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Die Woche in Zahlen (03/2008)


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20.01.2008, 22:55 Uhr

Die Woche in ZahlenJeder zehnte Jugendliche erhielt bereits pornografische oder gewaltdarstellende Filmaufnahmen auf sein Mobiltelefon. «» Das Vermögen des russischen Präsidenten Wladimir Putin wird derzeit auf 40 Milliarden Dollar geschätzt. «» Zwölf Millionen Euro investiert der Freistaat Sachsen für den Hochwasserschutz in Dresden. «» 65 Prozent der britischen Kinder und Jugendlichen schalten bereits vor der Schule den Fernseher ein. Insgesamt verbringen sie 5,5 Stunden am Tag vor dem Flimmerkasten.

Der amerikanische Konzern Sun Microsystem kauft das 1994 gegründete OpenSource-Project MySQL für insgesamt eine Milliarde Dollar. «» Sechzehn Prozent der über 50-jährigen Arbeitnehmer machten bereits Erfahrung mit Mobbing. «» Das Bertelsmann-Tochterunternehmen Arvato Services übernimmt zum 1. März weitere fünf Standorte der Deutschen Telekom AG bzw. dessen Tochterunternehmen Vivento Customer Services (VCS). 640 Mitarbeiter sind von der Ausgliederung betroffen. «» Infolge der Kreditmarktkrise beabsichtigt die Deutsche Bank insgesamt 300 Mitarbeiter zu entlassen. «» Die Metro-Group plant derzeit den Verkauf von 245 Extra-Märkten an den Konkurrenten Plus. «» Zwischen 1995 und 1999 erhielt der finnische Mobilfunkhersteller Nokia für das Werk in Bochum insgesamt 60 Millionen Euro an Subventionsgeldern. «»

Bis zum Jahre 2020 rechnet der Freistaat Sachsen mit einem Rückgang der Einwohnerzahlen um mehr als 300.000. «» Im vergangenen Jahr beantwortete die Schufa mehr als 50 Millionen Anfragen über die Kreditwürdigkeit der Bundesbürger. «» 11,83 Millionen Bundesbürger waren 2007 in Teilzeit beschäftigt. Weitere 2,2 Millionen gingen einer Nebentätigkeit nach. «» Groß-Britannien plagt erneut eine Datenpanne. Diesmal wurde ein Notebook mit vertraulichen Daten von 600.000 Soldaten und Bewerbern der Armee entwendet. «» Die aus der Tabaksteuer resultierenden Einnahmen sind im Vorjahr um 20 Millionen Euro gesunken. Mittlerweile sei jede fünfte Zigarette in der Bundesrepublik unversteuert, so der Geschäftsführer der Rauchtabakindustrie. «» 250 Bundeswehrsoldaten plant die Bundesregierung zusätzlich nach Afghanistan zu entsenden. 3.200 deutsche Soldaten befinden sich bereits vor Ort.

Foto: © SXC

(Steven)



5 Kommentare zu “Die Woche in Zahlen (03/2008)”

  • 1
    Frank GERMANY


    ” Im vergangenen Jahr beantwortete die Schufa mehr als 50 Millionen Anfragen über die Kreditwürdigkeit der Bundesbürger.” D.h. ca. 60% der Bundesbürger haben eine Anfrage gestellt, ziemlich viel. Man sollte bedenken, dass diese Anfrage mittlerweile auch bei Mietverträgen für Wohnungen etc. benötigt werden.

  • 2
    unnikuttan GERMANY


    sehr erleuchtende zahlen. leider muss die welt so traurig sein.

  • 3
    Alexander Müller SWITZERLAND


    Also ich habe kein Problem damit, wenn jugendliche Pornografie konsumieren. Wären sie richtig erzogen, könnten sie das richtig einordnen und verkraften. Sexualdelikte werden oft von religiösen Menschen verübt. Strenggläubig erzogene Kindern deren Mütter und Geschwister mit einer Burka bekleidet sind reagieren natürlich anderst auf den Anblick einer nackten Frau als liberaler aufgezogene Zeitgenossen, denen man Werte wie Gleichberechtigung und Frauenrechte vermittelt hat.

    Mit dem Reichtum anderer Leute habe ich auch kein Problem. Die meisten Leute können ja eh nicht mit dem Geld umgehen. Was nützt es, wenn man sein Vermögen nach Afrika schickt? Damit es dort sogleich von korrupten Regierungen und Beamten zweckentfremdet wird? Damit der Habenichts, der zum 1. Mal in seinem Leben Geld in der Hand hat es sogleich wieder aus dem Fenster wirft weil er nicht damit umgehen kann? Aufbauhilfe (Hilfe zur Selbsthilfe ist wohl wesentlich wirksamer als Spenden, die höchstens das Gewissen erleichtern). In der Schweiz werden Milliarden von Steuergeldern verwendet um in Entwicklungsländern professionelle Aufbauhilfe zu leisten. Wozu also noch spenden?

    Gegen Medien wie TV und Internet ist nichts einzuwenden. Gegen die Qualität der Sendungen hingegen schon. Mainstream-Kommerz-Scheiss und Talkshows sollten zugunsten von DOK’s und Schulfernseh-Sendungen reduziert werden. Die Macht der bewegten Bilder könnte man für die Bildung vorzüglich nutzen.

    Über die Fruchtbarkeit der Sachsen kann ich nicht viel sagen. Meiner Ansicht nach ist es jeoch so, dass die Geburtenrate abnimmt je intelligenter ein Volk wird. Die Erdbevölkerung explodiert zum Leidwesen der Umwelt (Fauna und Flora) trotzdem. Dumme Leute wollen gescheite Nachkommen zeugen oder denken einfach nicht über Verhütung nach (da sie zu dumm sind). Gescheite Leute wollen sich selber verwirklichen und Karriere machen.

  • 4
    TheDuke AUSTRIA


    >Jeder zehnte Jugendliche erhielt bereits pornografische oder gewaltdarstellende Filmaufnahmen auf sein Mobiltelefon.

    Hm. Also das kann ich mir kaum vorstellen, ich selbst habe auf meine 4 Handies noch nie so eine Aufnahme bekommen und ich nutze schon sehr lange Handies. Woher kommen diese Zahlen?

  • 5
    Andreas Beierl GERMANY


    TheDuke, also ich glaub schon dass die Zahlen hinkommen. Wenn ich morgens im Zug sitze und die Schulkinder dort sehe, schauen die ziemlich oft Pornos drauf an, und zeigen die ihren Freunden um zu zeigen wie cool sie sind. Auffallend finde ich, dass das die Kinder sind die schätzungsweise die 5-7 Klasse besuchen, darüber sieht man sowas fast nie.

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