Mobiltelefone neben der Wursttheke
Nach Schlecker (”SMobil”), Aldi (”Aldi Talk”), Penny Markt (”Penny Mobil”) und anderen, beabsichtigt nun auch die Lidl-Kette (Schwarz-Gruppe) Anfang September dieses Jahres ins Mobilfunkgeschäft einzusteigen. Der Discounter will damit in direkte Konkurrenz zum Aldi-Angebot zu gehen. Aldi startete bereits im Dezember 2005 mit Hilfe der ePlus-Zweitmarke “Simyo” den Verkauf von eigenen Mobilfunktarifen. weiter…
Hui, da hat der deutsche Pressepuff übers Wochenende wieder ein Thema hingelegt, über was es sich ganz offensichtlich zu recherchieren und zu schreiben lohnt. Schnee von gestern sind die sechs getöteten Männer in Duisburg, die zwei getöteten in Berlin und die drei toten Polizisten. Über zunehmende Mafia-Strukturen, organisierte Kriminalität und Konsequenzen von getöteten Kindern redet sowieso kein Tier mehr. Aber wenn sich zwei Jugendgruppen in einer ostdeutschen Kleinstadt gegenseitig die Fressen polieren, wird es schon interessanter. Kommt dann noch hinzu, daß die Geschädigten Inder waren, ist das Titelthema perfekt.
Es gibt so einige Tage, wo man sich die Frage stellt, ob die eigenen Mobilfunkkunden nicht doch etwas zu viel Strahlung abbekommen haben. Da hat man zum Beispiel den Kundenkreis, der vor Anfang des Gesprächs groß ankündigen muß, daß er ja ein Mobiltelefon oder gar einen Vertrag habe. Ja, der nackte Wahnsinn, wäre ich ja so nie drauf gekommen. Schließlich begrüße ich ja auch einen Autohändler mit: Ja, Hallo, ich suche ein Auto! Ja, ne, Pilze wird es hier wahrscheinlich nicht geben.
Edmund Stoiber hat es irgendwie mit Frauen: Einerseits die Fürther Landrätin, Frau Gabriele Pauli, die bis vor kurzem noch mit der Kettensäge am Thron säbelte, und anderseits Frau Christa Stewens, welche den mittlerweile scheidenden Ministerpräsidenten nun in den höchsten Tönen lobt und ihn gar als neuen Bundespräsidenten vorschlägt. Immerhin sei er ja hervorragend über die Verhältnisse in den neuen Bundesländern informiert und könne auch gut mit Finanzen jonglieren, so die bayerische Sozialministerin Stewens weiter. 
