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	<title>Brennpunkt</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
	<pubDate>Fri, 30 May 2008 11:51:23 +0000</pubDate>
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		<title>Die Woche in Zahlen (03/2008)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 21:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
<category>Statistik</category><category>Zahlen</category>
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		<description><![CDATA[Jeder zehnte Jugendliche erhielt bereits pornografische oder gewaltdarstellende Filmaufnahmen auf sein Mobiltelefon. &#171;&#187; Das Verm&#246;gen des russischen Pr&#228;sidenten Wladimir Putin wird derzeit auf 40 Milliarden Dollar gesch&#228;tzt. &#171;&#187; Zw&#246;lf Millionen Euro investiert der Freistaat Sachsen f&#252;r den Hochwasserschutz in Dresden. &#171;&#187; 65 Prozent der britischen Kinder und Jugendlichen schalten bereits vor der Schule den Fernseher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710191742001.jpg' alt='Die Woche in Zahlen' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />Jeder <em>zehnte</em> Jugendliche erhielt bereits pornografische oder gewaltdarstellende Filmaufnahmen auf sein Mobiltelefon. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Das Verm&#246;gen des russischen Pr&#228;sidenten Wladimir Putin wird derzeit auf <em>40 Milliarden</em> Dollar gesch&#228;tzt. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>Zw&#246;lf Millionen</em> Euro investiert der Freistaat Sachsen f&#252;r den Hochwasserschutz in Dresden. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>65 Prozent</em> der britischen Kinder und Jugendlichen schalten bereits vor der Schule den Fernseher ein. Insgesamt verbringen sie <em>5,5 Stunden</em> am Tag vor dem Flimmerkasten. <span id="more-364"></span></p>
<p>Der amerikanische Konzern Sun Microsystem kauft das 1994 gegr&#252;ndete OpenSource-Project MySQL f&#252;r insgesamt <em>eine Milliarde</em> Dollar. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>Sechzehn Prozent</em> der &#252;ber 50-j&#228;hrigen Arbeitnehmer machten bereits Erfahrung mit Mobbing. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Das Bertelsmann-Tochterunternehmen Arvato Services &#252;bernimmt zum 1. M&#228;rz weitere <em>f&#252;nf Standorte</em> der Deutschen Telekom AG bzw. dessen Tochterunternehmen Vivento Customer Services (VCS). <em>640 Mitarbeiter</em> sind von der Ausgliederung betroffen. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Infolge der Kreditmarktkrise beabsichtigt die Deutsche Bank insgesamt <em>300 Mitarbeiter</em> zu entlassen. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Die Metro-Group plant derzeit den Verkauf von <em>245 Extra-M&#228;rkten</em> an den Konkurrenten Plus. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Zwischen 1995 und 1999 erhielt der finnische Mobilfunkhersteller Nokia f&#252;r das Werk in Bochum insgesamt <em>60 Millionen</em> Euro an Subventionsgeldern. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> </p>
<p>Bis zum Jahre 2020 rechnet der Freistaat Sachsen mit einem R&#252;ckgang der Einwohnerzahlen um mehr als <em>300.000</em>. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span>  Im vergangenen Jahr beantwortete die Schufa mehr als <em>50 Millionen</em> Anfragen &#252;ber die Kreditw&#252;rdigkeit der Bundesb&#252;rger. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>11,83 Millionen</em> Bundesb&#252;rger waren 2007 in Teilzeit besch&#228;ftigt. Weitere <em>2,2 Millionen</em> gingen einer Nebent&#228;tigkeit nach. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Gro&#223;-Britannien plagt erneut eine Datenpanne. Diesmal wurde ein Notebook mit vertraulichen Daten von <em>600.000 Soldaten</em> und Bewerbern der Armee entwendet. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Die aus der Tabaksteuer resultierenden Einnahmen sind im Vorjahr <em>um 20 Millionen</em> Euro gesunken. Mittlerweile sei jede <em>f&#252;nfte</em> Zigarette in der Bundesrepublik unversteuert, so der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Rauchtabakindustrie. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>250 Bundeswehrsoldaten</em> plant die Bundesregierung zus&#228;tzlich nach Afghanistan zu entsenden. <em>3.200</em> deutsche Soldaten befinden sich bereits vor Ort. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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</ul></p><hr /><small>&copy; 2007 BP Medien </small>]]></content:encoded>
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		<title>Bl&#246;den Hetzer!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 22:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
<category>Integration</category><category>Islam</category><category>Jessen</category><category>Medien</category>
