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	<title>Kommentare zu: Wenn nichts mehr geht &#8211; Amoklauf!</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
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		<title>Von: Steven</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071121/wenn-nichts-mehr-geht-amoklauf/comment-page-1/#comment-2883</link>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 05:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>Richtig, Amokl&#228;ufe gibt es bereits seit einiger Zeit, aber schon gar nicht immer und nicht in diesem Ausma&#223;. Genau das ist der Punkt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig, Amokl&#228;ufe gibt es bereits seit einiger Zeit, aber schon gar nicht immer und nicht in diesem Ausma&#223;. Genau das ist der Punkt!</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 07:29:47 +0000</pubDate>
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		<description>Nunja, einfach hinnehmen kann ich als Familienvater mit Kindern da definitv nicht. Wenn ich mir ansehe welche Personen hier vor Ort in der Schule herumlaufen, sich im Internet auf Kontaktportalen mit Schlagringen ablichten lassen usw., dann mache ich mir da schon so meine Sorgen und Gedanken.

Hat es Amokl&#228;ufe in der H&#228;ufigkeit denn wirklich schon immer gegeben? Ich glaube schon, dass sich die &quot;Bigger, better, faster, more&quot; Entwicklung innerhalb der Gesellschaft schon so beschleunigt hat, dass es vor allem Eltern schon teilweise gar nicht mehr m&#246;glich ist, die eigenen Kinder und deren m&#246;gliche Sorgen und Probleme wirklich zu kennen.

Nicht die Art der Spiele vor dem PC oder der Playstation sind da  ma&#223;gebend, sondern meines Erachtens vielmehr die Tatsache an sich, dass es abstumpft. Es ist wie eine Art Flucht aus der Realit&#228;t, die viele Sorgen in Schule und Privatleben mitsich bringt und damit auch in meinen Augen die F&#228;higkeit, die Realit&#228;t bew&#228;ltigen zu k&#246;nnen, abhanden kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nunja, einfach hinnehmen kann ich als Familienvater mit Kindern da definitv nicht. Wenn ich mir ansehe welche Personen hier vor Ort in der Schule herumlaufen, sich im Internet auf Kontaktportalen mit Schlagringen ablichten lassen usw., dann mache ich mir da schon so meine Sorgen und Gedanken.</p>
<p>Hat es Amokl&#228;ufe in der H&#228;ufigkeit denn wirklich schon immer gegeben? Ich glaube schon, dass sich die &#8220;Bigger, better, faster, more&#8221; Entwicklung innerhalb der Gesellschaft schon so beschleunigt hat, dass es vor allem Eltern schon teilweise gar nicht mehr m&#246;glich ist, die eigenen Kinder und deren m&#246;gliche Sorgen und Probleme wirklich zu kennen.</p>
<p>Nicht die Art der Spiele vor dem PC oder der Playstation sind da  ma&#223;gebend, sondern meines Erachtens vielmehr die Tatsache an sich, dass es abstumpft. Es ist wie eine Art Flucht aus der Realit&#228;t, die viele Sorgen in Schule und Privatleben mitsich bringt und damit auch in meinen Augen die F&#228;higkeit, die Realit&#228;t bew&#228;ltigen zu k&#246;nnen, abhanden kommt.</p>
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		<title>Von: C</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071121/wenn-nichts-mehr-geht-amoklauf/comment-page-1/#comment-2779</link>
		<dc:creator>C</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 08:47:10 +0000</pubDate>
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		<description>Amokl&#228;ufe hat es immer schon gegeben. Wo allerdings der gesamtgesellschaftliche Druck eine Rolle gespielt haben soll, erscheint mir fraglich. Es ist keine Gesellschaft allein, kein Spiel allein und kein Waffenschein allein, der Jugendliche dazu bewegt in der Schule auf Lehrer und Mitsch&#252;ler zu schiessen. Die Suche nach &#039;dem&#039; ausl&#246;senden Faktor f&#252;hrt zwangsl&#228;ufig zu Vereinfachungen, die das Problem nicht l&#246;sen, sondern nur das pers&#246;nliche Gewissen beruhigen. Es gibt eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema, die beleuchten, dass es sich um eine sehr komplexe Fragestellung handelt und das stets die deutlich gr&#246;&#223;ere Gefahr birgt eigentlich unschuldige Jugendliche zu stigmatisieren, weil sie gewisse Merkmale aufweisen. 

Was kann einem nun lieber sein? Sollen die Rechte unserer Jugendlichen eingeschr&#228;nkt werden bis zur paranoiden Totalpr&#228;vention mit Schulverweisen (hat es in den USA bereits gegeben), Einweisung in Kliniken etc. oder soll man &#039;hinnehmen&#039;, dass diese schrecklichen Dinge geschehen. Es ist ein Dilemma.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Amokl&#228;ufe hat es immer schon gegeben. Wo allerdings der gesamtgesellschaftliche Druck eine Rolle gespielt haben soll, erscheint mir fraglich. Es ist keine Gesellschaft allein, kein Spiel allein und kein Waffenschein allein, der Jugendliche dazu bewegt in der Schule auf Lehrer und Mitsch&#252;ler zu schiessen. Die Suche nach &#8216;dem&#8217; ausl&#246;senden Faktor f&#252;hrt zwangsl&#228;ufig zu Vereinfachungen, die das Problem nicht l&#246;sen, sondern nur das pers&#246;nliche Gewissen beruhigen. Es gibt eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema, die beleuchten, dass es sich um eine sehr komplexe Fragestellung handelt und das stets die deutlich gr&#246;&#223;ere Gefahr birgt eigentlich unschuldige Jugendliche zu stigmatisieren, weil sie gewisse Merkmale aufweisen. </p>
<p>Was kann einem nun lieber sein? Sollen die Rechte unserer Jugendlichen eingeschr&#228;nkt werden bis zur paranoiden Totalpr&#228;vention mit Schulverweisen (hat es in den USA bereits gegeben), Einweisung in Kliniken etc. oder soll man &#8216;hinnehmen&#8217;, dass diese schrecklichen Dinge geschehen. Es ist ein Dilemma.</p>
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		<title>Von: Jens Kattermann</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071121/wenn-nichts-mehr-geht-amoklauf/comment-page-1/#comment-2726</link>
		<dc:creator>Jens Kattermann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 01:58:34 +0000</pubDate>
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		<description>Offensichtlich werden unsere Kinder und Jugendlichen mit der stetig schneller wachsenden sozialen und gesellschaftlichen Anforderungssymptomatik einfach immer weniger fertig. 

Jens Kattermann</description>
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<p>Jens Kattermann</p>
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