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Roaming-Gebühren: Die EU-Telekom-Minister einigen sich


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24.03.2007, 01:21 Uhr

Nicht nur Deutschland machte mit “Sylt statt Seychellen” Schlagzeilen, auch Österreich preiste “Trumer-Seen statt Thailand” an. Doch kaum ist der Schock überwunden, die Billigflüge gebucht, würgen die zuständigen Minister der EU uns schon wieder eins rein: Die Senkung der Roaming-Gebühren auf eine Obergrenze ist (fast) beschlossene Sache!

Aber alleine aus gesundheitlicher Sicht ist das ein äußerst ungünstiger Umstand, den wir so nicht akzeptieren können. Denn wie bekannt sein dürfte, richten Funktelefone bei vielen Leuten große Schäden in der Hirngegend an. Sieht man zuweilen sehr gut im Werbeblock diverser Musiksender. Mal Hand über die Augen: Welcher gesunde Mensch tut sich freiwillig sowas an, sofern er nicht direkt neben ‘nem Sendemast aufgewachsen ist? Klar, die Jugend säuft sich auch die letzten Hirnzellen weg und das ist für den Konsum freilich hilfreich. Aber das kann doch nicht der einzige Auslöser sein.

Nein, da steckt mehr dahinter! Vorbei sind die Zeiten, als man als braungeflammtes Grillhähnchen mit Schlüpper-Streifen und ‘nem Hautkrebsrisiko jenseits der Skala zurückkam, nun gibt’s auch noch Streifen im Nüschel. Liebe EU-Minister, DAS haben wir nicht gewollt und uns schon gar nicht gewünscht! Wenn wir schon Urlaub machen, dann doch bitte ohne die nervenden Klingeldinger, ohne irgendwelche bleibenden Schäden in der Hirngegend und ohne nervende Anrufe der Verwandten.

Hat sich von Euch Ministern schon mal jemand Gedanken gemacht, wie man es nun seiner buckligen Verwandtschaft erklären soll, daß man nicht angerufen werden kann? Die Wucher-Preise kamen da nämlich wie gerufen, und selbst die Oma mit vererbten Anteilen an der Nokia-Aktie, verschonte einen mit Anfragen nach dem entfernen Wetter.

Natürlich wollen wir nicht verschweigen, daß das ganze auch sein Gutes hat: So gab es doch zuweilen für uns Tank- und Zigaretten-Touristen immer wieder diverse Haubentaucher, die gerade in dem Moment anriefen, als sich die Handtelefonzelle ins ePolsky-Netz eingeklinkt hat - und da kann man angesichts der Kosten wirklich verzweifeln. Doch seien wir ehrlich, wer weiß ob es in den östlichen Ländern überhaupt Grenzwerte für die Strahlenbelastung durch Funkmasten gibt. In sofern birgt sogar das in Zukunft doch noch einen riesigen Nachteil.

Kommen wir also zum Fazit: Das ganze wird uns rein gar nichts Gutes bringen! Nachteile auf ganzer Linie! Doch wir haben es begriffen: Ihr wollt uns in die Enge treiben! Aber nicht mit uns und schon gar nicht mit den dämlichen Viechern namens “Handys”. Nein, ab sofort bleiben die Dinger zu Hause und gammeln vor sich hin. Das habt Ihr nun davon! Die Mitarbeiter der Dumm-Telefonier-Konzerne können demnächst bei unserem Auslandsaufenthalt den Rasen mähen. Tja, hättet Ihr Euch das mal lieber früher überlegt. Nu ist der Billigflieger abgeflogen…

Foto: © SXC

(Steven)

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