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	<title>Brennpunkt &#187; Finanzen</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
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		<title>Steuerverschwendung gibt es nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 21:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, da&#223; auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Prim&#228;rer ist der Bundesregierung die b&#252;rokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schlie&#223;lich sei das Wort Steuerverschwendung der &#8220;Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung&#8221;. Dies zumindest nach Ansicht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801092242001.jpg" title="Steuerverschwendung gibt es nicht!" class="titelbild" />Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, da&#223; auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Prim&#228;rer ist der Bundesregierung die b&#252;rokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schlie&#223;lich sei das Wort Steuerverschwendung der <em>&#8220;Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung&#8221;</em>. Dies zumindest nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums, welches dem FDP-Finanzexperten <a href="http://dr-volker-wissing.org.liberale.de/" target="_blank">Volker Wissing</a> dies als Antwort auf seine einstweilen eingesandte Anfrage gab.<span id="more-356"></span> </p>
<p>Verwunderlich dabei ist keineswegs die allgemeine Aufregung gegen&#252;ber der Begrifflichkeit, sondern vielmehr der vorgeschobene Grund, man k&#246;nne nicht gegen verlorengegangene Steuergelder vorgehen, da der Verwaltungsaufwand zu hoch w&#228;re. Bisweilen haben solche H&#252;rden der Bundesregierung schlie&#223;lich keine gro&#223;e Sorge bereitet, wie die Einf&#252;hrung des ALG-II eindrucksvoll bewies. Ferner bleibt die Frage, wie man sich das Fiasko bei den geldgebenden Beh&#246;rden denn vorstellen darf? Jeder greift nach Belieben in die Kasse und das was die Putze am Ende rausfischt ist der Haushalt f&#252;rs Folgejahr? </p>
<p>Dabei spricht man gar von &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221; und &#8220;Sparsamkeit&#8221;. Beides kann jedoch nicht funktionieren, wenn Beh&#246;rden nicht imstande sind Buch zu f&#252;hren &#252;ber Kostenstellen und Empf&#228;nger diverser Zahlungen. Vergleichbar ist der Umstand mit einer Hausbank, die in die eigene Tasche wirtschaftet und dann am Ende von nichts wissen will. Kein vern&#252;nftiger Mensch w&#252;rde dieser Bank noch Geld anvertrauen. Allgemein bekannt ist, da&#223; dem Staat lediglich die Aufgabe zu Teil wird, Steuergelder einzunehmen, zu verwalten und im Sinne des B&#252;rgers auszugeben. Dazu z&#228;hlt aber nicht unsinnige Ausgaben abzusegnen und sp&#228;ter die Arme zu verschr&#228;nken mit der Bemerkung, man wisse nicht, wer die Gelder daf&#252;r freigegeben habe. Ferner k&#246;nne man dies auch nicht ermitteln, da der Aufwand zu hoch w&#228;re. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Linux bringt das Weihnachtsgeld</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das wird dem Softwareriesen aus Redmond sauer aufsto&#223;en. Machen doch ausgerechnet die deutschen &#8211; genauer gesagt die Berliner &#8211; Polizeibeh&#246;rden gegen das Geldvermehrungskind Windows mobil. Grund daf&#252;r ist der alles andere als reibungslose Ablauf mit dem auf Windows-basierenden und f&#252;r die Polizei entwickelten Programm POLIKS. Nach Angaben des stellvertretenden Chefs der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Helmut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/11/200711192358001.jpg" title="Linux bringt das Weihnachtsgeld" class="titelbild" />Das wird dem Softwareriesen aus Redmond sauer aufsto&#223;en. Machen doch ausgerechnet die deutschen &#8211; genauer gesagt die Berliner &#8211; Polizeibeh&#246;rden gegen das Geldvermehrungskind <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/default.mspx" target="_blank">Windows</a> mobil. Grund daf&#252;r ist der alles andere als reibungslose Ablauf mit dem auf Windows-basierenden und f&#252;r die Polizei entwickelten Programm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poliks" target="_blank">POLIKS</a>. </p>
<p>Nach Angaben des stellvertretenden Chefs der <a href="http://www.dpolg.de/" target="_blank">Deutschen Polizeigewerkschaft</a> (DPolG) Helmut Sarwas, dauert eine durchschnittliche Anzeigenaufnahme zwischen drei&#223;ig und neunzig Minuten. <span id="more-335"></span>Hierbei st&#252;rzen laut seinen &#196;u&#223;erungen die Rechner mehrfach ab oder h&#228;ngen sich schlichtweg auf. Dabei ist es eigentlich POLIKS selbst, das nach &#252;ber f&#252;nf Jahren dauernder Entwicklung und schlie&#223;lich der Einf&#252;hrung im Jahre 2005 des &#246;fteren im Kreuzfeuer der Kritik steht. Bereits kurz nach Einf&#252;hrung sorgte das System daf&#252;r, da&#223; reihenweise Abst&#252;rze und Hardwareprobleme dazu f&#252;hrten, da&#223; tagelang kein Einsatz des neuen Wunderspielzeugs der Vollzugsbeamten zum Tragen kam. Satte 73 Millionen Euro hat die Entwicklung von POLIKS gekostet.</p>