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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, ich mu&#223; Sie entt&#228;uschen. Der bronzene Reichsadler, der mein Palais im Barockstil ziert, h&#228;ngt dort nicht als Ikone, sondern als Troph&#228;e. Der Adler stammt aus dem Zentralmuseum der sowjetischen Streitkr&#228;fte in Moskau, allwo es einige ausgebufften Schweinehunde in der Wendezeit stahlen, als sie nach verwertbaren G&#252;tern suchten. Einer von ihnen hat es mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080117/bloeden-hetzer/bloeden-hetzer/' rel='attachment wp-att-362' title='Bl&#246;den Hetzer!'><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801172323001.thumbnail.jpg' alt='Bl&#246;den Hetzer!' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' /></a>Liebe Freunde, ich mu&#223; Sie entt&#228;uschen. Der bronzene Reichsadler, der mein Palais im Barockstil ziert, h&#228;ngt dort nicht als Ikone, sondern als Troph&#228;e. Der Adler stammt aus dem Zentralmuseum der sowjetischen Streitkr&#228;fte in Moskau, allwo es einige ausgebufften Schweinehunde in der Wendezeit stahlen, als sie nach verwertbaren G&#252;tern suchten. Einer von ihnen hat es mir sp&#228;ter in Anerkennung f&#252;r meine ausgekl&#252;gelte Kriegsdienstverweigerungstaktik w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs vor die Einfahrt geschmissen.<span id="more-361"></span></p>
<p>Einst prangte dieser, von Professor Kurt Schmid-Ehmen erschaffene, bronzene Reichsadler &#252;ber dem Haupteingang des Ehrenhofs der Neuen Reichskanzlei zu Berlin. Da ich diesen Reichsadler mit Biegen und Brechen, und Dank der bezahlten Hilfe meines osteurop&#228;ischen G&#228;rtners, gerade so auf das Podest des Eingangsbereiches positionieren konnte, blicke ich mit Genugtuung auf jene Schenkung. Nicht nur, weil das Ding h&#246;llisch schwer war und mir meine Nachbarn vom Hals h&#228;lt. Nein, es wird mir ewig ein Ansinnen sein, an einen Teil deutscher Geschichte und den aufopferungsvollen Diebstahl einiger Unbekannter. Ferner steht als Repr&#228;sentanz einer Klasse, die einst todgeglaubt und nun neu auferstanden. Nein Sie Schmierfink, nicht die! Die antifaschistische Klasse nat&#252;rlich!</p>
<p>Sehr gut kann ich daher nachvollziehen, wie <a href="http://www.zeit.de/online/2008/03/intoleranz-antwort?page=all" target="_blank">mi&#223;verstanden</a> sich ein Herr Jessen f&#252;hlen mu&#223;, der selbigen Schwachsinn mit Nutzen verband. Schlie&#223;lich erf&#252;llt das Plagiat eines Lenin-Gem&#228;ldes nur folgenden Zweck: </p>
<blockquote><p>(&#8230;)</p>
<p>Aber – liebe Freunde! Ich muss Sie doch entt&#228;uschen. Lenin h&#228;ngt dort nicht als Ikone, sondern als Troph&#228;e. Das Bild stammt aus der Parteileitung der Universit&#228;t Leipzig, allwo es einige tapfere Studenten in der Wendezeit gepl&#252;ndert haben, als sie nach Stasi-Spitzelakten suchten. Eine von ihnen hat es mir sp&#228;ter in Anerkennung meiner publizistischen Unterst&#252;tzung der Stasi-Enttarnungen geschenkt. Ich blicke mit Genugtuung auf diesen Lenin, wegen der Tapferkeit der Leipziger Studenten, aber auch deswegen, weil er jetzt bei mir h&#228;ngt, also bei einem Angeh&#246;rigen jener Klassen, die Lenin zu den sterbenden z&#228;hlte und denen er beim Sterben ja dann auch erfolgreich geholfen hat.</p>
<p>(&#8230;)</p></blockquote>
<p>Soweit korrekt, wir geh&#246;ren zum Volk der J&#228;ger und Sammler. Schon unsere Urahnen verzierten ihre H&#246;hlengem&#228;uer mit K&#246;rperteilen erlegter Tiere. Die Geschichte erwartet es gerade zu, diese Tradition in die Neuzeit zu katapultieren, obschon wir einen Anteil daran haben. M&#246;gen Sie es auch als zweifelhaftes Rauswinden verstehen, Herr Jessen sollte von uns als Nationalheld gefeiert werden, weniger als devastierter Journalist. Vielleicht aber auch als jemand, der ebenso nicht versteht, da&#223; gesprochenes Wort und mitgesandtes Bild einen Gesamtkontext ergeben und man mit einer solchen erhabenen Meinung viel weiter denken mu&#223;, als bis zur Redaktionst&#252;r. </p>
<p>Sch&#228;tzen wir uns gl&#252;cklich, da&#223; die <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2l1/kultur/artikel/267/152878/" target="_blank">S&#252;ddeutsche</a> sich bereits dem Thema angenommen hat und gl&#252;cklich mit roten Fahnen winkt. Auf, auf Genossen! </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<item>
		<title>Jens Jessen und das deutsche Spie&#223;b&#252;rgertum</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 21:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Pardon, Herr Jessen, aber Sie sind ein sch&#228;biger Lump! Dem nicht genug, da&#223; Sie Ihren geistigen D&#252;nnpfiff &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen m&#252;ssen, verh&#246;hnen Sie auch noch die Opfer von jugendlichen Gewaltt&#228;tern in einer abartigen Art und Weise, da&#223; es einem glattweg die Sprache verschl&#228;gt. Zugute darf man Ihnen halten, da&#223; Sie von Rhetorik und ad&#228;quater Gestik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080115/jens-jessen-und-das-deutsche-spiessbuergertum/jens-jessen-und-das-deutsche-spiessbuergertum/' rel='attachment wp-att-360' title='Jens Jessen und das deutsche Spie&#223;b&#252;rgertum'><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801152201001.thumbnail.jpg' alt='Jens Jessen und das deutsche Spie&#223;b&#252;rgertum' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' /></a>Pardon, Herr Jessen, aber Sie sind ein sch&#228;biger Lump! Dem nicht genug, da&#223; Sie Ihren geistigen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lXhLAdPFROs" target="_blank">D&#252;nnpfiff</a> &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen m&#252;ssen, verh&#246;hnen Sie auch noch die Opfer von jugendlichen Gewaltt&#228;tern in einer abartigen Art und Weise, da&#223; es einem glattweg die Sprache verschl&#228;gt. Zugute darf man Ihnen halten, da&#223; Sie von Rhetorik und ad&#228;quater Gestik sowie Mimik so wenig Ahnung haben, wie von aktuellen Gegebenheiten in der Bundesrepublik. <span id="more-359"></span></p>
