Huch, wo ist denn der florierende Absatzmarkt hin?
06.03.2007, 15:51 Uhr
Wie bereits vom Verband der Automobilindustrie Anfang März befürchtet, gehen im Inland die Absatzzahlen der deutschen Autobauer weiter zurück. Auch im Februar wiesen die Neuzulassungen im Vergleich zum Januar dieses Jahres ein deutliches Defizit auf. Die einzigen Gewinner sind Mercedes Benz, deren Umsatzplus auf die neue E-Klasse zurückgeführt wird, sowie Porsche. Deutlicher Verlier ist hierbei Volkswagen, mit einem Rückgang von 19,7%.
Insgesamt meldete das Kraftfahrtbundesamt am vergangenen Freitag 215.460 Neuzulassungen im Februar, was einen Rückgang von insgesamt 12,7% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Im Detail sehen die Absätze wie folgt aus:
Audi (Neuzulassungen ins.: 27.531, Umsatzverlust von 19,2%)
Ford (Neuzulassungen ins.: 25.963, Umsatzverlust von 15,3%)
BMW, Mini (Neuzulassungen ins.: 33.770, Umsatzverlust von 16,2%)
Mercedes Benz (Neuzulassungen ins.: 19.000, Umsatzplus von 2,7%)
Opel (Neuzulassungen ins.: 37.334, Umsatzverlust von 11,3%)
Porsche (Neuzulassungen ins.: 1.200, Umsatzplus von 9,00%)
Volkswagen (Neuzulassungen ins.: 35.000, Umsatzverlust von 19,7%)
Bleibt uns dieser Trend erhalten, gehen die Umsätze in den Folgemonaten weiterhin zurück. Wie Angela Merkel das wohl wieder erklären wird? Schließlich ist der entscheidende Auslöser für diesen Rückgang die Mehrwertsteuererhöhung, wie die Autobauer angaben. Wir sind auf jeden Fall gespannt wie eine Flitzebogen, denn zuweilen nervt die Aufschwungs-Euphorie nämlich ungemein…

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