23:09 Uhr
Amerik-haha.Ich traute meinen Augen kaum, als ich beim täglichen Streifzug durch die Medienlandschaft die Meldung entdeckte, dass im Besatzerland wieder einmal eine neue Schnapsidee Einzug in das Kleingeisthirn von Mr. Bush erhalten hat.
So bewilligte der Mann, der wohl selbst Gott zur Achse des Bösen zählen würde, dass die Grenze zu Mexiko verstärkt überwacht und gesichert werden soll. Hintergrund sind die hohen Flüchtlingszahlen, die die USA zu verbuchen haben, ausgelöst, durch Mexiko.
Auf der Strecke von guten 1.000 Kilometern werden also nun für Beträge in Milliardenhöhe Zäune erneuert, errichtet, Kameraüberwachungen installiert und Bewegungsmelder angebracht. An was erinnert uns das denn? Genau, man könnte meinen, die DDR feiert in Amiland ein “Comeback” - allerdings auf neuestem technischen Standard - FBI, CIA und NSA sind die STASI der Neuzeit.
Inoffizielle Schätzungen liegen bei ca. 12 Millionen illegal, in den USA lebenden Einwanderern aus Mexiko.
Ein weiterer Schritt, mit dem sich die angebliche Weltmacht lächerlich macht und das wahre Gesicht dennoch wieder ein Stück mehr zeigt. Die Machthaber dort drüben wollen der Welt ihren Stil, ihre eigene Lebensweise und Regeln aufdrücken. Traurig nur, dass es einfach niemand sehen will. Ist es Angst? Was treibt die vielen Länder der Erde dazu, einen Präsidenten zu unterstützen, der all jenes legitimiert, was man in den eigenen Staatsformen und Regierungen teilweise aufs Tiefste ablehnt?
Amerika, ein Land das die Freiheit liebt und den Frieden erhalten will, eine Behauptung, die ad absurdum ist, sieht man mit beiden Augen genau hin, und damit meine ich nicht die Hühneraugen auf Omi’s Füssen.