<p>Einen offensichtlichen Umstand, der Ihnen letztendlich das Genick bricht, haben Sie dabei jedoch v&#246;llig au&#223;er Acht gelassen. Denn diesmal sind es keine von der Presse verschrieenen &#8220;rechten&#8221; Spinner, die f&#252;r geh&#246;rigen Wind sorgen. Nein, diesmal kommt der Wind aus Volkes Mitte, was gewi&#223; nicht die CDU meint. Und so viel Weitblick h&#228;tte man Ihnen zugesprochen, diesen Umstand zu erkennen. Der Focus hat es getan und titelte bereits im April 2006 folgerichtig: <em>&#8220;Die Integration muslimischer Einwanderer ist gescheitert.&#8221;</em> Nur bei Ihnen scheint das nicht so recht angekommen zu sein. </p>
<p>Das mag vielerlei Gr&#252;nde haben. Als Leiter der Feuilletonsparte der <a href="http://www.zeit.de/" target="_blank">ZEIT</a> hat man sicherlich viel um die Ohren. Andererseits sind die Zeichen in Ihren R&#228;umen un&#252;bersehbar und sp&#228;testens nach der zweiten Einblendung des Lenin-Gem&#228;ldes d&#252;rfte auch der letzte Trottel wissen, woher der Wind weht. F&#252;r meinen Teil wende ich mich lieber dem deutschen Spie&#223;b&#252;rgertum zu, als dem pseudointellektuellen Gequatsche eines devastierten und moralisch verkommenen ZEIT-Redakteurs. </p>
<p>Aber melden Sie sich ruhig, sobald Sie Ihren 53. Geburtstag feiern. Wir werden Ihnen dann eine Fahrkarte f&#252;r die Bahn schenken, dann k&#246;nnen Sie die Schaupl&#228;tze auch mal aus der N&#228;he betrachten und Freundschaften mit ausl&#228;ndischen Rauchern schlie&#223;en. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: Youtube.com</span></p>
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		<title>Die Woche in Zahlen (02/2008)</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080112/die-woche-in-zahlen-022008/</link>
		<comments>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080112/die-woche-in-zahlen-022008/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 14:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
<category>Statistiken</category><category>Zahlen</category>
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		<description><![CDATA[Zwei Drittel der Deutschen arbeiten mit Rechnern, wie eine Erhebung von Bitkom ergab. Spitzenreiter im internationalen Vergleich ist Finnland. Dort arbeiten rund siebzig Prozent der Bev&#246;lkerung rechnergest&#252;tzt. &#171;&#187; Laut Statistik hat jeder Deutsche knapp 58.000 Euro angespart. &#171;&#187; Aufgrund des Klimawandels k&#246;nnten laut einer vorl&#228;ufigen Studie des Bundesamts f&#252;r Naturschutz in absehbarer Zeit f&#252;nf bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710191742001.jpg' alt='Die Woche in Zahlen' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' /><em>Zwei Drittel</em> der Deutschen arbeiten mit Rechnern, wie eine Erhebung von <a href="http://www.bitkom.de/" target="_blank">Bitkom</a> ergab. Spitzenreiter im internationalen Vergleich ist Finnland. Dort arbeiten rund <em>siebzig</em> Prozent der Bev&#246;lkerung rechnergest&#252;tzt. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Laut Statistik hat jeder Deutsche knapp <em>58.000</em> Euro angespart. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Aufgrund des Klimawandels k&#246;nnten laut einer vorl&#228;ufigen Studie des Bundesamts f&#252;r Naturschutz in absehbarer Zeit <em>f&#252;nf</em> bis <em>drei&#223;ig</em> Prozent der heimischen Tierarten ausgestorben sein. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Zwischen 2004 und 2007 wurden von der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) insgesamt <em>296.000</em> Bl&#252;ten aus dem Verkehr gezogen.<span id="more-358"></span></p>
<p><em>2.300</em> Stellen beabsichtigt der britische Motorenkonzern Rolls-Royce abzubauen, darunter auch Arbeitspl&#228;tze in der Bundesrepublik. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Nach Angaben des d&#228;nischen Sicherheitsspezialisten <a href="http://secunia.com/" target="_blank">Secunia</a> seien rund <em>95 Prozent</em> der Windows-basierenden Rechner aufgrund fehlender Sicherheitsaktualisierungen gef&#228;hrdet. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Im September 2007 verarbeitete Google rund <em>20.000</em> Terrabyte an Daten pro Tag. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>Siebzig</em> Prozent aller deutschen Unternehmen verzichten auf das Wissen ausgeschiedener Mitarbeiter bzw. F&#252;hrungskr&#228;fte. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Die Organisation der erd&#246;lexportierenden L&#228;nder (OPEC) bef&#252;rchtet, da&#223; bereits <em>2024</em> die Nachfrage nach Roh&#246;l nicht mehr bedient werden k&#246;nnte. Wahrscheinlich ist auch <em>2037</em> oder <em>2048</em>.</p>
