Subventioniertes Gemetzel
1941, auf einem bescheidenen Bauernhof in Frankreich wird die Familie von Shoshanna durch deutsche Soldaten ermordet. Shoshanna flüchtet zunächst nach Paris und schwor zugleich Rache an den Deutschen zu üben. Neben ihr bekommt eine Gruppe amerikanischer Soldaten die einmalige Chance der eigenen Exekution zu entkommen. Ihr Auftrag soll es von nun an sein so viele Nazis wie möglich zu töten, vornehmlich durch skalpieren. In einem Kino, in dem Shoshanna mittlerweile arbeitet, bekommt ihre Gier nach Rache neue Nahrung. Ausgerechnet in diesem Pariser Kino soll eine Filmvorführung für Goebbels und Hitler stattfinden. Auch die Gruppe amerikanischer Soldaten, Bastards genannt, bekommt Wind von jener Vorstellung… weiter…
“Die Deutschen sind (…) in schlechte Nachrichten verliebt”, merkte einst – wenn auch in einem anderen Kontext – Peer Steinbrück im Interview mit dem Stern an und liegt damit gar nicht so falsch, wie man es vielleicht meinen mag. Schließlich ließ die ursprüngliche
Der Versuch eine desolate multikulturelle Beziehung vor einem Millionenpublikum zu kitten schlug bei, bzw. nach Oliver Geissen’s Mittagstalkshow ganz gewaltig fehl. Aus Veysel’s Sicht schlug zwar der Versuch seine Janine zurückzugewinnen fehl, nicht aber seine Faust, die traf das 20-jährige Mädchen nämlich zwei Tage nach Aufzeichnung der Sendung am 31. Oktober mitten in ihr hübsches Gesicht. Offenbar hat der Fremdländer das Motto der Show „Tränen der Verzweiflung – warum tust du mir so weh?“ nicht ganz verstanden – lag wohl an der Sprachbarriere.
Wie man aus Situationen Gewinn schlägt hat man nie verlernt. Nie vergessen, wie der Titel zu lauten hat und wie penibel man ins Detail gehen muß, um die gierige Masse zu befriedigen. Ethik, Moral – vergessene Werte. Es geht um Verkaufszahlen, nicht um die Tat und schon gar nicht ums Wachrütteln. Andernfalls wäre jene Meldung – wie sonst auch – auf der letzten Seite inmitten irgendeiner Boulevard-Spalte gelandet.
Fünf Euro ins Phrasenschwein, Frau Künast. Warum fragen Sie sich? Nun, wer zu einer
Gestern die Terroristen, heute freilich die Jugend. Zumindest diesbezüglich braucht schon mal keiner befürchten, daß es den einzelnen Organen der Bananenrepublik an Gründen für die Beschneidung sämtlicher Grundrechte mangelt. Da wird überwacht, zensiert, enddemokratisiert und massenweise Öl ins Feuer gekippt nur um dem letzten Konsumtrottel das eigenständige Denken abzunehmen, was er wohl zwischen Medienverblödung und Spaßgesellschaft ohnehin schon verloren hat.
Brisante Details waren es, die Herrn 