<p>Doch mit der glorreichen Idee das Betriebssystem zu wechseln und einer offenen L&#246;sung wie Linux den Vortritt zu gew&#228;hren, w&#252;rde man sogar mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Da man im Falle einer Umstellung auf mehrere Millionen Lizenzkosten verzichten k&#246;nnte, lie&#223;e sich dieses ersparte Geld dann doch auch (wie es der Zufall so will) gleich sinnvoll einsetzen. So kam Sarwas der Gedanke mit dem &#252;bersch&#252;ssigen Geld das bereits gestrichene Weihnachtsgeld der Beamten finanzieren zu wollen. Herrlich, diese Vorweihnachtsfreude, oder? &#196;rgerlich f&#252;r Microsoft d&#252;rfte es dann allerdings sein, da&#223; man ausgerechnet POLIKS bei <a href="http://www.microsoft.com/germany/government/newsletter/juli03.mspx" target="_blank">Microsoft Deutschland</a> als ein <em>„erfolgreiches Referenzprodukt“</em> auff&#252;hrt. </p>
<p>Laut dem <a href="http://www.steuerzahler.de/webcom/show_softlink.php/_c-33/i.html" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> ist es jedoch nicht nur Berlin, sondern auch Niedersachsen, Bayern und Baden W&#252;rttemberg, die mit der Technik so ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polizei-IT-Anwendungen" target="_blank">Probleme</a> haben. Letzteres Bundesland hat mit <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/555181/index.html" target="_blank">ComVor</a> den &#196;rger des Bundes der Steuerzahler auf sich gezogen, indem diese &#228;u&#223;erten: <em>„Die Modernisierung der Polizei in Baden-W&#252;rttemberg ist zu einem finanziellen Fehlschlag enormen Ausma&#223;es geworden.“</em></p>
<p>Einen weiteren Vorteil h&#228;tte der Umstieg auf Linux ja auch: Es k&#246;nnte nahezu ausgeschlossen werden, da&#223; sich die Polizei mit einem eventuell bald kommenden Bundestrojaner selbst infiziert. Es lebe die Technik!</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Bewu&#223;t zum Bankrott gef&#252;hrt</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 12:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen halbwegs realistischen Kassensturz der Bundes- und Landeshaushalte ver&#246;ffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) am vergangenen Donnerstag. Mit der Ausgabe &#8220;Die &#246;ffentliche Verschwendung 2007&#8221; geht der BdSt in die n&#228;chste Runde und pr&#228;sentiert sogleich 107 Fallbeispiele mit einer Schadenssumme von knapp drei&#223;ig Milliarden Euro. Wie jedes Jahr aufs neue, griff man also auch im Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070930/bewusst-zum-bankrott-gefuehrt/schwarzbuch-2007/" rel="attachment wp-att-268"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/09/200709301405001.thumbnail.jpg" title="Die &#246;ffentliche Verschwendung 2007" class="titelbild" /></a>Einen halbwegs realistischen Kassensturz der Bundes- und Landeshaushalte ver&#246;ffentlichte der <a href="http://www.steuerzahler.de/" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> (BdSt) am vergangenen Donnerstag. Mit der Ausgabe &#8220;<a href="http://schwarzbuch.steuerzahler.de/" target="_blank">Die &#246;ffentliche Verschwendung 2007</a>&#8221; geht der BdSt in die n&#228;chste Runde und pr&#228;sentiert sogleich 107 Fallbeispiele mit einer Schadenssumme von knapp drei&#223;ig Milliarden Euro. Wie <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060926/immer-raus-damit/" target="_blank">jedes Jahr</a> aufs neue, griff man also auch im Jahre 2006 tief in die sprudelnde Geldquelle und bediente sich dieser gro&#223;z&#252;gig. Ob unn&#246;tige Gesch&#228;ftsreisen, wie jene des nieders&#228;chsischen Landtagspr&#228;sidium nach China mit Seilbahnfahrt und allem drum und dran f&#252;r schlappe 66.000 Euro. Oder aber gro&#223;z&#252;gige Ausgaben f&#252;rs Ausland. <span id="more-267"></span></p>
<div id="infobox">
<h2>Steuerzahlerbund</h2>
<ul>
<li><strong>Gegr&#252;ndet</strong> 1949 durch Karl Br&#228;uer als eingetragener Verein.</li>
<li><strong>Bestehend</strong> aus f&#252;nfzehn eigenst&#228;ndigen Landesverb&#228;nden und insgesamt 350.000 Mitgliedern.</li>
<li><strong>Verf&#252;gt</strong> mit dem <a href="http://www.karl-braeuer-institut.de/" target="_blank">Karl-Br&#228;uer-Institut</a> (KBI) &#252;ber eine eigene finanzwissenschaftliche Forschungseinrichtung.</li>