<p>Im Verlaufe von <em>drei&#223;ig</em> Jahren mi&#223;brauchte ein D&#228;ne insgesamt <em>350</em> Jungen. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Laut dem <a href="http://www.longwarjournal.org/" target="_blank">Long War Journal</a> sind <em>f&#252;nfzig</em> Prozent aller Offiziere der Afghanischen Nationalarmee (ANA) Analphabeten. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Durchschnittlich <em>650</em> verletzte Soldaten pro Monat werden im gr&#246;&#223;ten US-Krankenhaus in Balad (Irak) behandelt. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Insgesamt <em>290</em> Personen sind derzeit in Guantánamo Bay inhaftiert. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> In der Zeit vom M&#228;rz 2003 bis Juni 2006 wurden im Irak insgesamt <em>151.000</em> Zivilisten get&#246;tet, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Bericht. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Im vergangenen Dezember wurden <em>23</em> US-Soldaten und <em>548</em> irakische Zivilisten sowie Sicherheitskr&#228;fte im Irak get&#246;tet. Die Gesamtzahl der toten US-Soldaten bel&#228;uft sich aktuell (12.01.2008) auf insgesamt <em>3921</em>. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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</ul></p><hr /><small>&copy; 2007 BP Medien </small>]]></content:encoded>
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		<title>Steuerverschwendung gibt es nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 21:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
<category>Bundeshaushalt</category><category>Finanzamt</category><category>Steuern</category>
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		<description><![CDATA[Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, da&#223; auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Prim&#228;rer ist der Bundesregierung die b&#252;rokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schlie&#223;lich sei das Wort Steuerverschwendung der &#8220;Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung&#8221;. Dies zumindest nach Ansicht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801092242001.jpg' alt='Steuerverschwendung gibt es nicht!' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, da&#223; auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Prim&#228;rer ist der Bundesregierung die b&#252;rokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schlie&#223;lich sei das Wort Steuerverschwendung der <em>&#8220;Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung&#8221;</em>. Dies zumindest nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums, welches dem FDP-Finanzexperten <a href="http://dr-volker-wissing.org.liberale.de/" target="_blank">Volker Wissing</a> dies als Antwort auf seine einstweilen eingesandte Anfrage gab.<span id="more-356"></span> </p>
<p>Verwunderlich dabei ist keineswegs die allgemeine Aufregung gegen&#252;ber der Begrifflichkeit, sondern vielmehr der vorgeschobene Grund, man k&#246;nne nicht gegen verlorengegangene Steuergelder vorgehen, da der Verwaltungsaufwand zu hoch w&#228;re. Bisweilen haben solche H&#252;rden der Bundesregierung schlie&#223;lich keine gro&#223;e Sorge bereitet, wie die Einf&#252;hrung des ALG-II eindrucksvoll bewies. Ferner bleibt die Frage, wie man sich das Fiasko bei den geldgebenden Beh&#246;rden denn vorstellen darf? Jeder greift nach Belieben in die Kasse und das was die Putze am Ende rausfischt ist der Haushalt f&#252;rs Folgejahr? </p>
<p>Dabei spricht man gar von &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221; und &#8220;Sparsamkeit&#8221;. Beides kann jedoch nicht funktionieren, wenn Beh&#246;rden nicht imstande sind Buch zu f&#252;hren &#252;ber Kostenstellen und Empf&#228;nger diverser Zahlungen. Vergleichbar ist der Umstand mit einer Hausbank, die in die eigene Tasche wirtschaftet und dann am Ende von nichts wissen will. Kein vern&#252;nftiger Mensch w&#252;rde dieser Bank noch Geld anvertrauen. Allgemein bekannt ist, da&#223; dem Staat lediglich die Aufgabe zu Teil wird, Steuergelder einzunehmen, zu verwalten und im Sinne des B&#252;rgers auszugeben. Dazu z&#228;hlt aber nicht unsinnige Ausgaben abzusegnen und sp&#228;ter die Arme zu verschr&#228;nken mit der Bemerkung, man wisse nicht, wer die Gelder daf&#252;r freigegeben habe. Ferner k&#246;nne man dies auch nicht ermitteln, da der Aufwand zu hoch w&#228;re. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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</ul></p><hr /><small>&copy; 2007 BP Medien </small>]]></content:encoded>
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		<title>Willkommen neues Jahr und alte Gewohnheiten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 22:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>
<category>2008</category><category>Arbeitsmarkt</category><category>Europa</category><category>Freiheit</category><category>Neujahr</category><category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[2008. Genial, wir haben das neue Jahr erreicht und leben noch. Wenn das mal nicht ein kleines Wunder ist, sieht man sich die Entwicklung in Deutschland im vergangenen Jahr einmal an. Dabei ist es ganz gleich, welche Bereiche man unter die Lupe nimmt, ob es das Gesundheitssystem ist, der Arbeitsmarkt, die Lebensmittel- oder Benzinpreise oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801022307001.jpg' alt='Willkommen neues Jahr und alte Gewohnheiten' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />2008. Genial, wir haben das neue Jahr erreicht und leben noch. Wenn das mal nicht ein kleines Wunder ist, sieht man sich die Entwicklung in Deutschland im vergangenen Jahr einmal an. Dabei ist es ganz gleich, welche Bereiche man unter die Lupe nimmt, ob es das Gesundheitssystem ist, der Arbeitsmarkt, die Lebensmittel- oder Benzinpreise oder gar der Umgang mit den Kindern dieses Landes. <span id="more-354"></span></p>
