Jens Jessen und das deutsche Spießbürgertum
Pardon, Herr Jessen, aber Sie sind ein schäbiger Lump! Dem nicht genug, daß Sie Ihren geistigen Dünnpfiff öffentlich zugänglich machen müssen, verhöhnen Sie auch noch die Opfer von jugendlichen Gewalttätern in einer abartigen Art und Weise, daß es einem glattweg die Sprache verschlägt. Zugute darf man Ihnen halten, daß Sie von Rhetorik und adäquater Gestik sowie Mimik so wenig Ahnung haben, wie von aktuellen Gegebenheiten in der Bundesrepublik.
Einen offensichtlichen Umstand, der Ihnen letztendlich das Genick bricht, haben Sie dabei jedoch völlig außer Acht gelassen. Denn diesmal sind es keine von der Presse verschrieenen “rechten” Spinner, die für gehörigen Wind sorgen. Nein, diesmal kommt der Wind aus Volkes Mitte, was gewiß nicht die CDU meint. Und so viel Weitblick hätte man Ihnen zugesprochen, diesen Umstand zu erkennen. Der Focus hat es getan und titelte bereits im April 2006 folgerichtig: “Die Integration muslimischer Einwanderer ist gescheitert.” Nur bei Ihnen scheint das nicht so recht angekommen zu sein.
Das mag vielerlei Gründe haben. Als Leiter der Feuilletonsparte der ZEIT hat man sicherlich viel um die Ohren. Andererseits sind die Zeichen in Ihren Räumen unübersehbar und spätestens nach der zweiten Einblendung des Lenin-Gemäldes dürfte auch der letzte Trottel wissen, woher der Wind weht. Für meinen Teil wende ich mich lieber dem deutschen Spießbürgertum zu, als dem pseudointellektuellen Gequatsche eines devastierten und moralisch verkommenen ZEIT-Redakteurs.
Aber melden Sie sich ruhig, sobald Sie Ihren 53. Geburtstag feiern. Wir werden Ihnen dann eine Fahrkarte für die Bahn schenken, dann können Sie die Schauplätze auch mal aus der Nähe betrachten und Freundschaften mit ausländischen Rauchern schließen.
Foto: Youtube.com


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