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Subventioniertes Gemetzel

Inoffizielles Filmplakat zu Tarantinos „Inglorious Bastards“1941, auf einem bescheidenen Bauernhof in Frankreich wird die Familie von Shoshanna durch deutsche Soldaten ermordet. Shoshanna flüchtet zunächst nach Paris und schwor zugleich Rache an den Deutschen zu üben. Neben ihr bekommt eine Gruppe amerikanischer Soldaten die einmalige Chance der eigenen Exekution zu entkommen. Ihr Auftrag soll es von nun an sein so viele Nazis wie möglich zu töten, vornehmlich durch skalpieren. In einem Kino, in dem Shoshanna mittlerweile arbeitet, bekommt ihre Gier nach Rache neue Nahrung. Ausgerechnet in diesem Pariser Kino soll eine Filmvorführung für Goebbels und Hitler stattfinden. Auch die Gruppe amerikanischer Soldaten, Bastards genannt, bekommt Wind von jener Vorstellung… weiter…

19 Kommentare 30.09.2008, 16:57 Uhr

Verliebt in schlechte Nachrichten?

“Die Deutschen sind (…) in schlechte Nachrichten verliebt”, merkte einst – wenn auch in einem anderen Kontext – Peer Steinbrück im Interview mit dem Stern an und liegt damit gar nicht so falsch, wie man es vielleicht meinen mag. Schließlich ließ die ursprüngliche Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz nur wenig Raum für Spekulationen oder gar Fehldarstellungen, was allerdings voraussetzt, daß dem geneigten Leser der unverfälschte Inhalt nicht vorenthalten wird. Mitunter ein schwieriges Unterfangen in der bundesdeutschen Medienlandschaft. weiter…

5 Kommentare 09.09.2008, 08:48 Uhr

Jens Jessen und das deutsche Spießbürgertum

Pardon, Herr Jessen, aber Sie sind ein schäbiger Lump! Dem nicht genug, daß Sie Ihren geistigen Dünnpfiff öffentlich zugänglich machen müssen, verhöhnen Sie auch noch die Opfer von jugendlichen Gewalttätern in einer abartigen Art und Weise, daß es einem glattweg die Sprache verschlägt. Zugute darf man Ihnen halten, daß Sie von Rhetorik und adäquater Gestik sowie Mimik so wenig Ahnung haben, wie von aktuellen Gegebenheiten in der Bundesrepublik. weiter…

5 Kommentare 15.01.2008, 22:22 Uhr

Bühne frei für einen Irren

Der Versuch eine desolate multikulturelle Beziehung vor einem Millionenpublikum zu kitten schlug bei, bzw. nach Oliver Geissen’s Mittagstalkshow ganz gewaltig fehl. Aus Veysel’s Sicht schlug zwar der Versuch seine Janine zurückzugewinnen fehl, nicht aber seine Faust, die traf das 20-jährige Mädchen nämlich zwei Tage nach Aufzeichnung der Sendung am 31. Oktober mitten in ihr hübsches Gesicht. Offenbar hat der Fremdländer das Motto der Show „Tränen der Verzweiflung – warum tust du mir so weh?“ nicht ganz verstanden – lag wohl an der Sprachbarriere. weiter…

8 Kommentare 24.11.2007, 23:38 Uhr

Verfehlte Öffentlichkeitsarbeit

Wie man aus Situationen Gewinn schlägt hat man nie verlernt. Nie vergessen, wie der Titel zu lauten hat und wie penibel man ins Detail gehen muß, um die gierige Masse zu befriedigen. Ethik, Moral – vergessene Werte. Es geht um Verkaufszahlen, nicht um die Tat und schon gar nicht ums Wachrütteln. Andernfalls wäre jene Meldung – wie sonst auch – auf der letzten Seite inmitten irgendeiner Boulevard-Spalte gelandet. weiter…

0 Kommentare 06.11.2007, 23:56 Uhr

Hauptsache hart!

Fünf Euro ins Phrasenschwein, Frau Künast. Warum fragen Sie sich? Nun, wer zu einer Sendung, deren Hauptthematik sich auf den Klimaschutz bezieht, mit dem Flugzeug anreist und vom Flughafen standesgemäß mit’m Oberklasseschlitten auf WDR-Kosten abgeholt wird, der ist nur bedingt glaubwürdig. Da kann er sich im Verlaufe der Sendung auch noch so oft für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf bundesdeutschen Autobahnen aussprechen. weiter…

0 Kommentare 01.11.2007, 10:13 Uhr

Igitt, Verantwortung!

Gestern die Terroristen, heute freilich die Jugend. Zumindest diesbezüglich braucht schon mal keiner befürchten, daß es den einzelnen Organen der Bananenrepublik an Gründen für die Beschneidung sämtlicher Grundrechte mangelt. Da wird überwacht, zensiert, enddemokratisiert und massenweise Öl ins Feuer gekippt nur um dem letzten Konsumtrottel das eigenständige Denken abzunehmen, was er wohl zwischen Medienverblödung und Spaßgesellschaft ohnehin schon verloren hat. weiter…

0 Kommentare 20.10.2007, 23:53 Uhr

Skandal! Schlagzeile!

Spricht man von Deutschen in der dritten Person, ist man entweder bei den Dokumentationen zum Dritten Reich, oder aber in der Sendung von Johannes B. Kerner im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) gelandet. Das nicht etwa, weil man mittlerweile rausgefunden hat, daß es vor 1933 auch noch eine Zeitrechnung gab, sondern vielmehr, da manche Wortkette aus dem Vormonat für reichlich mediale Verblödung gesorgt hat. weiter…

6 Kommentare 14.10.2007, 20:37 Uhr

Gysis Vergangenheit

Brisante Details waren es, die Herrn Dr. Gregor Gysi dazu veranlaßten Klage vor dem Landgericht Hamburg zu erlassen, weniger die Gewißheit an sich. Zwar liegen die brisanten Details zu Gysis Vergangenheit für jeden Bundesbürger offen, jedoch sollte man es tunlichst vermeiden, so umfangreich, wie das ZDF-Magazin “Frontal 21” aus diesem Bericht zu zitieren. Zumindest, wenn es nach Ansicht des Richters Andreas Buske geht, der dies für Recht befand. Bei Zuwiderhandlung drohen entweder 250.000 Euro Ordnungsgeld oder aber zwei Jahre Haft. Eine saftige Strafe. weiter…

2 Kommentare 08.10.2007, 13:12 Uhr

Nicht alle auf einmal!

Politiker, die einst ordentlich Murks fabriziert haben, hinterlassen für gewöhnlich ihre Version der Geschichte schwarz auf weiß für die Nachwelt. Das ist nicht erst seit dem Gazprom-Festangestellten Gerhard Schröder so. Nein, auch Joschka Fischer ist bestrebt sein Geltungsbedürfnis zu befriedigen. Und er setzt dem ganzen noch eins drauf: Am heutigen Donnerstag präsentierte er in Berlin den ersten Teil seiner irrelevanten Erinnerungen mit dem Titel “Die rot-grünen Jahre / Deutsche Außenpolitik – vom Kosovo bis zum 11. September”. weiter…

0 Kommentare 04.10.2007, 23:58 Uhr

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