<p>Letzteres sollte eigentlich wirklich jedem hier im Lande sp&#228;testens nach den Ereignissen von 2007 endlich einmal Grund zum Nachdenken geben. Die Kinder, die unsere Zukunft mitgestalten sollen, in deren Zukunft viel Verantwortung f&#252;r sich und die Entwicklung in Deutschland und auch in Europa  liegen wird, diese Kinder werden teilweise behandelt wie Vieh, nein sogar wesentlich schlechter. Ein deutlicheres Zeichen von Hilflosigkeit, Resignation und Depression im Volke ist doch gar nicht mehr einzufordern. </p>
<p>Eine eigene Meinung zu haben ist wohl schon zum regelrechten Ausnahmefall geworden, diese (sofern vorhanden) dann auch noch &#246;ffentlich zu vertreten und mit allen Konsequenzen dazu zu stehen hingleich schon fast Luxus. Ein Luxus, den aber immer weniger auch wirklich haben oder geschweige denn „leben“ wollen. Ver&#228;nderungen will nahezu jeder B&#252;rger. Doch wie oft wird dann noch nach den „ganz gro&#223;en Zielen“ oder den „historischen Wenden“ gefleht. </p>
<p>Und wie oft entscheidet sich der Einzelne dann wirklich auch etwas daf&#252;r zu tun – sei es auch „nur“ die eigene Meinung kund zu tun, den eigenen Arsch aus dem bequemen Sessel zu bewegen und das ewige Nicken abzulegen. Wir fressen, was man uns zum Mahl vorsetzt, wie die Aasgeier kreisen wir teilweise schon &#252;ber den politischen Fehlentscheidungen und warten, bis sie besiegelt sind, um sie dann mit bitterem Genu&#223; hastig zu verschlingen, bevor man vielleicht noch aus Versehen zum Nachdenken dar&#252;ber kommt.</p>
<p>Der Jahreswechsel ist ja bekanntlich gerne eine Zeit, in der man sich auch einmal Gedanken &#252;ber die eigenen Ziele und W&#252;nsche macht und auch das eine oder andere einmal in Frage stellt. Auch ich verschlie&#223;e mich dem nicht und bin mir bewu&#223;t, mit dem Recht, die eigene Meinung zu &#228;u&#223;ern und die (meiner Auffassung nach) fatalen Fehler in diesem System auch anzuprangern, auch unangenehme Zeiten in Kauf zu nehmen. </p>
<p>Freiheit wird in diesem Jahr in meiner Aussicht eines der bedeutendsten Worte sein. Wir schreiben ein neues Zeitalter. Wir lassen uns &#252;berwachen, mitschneiden und folglich auch beschneiden, beschneiden in unseren Grundmanifesten, die unsere Politiker St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck abgraben. Widerstand zwecklos? Zwecklos weil es Kraft, M&#252;hen und auch viel Energie kostet und der Erfolg nicht absehbar ist? Ich k&#228;mpfe f&#252;r meinen Teil gerne, doch bin ich bem&#252;ht mich nicht auf K&#228;mpfe gegen Windm&#252;hlen einzulassen, Narren gibt es bereits genug und sie laufen frei herum.</p>
<p>Unsere Redaktion war sich beim Entschlu&#223; das Projekt „Brennpunkt“ in Angriff zu nehmen bewu&#223;t, da&#223; dies auch f&#252;r uns Ver&#228;nderungen bringen wird. Dennoch sind wir diesen Weg gegangen und haben es auch nicht bereut. Im Gegenteil, wir sind durch die Menschen, die wir durch den Brennpunkt erreichen wollen durchaus best&#228;rkt worden weiter zu machen. Anla&#223; genug, um uns bei allen Leserinnen und Lesern des Brennpunktes einmal zu bedanken, denn zur Alleinunterhaltung w&#228;re uns die Zeit dann wohl doch zu schade.</p>
<p>Der Wind bl&#228;st uns allen sch&#228;rfer ins Gesicht und dementsprechend wird dies auch unseren Ton beeinflussen, denn der Brennpunkt st&#246;rt den guten Ton, ganz gleich wie das Wetter die Nation beherrscht. In diesem Sinne, allen Besuchern unsere Seite ein erfolgreiches und meinungsgest&#228;rktes, freies Jahr 2008.</p>
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		<title>Die Woche in Zahlen (51/2007)</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071223/die-woche-in-zahlen-512007/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 20:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
<category>Statistiken</category><category>Zahlen</category>
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		<description><![CDATA[Ab Oktober 2008 sollen zehn Prozent mehr BAf&#246;G flie&#223;en. &#171;&#187; Jeder Bundesb&#252;rger produziert statistisch 454 Kilogramm Abfall pro Jahr. &#171;&#187; Die Aktion &#8220;Ein Herz f&#252;r Kinder&#8221; sammelte bis zum vergangenen Sonnabend eine Spendensumme von 12,18 Millionen Euro. &#171;&#187; Frauen in der Bundesrepublik bringen im Durchschnitt mit 26 Jahren ihr erstes Kind zur Welt. Dabei brachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710191742001.jpg' alt='Die Woche in Zahlen' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />Ab Oktober 2008 sollen <em>zehn</em> Prozent mehr BAf&#246;G flie&#223;en. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Jeder Bundesb&#252;rger produziert statistisch <em>454 Kilogramm</em> Abfall pro Jahr. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Die Aktion &#8220;Ein Herz f&#252;r Kinder&#8221; sammelte bis zum vergangenen Sonnabend eine Spendensumme von <em>12,18 Millionen</em> Euro. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Frauen in der Bundesrepublik bringen im Durchschnitt mit <em>26 Jahren</em> ihr erstes Kind zur Welt. Dabei brachten <em>vierzig</em> Prozent aller Frauen in der Altersgruppe von 40 bis 49 Jahren kein Kind zur Welt.<span id="more-353"></span> </p>