<li><strong>Das Schwarzbuch</strong> des Bundes der Steuerzahler erscheint allj&#228;hrlich im Herbst. </li>
</ul>
</div>
<p>So lie&#223; man sich nicht lumpen Ru&#223;land an der Verschwendungssucht teil haben zu lassen. Denn freilich war es von N&#246;ten, da&#223; im Rahmen einer G8-Vereinbarung die Entsorgung russischer Atom-U-Boote mit knapp 57 Millionen vom Steuerzahler getragen werden m&#252;ssen. Gleichwohl werden in den Jahren 2007 und 2008 nochmals 102 Millionen Euro f&#252;r dieses Projekt flie&#223;en. Wie auch sonst sollte ein Land, wie M&#252;tterchen Ru&#223;land, mit einem Haushalts&#252;berschu&#223; von 58 Milliarden Euro derartige Entsorgungen tragen k&#246;nnen? Richtig, geht nicht, andernfalls wird Ru&#223;land nicht mehr bei den boomenden Milit&#228;rausgaben pr&#228;sent sein. Wollen wir ja nicht, oder?</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich sollen auch dieses Jahr die Kritiker von uns geh&#246;rt werden, welche dem BdSt mangelnde Seriosit&#228;t vorwerfen. Schlie&#223;lich k&#246;nne es nicht angehen, da&#223; dieses Jahr wieder eine Schadenssumme von 30 Milliarden Euro entstanden sein soll. Dabei wird jedoch leider au&#223;er Acht gelassen, da&#223; es auch eine Dunkelziffer gibt, die weitaus h&#246;her liegen d&#252;rfte. Ob nun Stimmenf&#228;lschung oder schwarze Kassen, man hat sich in so mancher Parteizentrale viel einfallen lassen, um liquide zu bleiben. Schlie&#223;lich bezahlt sich so mancher Audi A8 nicht von Kieselsteinen. Infolgedessen w&#228;re es doch anma&#223;end aufgrund von fehlender Sachkenntnis einem Verein Unseriosit&#228;t vorzuwerfen. Ferner wird vom Verbandspr&#228;sidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinz_D%C3%A4ke" target="_blank">Karl D&#228;ke</a> sogar bef&#252;rchtet, da&#223; die Ausgaben aufgrund steigernder Steuereinnahmen sukzessive zunehmen werden.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Bund der Steuerzahler</span></p>
<hr /><small>&copy; 1998-2008 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wir sehen uns vorm Finanzgericht!</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 21:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich nur aus gutb&#252;rgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuers&#252;nden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim &#246;rtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit m&#252;sse gen&#252;ge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen daf&#252;r, da&#223; Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/09/200709282254001.jpg" title="Erwischt!" class="titelbild" />Nat&#252;rlich nur aus gutb&#252;rgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuers&#252;nden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim &#246;rtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit m&#252;sse gen&#252;ge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen daf&#252;r, da&#223; Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten man hackt diesen Verbrechern gleich die Pfoten ab. In Ordnung, ganz so massiv &#228;u&#223;erte man sich bisweilen noch nicht, aber es bleibt nicht nur im Fall des Herrn Ichzahlnix und der Ex-Frau Zahllieber interessant, welche Bl&#252;ten die neuste Entwicklung treiben wird.<span id="more-264"></span></p>
<p>Immerhin fast zehn Anzeigen pro Tag gehen mittlerweile bei den &#246;rtlichen Finanzbeh&#246;rden ein. Die Gr&#252;nde m&#246;gen unterschiedlichen Natur sein, der eine hat aufgrund seines Ruhestands einfach zu viel Freizeit (Demographiewandel, kennen wir ja nun mittlerweile alle&#8230;) und wei&#223; sich keines anderes Hobbys zu bedienen, w&#228;hrend der andere erbla&#223;t im Neid des Besitzlosen. Wo auch immer die wahren Ambitionen dieser Hobbysteuerfahnder liegen m&#246;gen, bei den allgemeinen Umfragen geben allesamt an, sie tun dies aus der Pflicht heraus, ein Gleichgewicht der Gerechtigkeit herzustellen. Es k&#246;nne nun mal nicht angehen, da&#223; der m&#252;ndige Deutsche in aller Ehrlichkeit und Richtigkeit seine Steuern entrichtet, w&#228;hrend der Nachbar v&#246;llig zwangfrei die Einfahrt seines schicken Vorstadthauses von einem Arbeitslosen f&#252;r ein paar Kr&#246;ten pflastern l&#228;&#223;t &#8211; und das am Finanzamt vorbei!</p>
