Mobiltelefone neben der Wursttheke
28.08.2007, 23:41 Uhr
Nach Schlecker (”SMobil”), Aldi (”Aldi Talk”), Penny Markt (”Penny Mobil”) und anderen, beabsichtigt nun auch die Lidl-Kette (Schwarz-Gruppe) Anfang September dieses Jahres ins Mobilfunkgeschäft einzusteigen. Der Discounter will damit in direkte Konkurrenz zum Aldi-Angebot zu gehen. Aldi startete bereits im Dezember 2005 mit Hilfe der ePlus-Zweitmarke “Simyo” den Verkauf von eigenen Mobilfunktarifen.
Lidl konnte als Kooperationspartner die baldige O²-Zweitmarke “Fonic” gewinnen, die verlorenen Boden wett machen und O² einen gewissen Kundenstamm wiederbringen soll. Gewinne werden beim neuen Discountangebot vorrangig mit Telefonaten in das eigene Mobilfunknetz oder Festnetz erzielt. Bei Gesprächen in andere nationalen Mobilfunknetze wird für die Zweitmarke kein Gewinn rausspringen, da der Minutenpreis lediglich kostendeckend ist.
Ein heißes Eisen, wenn man bedenkt, daß sich das Kunden- und Telefonierverhalten nur bedingt steuern läßt. Und für 0,10 € in alle Netze telefonieren gibt es nicht überall. Na, wenn sich da mal keiner verrechnet hat…
Foto: © SXC



2 Kommentare zu “Mobiltelefone neben der Wursttheke”
29.08.2007, 00:30 Uhr
Es gibt nur Nachteile wenn explizit nur beim Aldi oder Lidl verkauft wird … so in Wien da gibt es einen Diskount Anbieter BOB und Guthaben kann man nur bei Aldi kaufen - was irgendwie am WE zum Problem werden lässt.
18.09.2007, 00:04 Uhr
In Wien wird von Aldi, welcher dort unter Hofer firmiert, nicht der zu A1 gehörige Billiganbieter BOB vertrieben, sondern YESSS, welcher von dem zu Orange gehörenden Anbieter ONE gelauncht wird.