<p><em>F&#252;nf</em> Prozent aller 64-j&#228;hrigen M&#228;nner waren Ende 2004 besch&#228;ftigt. Der Anteil an besch&#228;ftigten Frauen lag gerade mal bei <em>drei</em> Prozent. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Gabriele Pauli st&#252;nden nach ihrem Amtsaustritt 2008 rund <em>3.900 Euro</em> Pensionsanspruch zu. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Einem Bericht der Universit&#228;ts-Augenklinik T&#252;bingen zufolge sitzt jeder <em>vierte</em> Autofahrer &#252;berm&#252;det am Steuer. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Nach Mutma&#223;ung des Nachrichtmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221; planen die Bayerischen Motorenwerke insgesamt <em>8.000</em> Stellen abzubauen. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Dieses Jahr starben weltweit <em>7,6 Millionen</em> Menschen infolge einer Krebserkrankung. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Marktforscher rechnen f&#252;r kommendes Jahr mit <em>2,3 Billionen</em> verschickter Kurznachrichten (SMS). </p>
<p>Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger erhofft sich durch die Freilassung von <em>22.000</em> Gefangenen eine Einsparung von <em>250 Millionen</em> Dollar. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Dieses Jahr ist die Weltbev&#246;lkerung um <em>80 Millionen</em> auf 6,7 Milliarden Menschen gewachsen. Statistisch gesehen werden jede Sekunde 2,6 neue Menschen geboren. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>11.400</em> Brasilianer sind &#228;lter als hundert Jahre. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Der US-Senat stimmt George W. Bushs Ersuchen um eine Aufstockung von <em>70 Milliarden</em> Dollar des Etats f&#252;r den Irakeinsatz zu. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> F&#252;r den Afghanistaneinsatz stellt die Bundeswehr insgesamt <em>3.200</em> Soldaten. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>3.896</em> US-Soldaten lie&#223;en bisher (20.12.2007) ihr Leben im Irak.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Niemand mu&#223; Angst haben</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071203/niemand-muss-angst-haben/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 22:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[National]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>
<category>Europa</category><category>Europol</category><category>Grenzöffnung</category><category>Polen</category><category>Ratzel</category><category>Schönbohm</category><category>Terror</category><category>Tschechien</category>
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		<description><![CDATA[Terrorgefahr hin oder her. Sp&#228;testens bei der Argumentation zur baldigen Grenz&#246;ffnung wird eine m&#246;gliche Terrorgefahr erstmals nicht Gegenstand einer &#246;ffentlichen Debatte im zu erwartenden Ausma&#223;. De facto gibt es eine Steigerung der Gefahr durch die Grenz&#246;ffnung nicht. Das zumindest nach Ansicht des Direktors der europ&#228;ischen Polizeibeh&#246;rde (Europol), Max-Peter Ratzel. Da&#223; dem so ist unterstrich Ratzel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/12/200712032334001.jpg' alt='Niemand mu&#223; Angst haben' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />Terrorgefahr hin oder her. Sp&#228;testens bei der Argumentation zur baldigen Grenz&#246;ffnung wird eine m&#246;gliche Terrorgefahr erstmals nicht Gegenstand einer &#246;ffentlichen Debatte im zu erwartenden Ausma&#223;. De facto gibt es eine Steigerung der Gefahr durch die Grenz&#246;ffnung nicht. Das zumindest nach Ansicht des Direktors der europ&#228;ischen Polizeibeh&#246;rde (<a href="http://www.europol.europa.eu/" target="_blank">Europol</a>), Max-Peter Ratzel. Da&#223; dem so ist unterstrich Ratzel einstweilen am vergangenen Mittwoch in einem Interview mit der <a href="http://www.moz.de/" target="_blank">M&#228;rkischen Oderzeitung</a>. <span id="more-351"></span>Dort hei&#223;t das dann publikumsvertr&#228;glich: </p>
<blockquote><p>&#8220;Weder die Kriminalit&#228;t wird enorm ansteigen, noch werden Terroristen<br />
in die L&#228;nder der EU dr&#228;ngen. Niemand mu&#223; also Angst haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070411/rette-sich-wer-kann/" target="_blank">klang</a> das vor knapp acht Monaten noch weitaus dramatischer. Immerhin stand Gesamteuropa zu diesem Zeitpunkt noch vor einer baldigen Eskalation des Terrorismus. F&#252;nfhundert Anschl&#228;ge verzeichnete man im Vorjahr und warnte eindringlich dieses Thema nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Selten zuvor erreichte uns eine derartig emotionale Pressemitteilung wie jene aus der Pressestelle von Europol. </p>
<p>Doch es mu&#223; wohl an Polens und Tschechiens geballter Kompetenz in Sachen Kriminalit&#228;tsbek&#228;mpfung liegen, da&#223; erstmals eine Grenz&#246;ffnung nicht zur Erh&#246;hung der Kriminalit&#228;tsrate f&#252;hrt. F&#252;r den Rest sorgen verbriefte Vorschriften der Europ&#228;ischen Union. Zwar haben beide L&#228;nder noch nicht mal einen Bruchteil dieser Vorschriften erf&#252;llt und die gepriesene Kompetenz ist nur Pustekuchen, aber man kann wenigstens Bestrebungen seitens der EU vorweisen. </p>
<p>Sollte dies dem subjektiven Sicherheitsempfinden der &#214;ffentlichkeit nicht ausreichend zutr&#228;glich sein, so gibt es mit dem brandenburgischen Innenminister einen weiteren Mitstreiter f&#252;r die Grenz&#246;ffnung. Dieser hat schlie&#223;lich schon <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071118/seien-sie-unbesorgt/" target="_blank">&#220;bung</a> im munteren Diskreditieren der eigenen Grenzbeamten. H&#246;chst bedauerlich allerdings, da&#223; aus einem Bericht der UN-Beh&#246;rde f&#252;r Drogen- und Verbrechensbek&#228;mpfung hervorgeht, da&#223; beide L&#228;nder zu einem Umschlagplatz f&#252;r den Menschenhandel z&#228;hlen. Respektive Polen z&#228;hlt zu den Transitl&#228;ndern f&#252;r den weltweiten Menschenhandel. Mehr als fragw&#252;rdig, warum da Herr Ratzel oder aber Herr Sch&#246;nbohm keinen Anla&#223; zur Sorge sehen. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Pixelio</span></p>