<p>Soweit die allgemeine Denkweise, derer, die meinen das richtige zu tun. V&#246;llig au&#223;er Acht scheint man zu lassen, in wie fern sich die politische F&#252;hrungsriege jener Steuermittel aus dem Bundeshaushalt bedient und diese in weitaus verwerflicher Art und Weise zum Fenster hinaus schleudert, als jemand der vielleicht einfach die L&#252;cken des &#252;berdimensionalen Steuersystems erkannt hat. Immerhin <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060926/immer-raus-damit/" target="_blank">drei&#223;ig Milliarden Euro</a> wurden laut dem Schwarzbuch des <a href="http://www.steuerzahler.de/" target="_blank">Bundes der Steuerzahler</a> im Jahre 2005 sinnlos ausgegeben, wobei dies nur einige F&#228;lle ber&#252;cksichtigt und die Dunkelziffer weitaus h&#246;her sein d&#252;rfte. Unbeachtet dessen, wird noch nicht ber&#252;cksichtig in welchem Umfang sich das Finanzamt bei Gro&#223;unternehmen der mangelnden Sorgfaltspflicht schuldig gemacht hat. Hierbei erinnere ich mich noch an einen Fall, den ich einst im Focus las. Der Beklagte unterschlug eine zweistellige Millionenh&#246;he im Verlauf mehrer Jahre. Dieses Verfahren wurde jedoch dann und wann eingestellt, da die Angelegenheit verj&#228;hrt war. Grundlegend weil man es beim zust&#228;ndigen Finanzamt vers&#228;umt hat, dem Fall umfassend nachzugehen.</p>
<p>Aber es mu&#223; ein gutes Gef&#252;hl sein f&#252;r so manchen B&#252;rger, der entweder zu viele Stasi-B&#252;cher gelesen hat oder aber einfach das falsche Terrorcamp besuchte, so manchen Kleinb&#252;rgerstreit vor dem Finanzgericht auszutragen. Wobei es bis dahin noch nicht mal kommen wird. Diesen Weg darf der Beklagte mithin sowieso alleine gehen, bleibt der Anzeigenerstatter doch anonym und wird selbst bei haltlosen Beschuldigungen bis zu guter letzt anonym gehalten. Ja, Spitzel sollte man sich sch&#252;tzen! Diese schmerzliche Erfahrung mu&#223;te schon der <a href="http://www.verfassungsschutz.de/" target="_blank">Verfassungsschutz</a> machen. Und das Finanzamt w&#228;re doch sch&#246;n bl&#246;d, w&#252;rde es sein B&#252;ttel an den &#8220;Teufel&#8221; ausliefern. </p>
<p>Man m&#246;ge mich nicht falsch verstehen, von Schwarzarbeit ist absolut nichts zu halten, gleichfalls entwickeln sich die Zust&#228;nde momentan in eine absolut abwegige Richtung. Da verreckt Nachbars Kind, weil keiner etwas geh&#246;rt haben will, gleichfalls spitzt aber bei den neusten Luxusg&#252;tern des Nachbars jeder seine Ohren auf und mutiert zum Stammgast beim Finanzamt. Mitnichten hilft diese Art der Zivilcourage irgend jemandem weiter. Die L&#246;sungen selbst sind in der Politik zu suchen, schlie&#223;lich ist sie es, die kein Steuersystem zu stellen bereit ist oder es aus mangelnder fachlicher Qualifikation schlichtweg nicht kann. </p>
<p>Nun gibt es nat&#252;rlich ganz schlaue Sachbearbeiter des Finanzamts, die im weltweiten Datennetz unterwegs sind und gleichwohl versuchen ihren verruchten Ruf etwas gerade zu r&#252;cken. Dies geschieht dann meistens mit irgendwelchen Milchm&#228;dchenrechnungen, bei denen man mal eben mindestens dem halben Volk Steuerhinterziehung vorwirft. Da kommt man dann auch relativ schnell auf horrende Summen von vierzig Billionen oder mehr. Klar, immerhin geht jeder zweite Deutsche f&#252;r 500 Euro richtig schick beim Griechen essen. Das dies mitnichten die Realit&#228;t gerecht wird, sollte jedem bewu&#223;t sein.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Die Steueridentifikationsnummer kommt!</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2007 23:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ab 1. Juli erwartet den m&#252;ndigen Deutschen und jenen, die es werden wollen ein Geschenk der Superlative seitens der Finanzbeh&#246;rden. Das Bundeszentralamt f&#252;r Steuern (BZSt) vergibt dann eine elfstellige pers&#246;nliche Steueridentifikations- nummer bzw. Tax Identification Number (TIN) f&#252;r jeden Bundesb&#252;rger &#8211; vom S&#228;ugling bis zum Rentner. Die Zahlenfolgen werden laut Medienberichten zentral verwaltet und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/04/200704040136001.jpg" title="200704040136001.jpg" class="titelbild" />Ab 1. Juli erwartet den m&#252;ndigen Deutschen und jenen, die es werden wollen ein Geschenk der Superlative seitens der Finanzbeh&#246;rden. Das <a href="http://www.bzst.bund.de/" target="_blank">Bundeszentralamt f&#252;r Steuern</a> (BZSt) vergibt dann eine elfstellige pers&#246;nliche Steueridentifikations- nummer bzw. Tax Identification Number (TIN) f&#252;r jeden Bundesb&#252;rger &#8211; vom S&#228;ugling bis zum Rentner. Die Zahlenfolgen werden laut Medienberichten zentral verwaltet und ein Leben lang gespeichert. Erst zwanzig Jahre nach dem Tod werden diese Daten vernichtet, was bisweilen eine l&#252;ckenlose Kontrolle erm&#246;glicht. <span id="more-169"></span></p>
