Bewußt zum Bankrott geführt
Einen halbwegs realistischen Kassensturz der Bundes- und Landeshaushalte veröffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) am vergangenen Donnerstag. Mit der Ausgabe “Die öffentliche Verschwendung 2007” geht der BdSt in die nächste Runde und präsentiert sogleich 107 Fallbeispiele mit einer Schadenssumme von knapp dreißig Milliarden Euro. Wie jedes Jahr aufs neue, griff man also auch im Jahre 2006 tief in die sprudelnde Geldquelle und bediente sich dieser großzügig. Ob unnötige Geschäftsreisen, wie jene des niedersächsischen Landtagspräsidium nach China mit Seilbahnfahrt und allem drum und dran für schlappe 66.000 Euro. Oder aber großzügige Ausgaben fürs Ausland. weiter…
Natürlich nur aus gutbürgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuersünden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim örtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit müsse genüge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen dafür, daß Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten man hackt diesen Verbrechern gleich die Pfoten ab. In Ordnung, ganz so massiv äußerte man sich bisweilen noch nicht, aber es bleibt nicht nur im Fall des Herrn Ichzahlnix und der Ex-Frau Zahllieber interessant, welche Blüten die neuste Entwicklung treiben wird.
Die Bundesrepublik ist einsamer Spitzenreiter bei den Abgaben an die
Recht verhalten war die Reaktion auf die neuerliche Mißhandlung mit anschließender Todesfolge eines Zweijährigen, welche sich bereits vor zwei Wochen
Am Freitagabend flimmerte eine sehr geschmacklose Neuigkeit über den TV-Schirm: “Bischof rechtfertigt Entsendung von pädophilem Priester”. Gemeint war die Entsendung eines 39-jährigen Priesters im Bistum Regensburg (Gemeinde “Riekofen”), der bereits im Jahr 2000 durch einen Strafbefehl wegen Mißbrauchs von zwei Brüdern eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung erhielt. Damals war der Pädophile Kaplan in Viechtach/Niederbayern.
Der Suchmaschinenriese “
Was wird in manchen Vorstandsetagen nicht so alles über Umsatzverluste und kontraproduktives Verhalten der eigenen Mitarbeiter debattiert. Tatsache ist, daß man sogar Lösungen sucht, welcher jedoch eher einem verzweifelten Hilferuf gleichen, als einer Lösung nahe kommen. Aber immerhin etwas. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter natürlich hoch erfreut wieder den alljährlichen Umfragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit auszufüllen, schließlich muß man diesen ohnehin abgeben, sonst schaut so mancher Abteilungsleiter, dessen Funktion bis heute noch nicht so ganz geklärt ist, ziemlich grimmig drein. Natürlich nur, um den Mitarbeiter in dem Gefühl zu lassen, er werde gehört.
Die Kanzlerin schlägt auf den Tisch und alle sperren die Ohren auf. Es geht um das Thema der “inneren Sicherheit”. Ein Thema, das uns allen vor allem durch Herrn Schäubles Horrorszenarien durchaus bekannt ist.
Wer glaubt unser Bundesamt für Verfassungsschutz habe nur die bösen Nazis im Auge, der irrt. Zumindest, wenn man den Berichten der Netzmedien vom
Was macht man, wenn man gar keine Ahnung hat, was man den lieben langen Tag über machen soll? Nun, entweder man schläft oder faulenzt, oder aber man sucht sich eine Thematik aus, die schlagzeilenwürdig ist und geht damit an die Öffentlichkeit. Letzteres hat Frau 