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</ul></p><hr /><small>&copy; 2007 BP Medien </small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Woche in Zahlen 48/2007</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 23:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
<category>Statistiken</category><category>Zahlen</category>
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		<description><![CDATA[Inoffiziell gelten 350.000 bis 700.000 Kinder unter vierzehn Jahre bundesweit als vernachl&#228;ssigt. &#171;&#187; Gesch&#228;tzte 60.000 steuersubventionierte und nutzlose Ru&#223;partikelfilter f&#252;r insgesamt sechzig Millionen Euro wurden bis heute bundesweit in Diesel-PKWs verbaut. &#171;&#187; Wie die Bundesagentur f&#252;r Arbeit mitteilte, belaufe sich die Zahl der Arbeitslosen momentan auf 3,378 Millionen. &#171;&#187; Durchschnittlich spendet jeder zweite Bundesb&#252;rger 110 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710191742001.jpg' alt='Die Woche in Zahlen' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />Inoffiziell gelten <em>350.000 bis 700.000</em> Kinder unter vierzehn Jahre bundesweit als vernachl&#228;ssigt. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Gesch&#228;tzte <em>60.000</em> steuersubventionierte und nutzlose Ru&#223;partikelfilter f&#252;r insgesamt sechzig Millionen Euro wurden bis heute bundesweit in Diesel-PKWs verbaut. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Wie die Bundesagentur f&#252;r Arbeit mitteilte, belaufe sich die Zahl der Arbeitslosen momentan auf <em>3,378 Millionen</em>. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Durchschnittlich spendet jeder zweite Bundesb&#252;rger <em>110 Euro</em> f&#252;r wohlt&#228;tige Zwecke. Dem gegen&#252;ber spendet die andere H&#228;lfte fast gar nichts. <span id="more-350"></span></p>
<p><em>200</em> rechtsextremistische Straftaten soll der ehemalige Chef des LKA Sachsen-Anhalt unter den Tisch fallen lassen haben. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Der Haushaltsplan f&#252;r 2008 sieht eine Neuverschuldung von <em>11,9 Milliarden</em> Euro vor. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Bedingt durch den geplanten Geringverdienerzuschu&#223; ben&#246;tigt die Bundesagentur f&#252;r Arbeit nach eigenen Angaben bis zu <em>4.000</em> neue Sachbearbeiter. Die zus&#228;tzlichen Personalkosten belaufen sich daf&#252;r auf <em>350 Millionen</em> Euro. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>645.000</em> der <em>3,38 Millionen</em> Arbeitslosen erhalten das Arbeitslosengeld I. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Jedes <em>vierte</em> Unternehmen in der Bundesrepublik klagt &#252;ber die mi&#223;br&#228;uchliche Nutzung von gesch&#228;ftlichen eBrief-Adressen zu Werbezwecken oder gar um sich Zugang zum Firmennetz zu verschaffen. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Nach Angaben der DIHK mangelt es in der Bundesrepublik an <em>400.000</em> Fachkr&#228;ften. </p>
<p>Der Nachrichtensender N-TV feierte am 30. November seinen <em>f&#252;nfzehnten</em> Geburtstag. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>Zwei Millionen</em> Bundesb&#252;rger sind abh&#228;ngig vom weltweiten Datennetz, so die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>Siebzig Prozent</em> der Bev&#246;lkerung ab zehn Jahren nutzen das Weltnetz. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Laut dem Jahresbericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) befindet sich die Bundesrepublik auf <em>Platz 22</em> der am h&#246;chsten entwickelten L&#228;nder der Welt. Den ersten Platz belegt Island. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> Infolge des geplanten Truppenr&#252;ckzugs der USA, verlie&#223;en vergangene Woche <em>5.000</em> Soldaten den Irak. <span class="redslash">&laquo;&raquo;</span> <em>171</em> Journalisten wurden in den ersten elf Monaten weltweit get&#246;tet. <em>64</em> davon im Irak. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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</ul></p><hr /><small>&copy; 2007 BP Medien </small>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Herz f&#252;r Junkies?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 22:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[National]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>
<category>Drogen</category><category>Heroin</category><category>Junkies</category><category>Sucht</category>
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		<description><![CDATA[Die Bundesrepublik ist eine hilfsbereite Nation. Wir helfen gerne, vornehmlich im Ausland und vor allem in der dritten Welt. Wir erlassen Schulden und spenden wie die Besessenen. Bereits im September dieses Jahres wurde vom Bundesrat ein Gesetzesentwurf verabschiedet, der besagt, da&#223; heroinabh&#228;ngige Mitb&#252;rger k&#252;nftig auf Kassenkosten mit der Ersatzdroge Diamorphin behandelt werden k&#246;nnten. 