<p>Wer nun meint ein kleines Déjá-vu-Erlebnis zu erleiden, sollte keinesfalls den n&#228;chstgelegenen Seelenklempner aufsuchen. Denn bereits in der DDR gab es ein zw&#246;lfstelliges Zahlensystem (&#8220;Personenkennzahlen&#8221;) um die Bundesb&#252;rger zu &#252;berwachen. Diese wurden am 1. Januar 1970 eingef&#252;hrt, und waren ab 1984 voll funktionst&#252;chtig in einer Datenbank abgelegt. Nachdem sich auch die Bundesregierung mit der Einf&#252;hrung solcher Kennzahlen befa&#223;te &#8211; offiziell bezeichnet als Personenkennzeichen (PKZ) &#8211; stellte der Rechtsausschu&#223; des Bundestages im Jahre 1976 fest, da&#223; <em>&#8220;die Entwicklung, Einf&#252;hrung und Verwendung von Numerierungssystemen, die eine einheitliche Numerierung der Bev&#246;lkerung im Geltungsbereich dieses Gesetzes erm&#246;glicht, unzul&#228;ssig ist&#8221;</em>.</p>
<p>Nachdem der Bundesb&#252;rger bereits die Aufhebung des Bankgeheimnisses stillschweigend hingenommen hat, ist dies nat&#252;rlich so nicht mehr g&#252;ltig. Zwar wurde die PKZ der DDR als geheimdienstliche &#220;berwachung der B&#252;rger deklariert. Ferner sogar als Unrecht angesehen. Dennoch verliert Gesagtes bei der TIN an Gewichtung. Naheliegend, da&#223; da eine zweifelhafte Begr&#252;ndung hermu&#223;te: <em>&#8220;Mit der Nummer wird ein wesentlicher Beitrag zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens geleistet, B&#252;rokratie abgebaut und die Transparenz des Besteuerungsverfahrens erh&#246;ht.&#8221;</em> &#8211; weiter hei&#223;t es in der offiziellen Begr&#252;ndung, da&#223; <em>&#8220;die Finanzbeh&#246;rden organisatorisch und technisch f&#228;hig sein m&#252;ssen, die zul&#228;ssigen &#220;berpr&#252;fungen effizient vorzunehmen&#8221;</em>.</p>
<p>Ferner sollte an dieser Stelle nat&#252;rlich darauf verwiesen werden, da&#223; es dem Finanzamt damit m&#246;glich sein wird, Einblicke in den in- und ausl&#228;ndischen Kontenverkehr zu erlangen. Auch wird der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Beh&#246;rden damit erheblich erleichtert. So k&#246;nnen zum Beispiel Arbeits-, Finanz- und Sozial&#228;mter sowie BAF&#214;G- und Wohngeldstellen Abfragen t&#228;tigen und Abgleiche vornehmen. Rentner m&#252;ssen zuk&#252;nftig damit rechnen, da&#223; die H&#246;he ihrer Rente jederzeit an das Finanzamt &#252;bermittelt werden kann.  </p>
<p>Die Finanz&#228;mter versprechen sich von der Einf&#252;hrung vordergr&#252;ndig die Aufkl&#228;rung von Mi&#223;brauchsf&#228;llen &#8211; ergo Einzelf&#228;llen. So soll etwa auch der Umsatzsteuerbetrug einged&#228;mmt werden. Hierbei werden Unternehmen fiktiver oder realexistenter Natur bei verschiedenen Finanz&#228;mtern angemeldet, um Umsatzsteuer&#252;bersch&#252;sse erstattet zu bekommen. Bisher sei dies den Beh&#246;rden laut eigener Angaben nicht m&#246;glich gewesen, da jedes Bundesland gesonderte Steuernummern vergibt, die nicht zentral abgeglichen werden k&#246;nnen. </p>
<p>Jeder anst&#228;ndige Bundesb&#252;rger, der ja sowieso nichts zu verbergen hat und f&#252;r alles offen ist, sollte sich den Tag im Kalender markieren. Denn an besagtem Tag verliert er erneut einen Teil seiner Grundrechte. Aber seien wir doch relistisch: Wer braucht die schon? </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Gek&#252;rzte Pendlerpauschale verfassungswidrig?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 12:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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		<category><![CDATA[Pendlerpauschale]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Beschlu&#223; vom 27. Februar 2007 hat bereits das Nieders&#228;chsische Finanzgericht (NFG) in Hannover festgestellt, da&#223; die Neuregelung zur Entfernungspauschale (auch Pendlerpauschale) verfassungswidrig sei. Im benannten Streitfall (Az. 8 K 549/06) beantragten die Kl&#228;ger die Eintragung eines Freibetrages auf der Lohnsteuerkarte 2007 unter Ber&#252;cksichtigung der tats&#228;chlich gefahrenen Kilometer. Das beklagte Finanzamt kannte diese zum benannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/03/200703281408001.jpg" title="Gek&#252;rzte Pendlerpauschale verfassungswidrig?" class="titelbild" />Mit Beschlu&#223; vom 27. Februar 2007 hat bereits das Nieders&#228;chsische Finanzgericht (NFG) in Hannover festgestellt, da&#223; die Neuregelung zur Entfernungspauschale (auch Pendlerpauschale) verfassungswidrig sei. Im benannten Streitfall (<a href="http://www.nwb.de/finanzgericht/NFG/volltexte/2007/Februar/8_K_549_06.doc" target="_blank">Az. 8 K 549/06</a>) beantragten die Kl&#228;ger die Eintragung eines Freibetrages auf der Lohnsteuerkarte 2007 unter Ber&#252;cksichtigung der tats&#228;chlich gefahrenen Kilometer. Das beklagte Finanzamt kannte diese zum benannten Zeitpunkt nicht an und verwies auf den <a href="http://bundesrecht.juris.de/estg/__9.html" target="_blank">§ 9 Abs. 2</a> des Einkommensteuergesetztes (EStG), welcher lediglich die gefahren Kilometer, ab dem 21. Entfernungskilometer anerkennt. Nach Auffassung des NFG sei die Neuregelung zur Entfernungspauschale verfassungswidrig, da die vorgenommen Neuregelung gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes (Art. 3 Abs. 1) versto&#223;e. <span id="more-152"></span></p>
