Gerhard Schröders Memoarien
Lange Zeit war es ruhig um den einstigen Bundeskanzler der BRD. Für sein Selbstwertgefühl war die Zeit wohl schon wieder viel zu lang und so beschert er dem Konsum-Menschen ein Buch über seine Erlebnisse während seiner Amtszeit in Form einer Autobiographie. Eigentlich ist es sehr fragwürdig, warum uns gerade in diesen Tagen so viele Menschen mit ihren Autobiographien und Memoarien in Schriftform belästigen. Betrachtet man jedoch die Verkaufszahlen jener Bücher, wundert man sich eigentlich nicht mehr so sehr. Gibt es doch tatsächlich Menschen, die sich solche Schinken kaufen und es scheinen noch nicht mal wenige zu sein. Ob das wohl an der verzweifelten Suche nach Werten liegt? Man weiß es nicht, zumal es zweifelhaft ist, ob man sie in jenen Büchern finden wird. weiter…
Am 11. Januar dieses Jahres wurde Stephanie (13, jetzt 14) auf dem Schulweg vom vorbestraften Mario Mederake (35, seinerzeit arbeitslos) entführt. Durch Ermittlungspannen und Unzulänglichkeiten seitens der ermittelnden Behörden fristete Stephanie insgesamt sechsunddreißig Tage in der einstigen Wohnung des Pädophilen. Innerhalb dieses Zeitraumes wurde Stephanie laut eigenen Angaben mehr als hundert Mal sexuell mißbraucht. 