Angedacht sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/11/200711262321001.jpg' alt='Ein Herz f&#252;r Junkies?' style='margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;' />Die Bundesrepublik ist eine hilfsbereite Nation. Wir helfen gerne, vornehmlich im Ausland und vor allem in der dritten Welt. Wir erlassen Schulden und spenden wie die Besessenen. Bereits im September dieses Jahres wurde vom Bundesrat ein Gesetzesentwurf verabschiedet, der besagt, da&#223; heroinabh&#228;ngige Mitb&#252;rger k&#252;nftig auf Kassenkosten mit der Ersatzdroge <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diamorphin" target="_blank">Diamorphin</a> behandelt werden k&#246;nnten. </p>
<p>Angedacht sei diese Art der Behandlung f&#252;r sogenannten „therapieresistente“ Patienten, die zum Beispiel auf Methadon nicht mehr ansprechen. <span id="more-348"></span>Laut Aussage der Bundesregierung wird die derzeitige Anzahl der in Frage kommenden Personen auf maximal 3.000 beziffert, beziehungsweise „gesch&#228;tzt“. Nach Klaus Vater, Sprecher der Unionsfraktion, bringt diese Behandlung im Jahr pro Patient ein Mehrsumme von 7.000 Euro mit sich. Zur Zeit laufen bereits Modellprojekte in sieben verschiedenen Gro&#223;st&#228;dten.</p>
<p>Angefacht wurde die Diskussion unter anderem durch einen Bericht der <a href="http://www.bild-am-sonntag.de/" target="_blank">BILD am Sonntag</a> (BamS), die behauptete, es handele sich nicht um 3.000, sondern um bis zu 60.000 Personen. Der Wahrheitsgehalt dieser Niederschrift ist daher mit Vorsicht zu genie&#223;en, wie man es von dieser Zeitung ja bereits kennt. Dennoch hat diese Behauptung auch etwas Gutes: Es wird diskutiert und das nicht zu wenig. Die grundlegende Frage, die Politik und Volk derzeit bewegt, ist, sollte solch eine Behandlung tats&#228;chlich auf Kassenkosten m&#246;glich sein?</p>
<p>Meiner Meinung nach: Nein! Wir Deutschen neigen ja immer wieder gerne dazu in allem Mitleid an den Tag zu schaffen, selbst wenn es alles andere als angebracht ist. Ich kenne keinen, der die Welt als Heroins&#252;chtiger erblickt oder mit der Spritze im Kindergarten hantiert. Die ewige Diskussion, welche Droge wie gef&#228;hrlich ist, was wie, wann abh&#228;ngig macht, kann man sich hier getrost schenken. Es wird definitiv niemand gezwungen Drogen zu nehmen und ich habe f&#252;r diese Menschen in keiner Hinsicht auch nur ann&#228;hernd Mitleid, wieso auch? </p>
<p>Es gibt viele Krankheiten, die Menschen ohne Verschulden treffen und die noch lange nicht erforscht sind. Jeder Cent ist hier in Sachen Forschung und Medikation besser angebracht, als bei der Unterst&#252;tzung von Behandlungen Drogenabh&#228;ngiger. Harte Worte, die sicherlich bei vielen Gutmenschen auf nur wenig Verst&#228;ndnis sto&#223;en. Doch wer schon einmal eine Spritze im Sandkasten gefunden hat, der denkt hier&#252;ber vielleicht ein wenig anders. </p>
<p>Nicht jeder kranke Mensch in diesem Land ist unschuldig an seiner Situation, aber in diesem Staat erhalten solche Personen oft mehr Unterst&#252;tzung, Verst&#228;ndnis und Mitleid, als richtig sein kann. Dabei bin ich nicht der &#220;bermensch, der alle verdammt und aburteilt, aber ich sehe bei weitem nicht ein, warum Junkies auf Kosten der Krankenkassen mit Ersatzdrogen behandelt werden sollen. Die Mehrkosten, die f&#252;r die Kassen entstehen werden ja auch wieder auf irgendeinem Weg zur&#252;ckgeholt, das steht mal au&#223;er Frage.</p>
<p>Was kommt denn dann als n&#228;chstes? Nicht therapierbare P&#228;dophile bekommen unter Aufsicht Kinderpornos ausgeh&#228;ndigt? Dieser Staat l&#228;&#223;t sich immer weiter ins sein Marionettendasein verbannen und durch scheinheilige Puppenspieler lenken.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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