<p>Auch das Saarl&#228;ndische Finanzgericht in Saarbr&#252;cken urteilte am 22. M&#228;rz 2007 (Gz. 2 K 2442/06) in einem &#228;hnlich-gelagertem Verfahren und verwies, wie das NFG, auf den allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes. Zus&#228;tzlich sah das Gericht in der K&#252;rzung einen Versto&#223; gegen den Schutz von Ehe und Familie. Wie das Finanzgericht am gestrigen Dienstag mitteilte, verst&#228;ndigte man sich diesbez&#252;glich mit Richtern des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). </p>
<p>Sofern das BVerfG die Auffassung der beiden Finanzgerichte teilt, k&#246;nnten die von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck (SPD) angepeilten Milliardenmehreinahmen hieraus alsbald ausbleiben. Bedenken, die bereits vor der Verabschiedung des Gesetzes&#228;nderung ge&#228;u&#223;ert wurden. Aber vielleicht hei&#223;t es ja bald: Wer nicht h&#246;ren will, mu&#223; f&#252;hlen&#8230; </p>
<hr /><small>&copy; 1998-2008 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kurzmeldung: Rentenerh&#246;hung ab 1. Juli</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 12:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Müntefering]]></category>
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		<description><![CDATA[Damit die rund zwanzig Millionen Rentner in der Bundesrepublik zur Abwechslung auch von der Aufschwungseuphorie profitieren und wieder etwas auf die hohe Kante legen k&#246;nnen, gibt es nach drei Null-Runden, nun eine satte Erh&#246;hung von sage und schreibe 0,54 Prozentpunkten zum 1. Juli dieses Jahres. Das macht dann bei 1.000 EUR Rente 5,40 € mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070321/kurzmeldung-rentenerhoehung-ab-1-juli/rentenerhoehung-ab-1-juli/" rel="attachment wp-att-140"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/03/200703211350001.thumbnail.jpg" title="Rentenerh&#246;hung ab 1. Juli" class="titelbild" /></a>Damit die rund zwanzig Millionen Rentner in der Bundesrepublik zur Abwechslung auch von der Aufschwungseuphorie profitieren und wieder etwas auf die hohe Kante legen k&#246;nnen, gibt es nach drei Null-Runden, nun eine satte Erh&#246;hung von sage und schreibe 0,54 Prozentpunkten zum 1. Juli dieses Jahres. Das macht dann bei 1.000 EUR Rente 5,40 € mehr &#8211; immerhin, da k&#246;nnte man sogar sparen und gleichfalls mit dem Rauchen anfangen. Wobei, besser nicht, wenn man die n&#228;chste Sparschweinchen-Erh&#246;hung auch noch miterleben will. <span id="more-139"></span></p>
<p>Zumal Sozialminister Franz M&#252;ntefering (SPD) f&#252;r das kommende Jahr noch keine Prognose auf eine eventuelle Erh&#246;hung abgeben wollte, da es seiner Einsch&#228;tzung nach auf die Zahl der Besch&#228;ftigten ankomme. Immerhin bat er um Zuversicht &#8211; kann er nichts f&#252;r, er ist halt Optimist, wenn auch ein delegierter&#8230;</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Nu aber weg mit der Karre</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 22:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>

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		<description><![CDATA[Schusterarbeiten sind der Zahn der Zeit, das alleine zeigt uns die sogenannte Arbeitsmarktreform &#8220;Hartz IV&#8221;. Anstatt sich Fehler einzugestehen und die Reform im eigentlichen Sinne grundlegend zu &#252;berdenken, h&#228;lt man lieber an diesem letzten Strohhalm fest und stopft die letzten L&#246;cher mit dem billigsten Gips, den man im Baumarkt noch hinterhergeschmissen bekommt. Es ist zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2006/10/m_204.thumbnail.gif" title="A wie: Ach Du Schreck." class="titelbild" />Schusterarbeiten sind der Zahn der Zeit, das alleine zeigt uns die sogenannte Arbeitsmarktreform &#8220;Hartz IV&#8221;. Anstatt sich Fehler einzugestehen und die Reform im eigentlichen Sinne grundlegend zu &#252;berdenken, h&#228;lt man lieber an diesem letzten Strohhalm fest und stopft die letzten L&#246;cher mit dem billigsten Gips, den man im Baumarkt noch hinterhergeschmissen bekommt. Es ist zwar l&#246;blich, da&#223; die Bundesregierung denjenigen auf den Zahn f&#252;hlen will, welche dieses Sozialsystem nur ausnutzen, gleichwohl ist die Arroganz jedoch so derma&#223;en penetrant, da&#223; sich die Leute eigentlich schon selbst Leid tun sollten. <span id="more-53"></span></p>
<p>Wie nicht anders zu erwarten, tun sie dies aber nicht. Schubladendenken ist in diesen Tagen angesagt. Dabei geht es gar nicht mehr um die Person als Einzelne, sondern immer um die schlimmsten und dramatischsten F&#228;lle. Sie meinen es gibt Beides nicht? Nun, das macht gar nichts, dann dichtet man sich das einfach hin. Denn des Arbeiters Feind soll der Arbeitslose sein, nicht die Regierung, die sich still und heimlich Millionen in Form von Renten und &#228;hnlichem einheimst. Und auch nicht der Regierende, der das Geld, wof&#252;r Sie das erste halbe Jahr arbeiten gingen, zum Fenster hinaus wirft oder alternativ ins Ausland verkloppt. Nein, die Arbeitslosen sind Schuld, da&#223; die Schulden seit Jahrzehnten kontinuierlich steigen. </p>
<p>Der neuste Clou aus dem Zirkuszelt lie&#223; das Nachrichtenmagazin Focus in diesen Stunden durchsickern: Demn&#228;chst d&#252;rfen Hartz IV-Empf&#228;nger ihre Autos verkaufen, sofern diese einen gewissen Wert &#252;bersteigen oder aber die Bedarfsgemeinschaft im Besitz mehrer Autos ist. Fragw&#252;rdig bleibt dann nat&#252;rlich, wie der Arbeitssuchende in diesem Fall zum Bewerbungsgespr&#228;ch fahren soll? Achso, es gibt ja Busse und Bahn. Huch, die werden ja ebenso zur&#252;ckgebaut. Ja, was machen wir denn da? Mit dem Fahrrad zur n&#228;chsten Stadt? Sehr gut, das erkl&#228;ren Sie mal jemandem der im hinterletzten Nest wohnt, der wird Sie f&#252;r bekloppt erkl&#228;ren. </p>
<p>Glaubt man wirklich, da&#223; jemand, der die &#8220;b&#246;se&#8221; Absicht hat sich &#8216;nen dicken F&#252;nfer-BMW in die Einfahrt zu stellen, es trotz dessen oder gerade deswegen nicht schafft? Wohl kaum, gibt es doch auch hier immer wieder Strohm&#228;nner, die das Auto in jedem Fall auf ihren Namen anmelden w&#252;rden. Somit w&#228;re der &#8220;Jobcenter&#8221;, wie es so aus Anglizismen zersetzt hei&#223;t, aus dem Gesch&#228;ft raus und ihm w&#228;ren die H&#228;nde gebunden. Wen es letztendlich trifft brauch an dieser Stelle wohl gar nicht erst erw&#228;hnt zu werden. </p>
<p>Somit bleibt auch das nur ein letztes Ringen, ein Konstrukt in seiner Gesamtheit zu retten, auf welchen Kosten sei hierbei freigestellt. Denn das durch Hartz IV die Verwaltungskosten immens gestiegen sind, verschweigt man lieber. Leider &#8211; oder doch lieber Gott sei Dank &#8211; kann man das offensichtliche nicht mehr verschweigen, denn wenn &#8220;Job Center&#8221; wie Pilze aus dem Boden sprie&#223;en, wird auch der letzte merken, da&#223; sogenannte Arbeitslosenstatistiken nur von der Urlaubsvertretung etwas sch&#246;n gemalt wurden &#8211; andernfalls lie&#223;e sich eine derartige Entwicklung nicht erkl&#228;ren. Oder vielleicht doch? Wir sind gespannt&#8230; </p>
<p><span class="bildquelle">Bildquelle: &copy; Bundesagentur f&#252;r Arbeit</span></p>
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		<title>&#8220;Elterngeld&#8221; im Bundestag beschlossen</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060929/elterngeld-im-bundestag-beschlossen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Sep 2006 17:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehungsgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Man glaubt es ja kaum, wenn einem gesagt wird, es gebe auch noch gute Entwicklungen in diesem Staat. Dennoch &#252;berraschte heute die Meldung, dass der Bundestag das sogenannte &#8220;Elterngeld&#8221; verabschiedete, durchaus positiv, es gibt also noch Hoffnung. Bislang kannten viele noch den Begriff &#8220;Erziehungsgeld&#8221; und die Zahlungsmodalit&#228;ten dessen. Ab 2007 kehrt nun das &#8220;elterngeld&#8221; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2006/09/geld.thumbnail.jpg" title="Elterngeld" class="titelbild" />Man glaubt es ja kaum, wenn einem gesagt wird, es gebe auch noch gute Entwicklungen in diesem Staat. Dennoch &#252;berraschte heute die Meldung, dass der Bundestag das sogenannte &#8220;Elterngeld&#8221; verabschiedete, durchaus positiv, es gibt also noch Hoffnung.<span id="more-44"></span></p>
<p>Bislang kannten viele noch den Begriff &#8220;Erziehungsgeld&#8221; und die Zahlungsmodalit&#228;ten dessen. Ab 2007 kehrt nun das &#8220;elterngeld&#8221; in Deutschland ein. Im Detail beinhaltet dieses Wort eine Lohnersatzleistung f&#252;r den Elternteil, der sich zu Hause zun&#228;chst um das Kind k&#252;mmert. Im Klartext also, es gibt Geld auch wenn man zu Hause ist. Die H&#246;he richtet sich hierbei nach dem vorherigen Verdients im Arbeitsleben des zuhausebleibenden Elternteiles. Wesentliche Neuerung ist, dass das Elterngeld auch Menschen in Anspruch nehmen k&#246;nnen, die entweder arbeitslos oder selbstst&#228;ndig sind. Diese Tatsache erleichtert auch diesen Menschen die ersten Monate mit dem eigenen Kind, ohne stets in Sorge leben zu m&#252;ssen, dass man der Existenzbedrohung nicht mehr stand halten kann und man mit einem Kind mehr bestraft, als belohnt wird.</p>
<p>Die H&#246;he des Elterngeldes betr&#228;gt 67% des vorherigen Nettoeinkommens (hier z&#228;hlt der Jahresdurchschnitt). Die H&#246;chstgrenze liegt bei max. zu erhaltenden 1.800 € im Monat. Wer nicht berufst&#228;tig ist (Hausfrauen, ALG II Empf&#228;nger etc.) erh&#228;lt ein sogenanntes &#8220;Mindestelterngeld&#8221; in H&#246;he von 300 € die <strong>nicht</strong> auf andere Sozialleistungen angerechnet werden, also beispielsweise auf das ALG II.</p>
<p>Das sollen im Groben einmal die Eckdaten des Elterngeldes sein. Genauere und detaillierte Informationen findet Ihr beispielsweise im Datennetz auf den Seiten des <a href="http://www.bmfsfj.de">&#8220;Bundesministeriums f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend&#8221;</a>.</p>
<p>G&#252;ltig ist das Ganze &#252;brigens f&#252;r alle Kinder, die ab dem <strong>01.01.2007 </strong>das Licht der Welt erblicken.</p>
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		<title>Immer raus damit!</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 20:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BdSt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Dienstag ver&#246;ffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein aktuellstes Schwarzbuch mit dem Titel Die &#246;ffentliche Verschwendung 2006 mit mehr als einhundert F&#228;llen von &#246;ffentlicher Verschwendung. Obwohl der Bund der Steuerzahler nun schon seit 57 Jahren anerkannte Verschwendungen &#246;ffentlich macht und auch auf bevorstehenden Verschwendungen hinweist, ist er weiterhin ein eingetragener Verein und noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060926/immer-raus-damit/die-offentliche-verschwendung-2006/" rel="attachment wp-att-25"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2006/09/200609262200001.thumbnail.jpg" title="Die &#246;ffentliche Verschwendung 2006" class="titelbild" /></a>Am heutigen Dienstag ver&#246;ffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein aktuellstes Schwarzbuch mit dem Titel <em>Die &#246;ffentliche Verschwendung 2006</em> mit mehr als einhundert F&#228;llen von &#246;ffentlicher Verschwendung. </p>
<p>Obwohl der <a href="http://www.steuerzahler.de/" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> nun schon seit 57 Jahren anerkannte Verschwendungen &#246;ffentlich macht und auch auf bevorstehenden Verschwendungen hinweist, ist er weiterhin ein eingetragener Verein und noch immer keine &#246;ffentliche Beh&#246;rde, welche Befugnisse zur Einschreitung gegen Verantwortliche von Steuerverschwendungen hat. <span id="more-24"></span></p>
<p>Und w&#228;hrend der ehrliche Bundesb&#252;rger das erste halbe Jahr nur zur Tilgung seiner Steuern arbeiten geht, verschwenden die Regierenden mit allen Mitteln Gelder ihrer Bundesb&#252;rger. Wie schon seit Jahrzehnten, mu&#223; auch f&#252;r die Verschwendungen in H&#246;he von aktuell <strong>drei&#223;ig Milliarden Euro</strong> aus dem Jahre 2005 kein Politiker seinen Stuhl r&#228;umen. Auch in Sachen Verantwortlichkeit und Haftbarkeit f&#252;r Fehlinvestitionen beschr&#228;nkt man sich derweil wohl lieber auf einen kleinen Tadel im Tagebuch des Betreffenden &#8211; w&#228;hrend effektivere Methoden doch so naheliegen. </p>
<p>Zum Vergleich: Bei Fehlinvestitionen oder Neuverschuldungen, die nicht mehr getilgt werden k&#246;nnen &#8211; eben so wie es bei der Bundesregierung der Fall ist &#8211; darf der m&#252;ndige B&#252;rger einen Offenbarungseid vorlegen und gleichwohl eine Privatinsolvenz beantragen. Der Politiker hingegen erh&#246;ht die Steuern. Auf der Startseite des BdSt wird dazu sehr treffend formuliert: </p>
<blockquote><p>Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.</p></blockquote>
<p>Eigentlich sollte man meinen, genau an dieser Stelle zerplatzt die heile Welt eines jeden B&#252;rgers. Doch weit gefehlt: Es wird weiterhin am demokratischen System gezweifelt, anstatt an den Regierenden und der vorherrschenden Monarchie. Steuern werden weiterhin brav bezahlt, und jede Alternative steht im Lichte der Presseschmierer. Doch der Glaube darf niemals weichen, da&#223; die Regierenden weiterhin versagen, noch mehr Schulden machen und noch mehr Steuern kommen. Vielleicht begreift dann auch der Letzte, da&#223; das nicht der Weg und nicht das Ziel sein kann. </p>
<p>Falls Sie wider Erwarten damit leben k&#246;nnen, schaffen Sie derweil bitte 18.500 EUR beiseite um die aktuelle, gesamte <a href="http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html" target="_blank">Staatsverschuldung</a> im Ansatz zu tilgen. Beachten Sie aber bitte, da&#223; sich die Summe dessen im Minutentakt &#228;ndert. Also kein Grund zur Unruhe. Oder doch?</p>
<p><span class="bildquelle">Bildquelle: &copy; Bund der Steuerzahler</span></p>
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