Rindviechter haben Freizeit, viel Freizeit - das ist nicht neu. Neu ist allerdings, daß dies sogar den Star der Manege, Benjamin Bienchen, trifft. Als Reaktion auf die Lage war der Entschluß gefaßt: Es muß sich etwas ändern! Schnell fand Benjamin eine neue Lebensaufgabe und so zog er hinaus ins weltweite Datennetz auf der Suche nach dem GAU (Größten Anzunehmenden Unheil) dieser Welt. Von Gott persönlich geschissen und ausgestattet mit einem überdimensionalen Rüssel riecht Benjamin jeden GAU byteweit gegen den Datenstrom. Nun endlich sollen seine Artgenossen erfahren, daß Trampeltiere doch noch zu etwas nütze sind. weiter…
Die schönsten Dinge passieren unverhofft. So auch heute morgen. Ich war einkaufen in meinem Lieblingssupermarkt und dachte mir, ach gönnste Dir doch noch n Tee und was zum Frühstück beim Bäcker. Is ja alles in unter einem Dach. Also hab ich mich da an den Stehtisch gestellt und an meinem Tee genippt während ich mir gegenüber die Leute so angesehen habe, die an der Kasse bezahlten. Ich gebe zu, eine Beschäftigung, die mir Spaß macht. weiter…
So, nachdem so ganz allmählich das Gefühl in den Kiefer, die Backe, das Zahnfleisch und den Rest des Kopfes zurückgekehrt ist, werde ich Erlebtes mal kurz zum Besten geben. Wer weiß, wen’s interessiert?
Vor vier Wochen ging es bereits los. Zahnschmerzen der übelsten Art. Ort: rechts oben und rechts unten. Eine Verschwörung? Nein, wohl nicht. Also, was tut man wenn man Zahnschmerzen hat? Richtig, man ruft nicht den Zahnarzt an, sondern jammert besser erst einmal einen im “Messenger” zu, wie dreckig es einem doch geht und wie weh das tut. Das Ganze macht man zehn bis fünfzehn Mal am Tag bis der Gegenüber auch verstanden hat, daß es einem ernst ist. In den folgenden Tagen wurden die Schmerzen stärker. Also mußte die zweite Lösung her, nachdem ja im Messenger irgendwie komischerweise keiner mehr aktiv war. *grübel* Schmerztabletten. Jawohl meine Herren. Gäbe es das Zeug kiloweise, wäre ich wohl mit nem Sackkarren zur Apotheke. Es half zunächst auch zur Besserung. Die Nächte ließen sich aushalten und das Pochen wurde weniger. Nachteil war mein Chef. Dieser wiederum fand ich sehe aus als stünde ich unter Drogeneinfluß, zumal ich wohl etwas verwirrt und langsamer als sonst war. Hinzu kam - das muß ich Fairerweise sagen - die Tatsache, daß ich ständig seinen Namen vergessen habe. weiter…
Was haben wir die Debatte um ein Verbot von “Killerspielen” nicht alle vermißt. Genau in jenem Moment, als diverse Medienhäuser die Debatte über ein erneutes Verbot auslösten, meldete sich unter anderen einer der Politiker zu Wort, die in jenen Tagen so oder so um jeden Wähler kämpfen müssen. Richtig, die Rede ist von Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, welcher sich klar für ein Verbot jener Spiele in Deutschland aussprach - zumindest vordergründig in “seinem” Land, Bayern.
O-Ton Edmund Stoiber:
Killerspiele gehören in Deutschland verboten. Sie animieren Jugendliche, andere Menschen zu töten.
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Wir marschieren für den “Erhalt deutscher Kultur”, für “Alternativen” in diesem Land, ja wir marschieren sogar vor einen Knast in Berlin und versuchen denen, die die Augen fest verschlossen halten unsere Meinung zu eröffnen. Das alles sind wohl Dinge hinter denen viele Leute stehen, die meist sehr viel an Freizeit und auch finanziellen Mitteln einsetzen, sowie Repressionen erdulden - der Sache wegen. Doch ich lese immer und immer wieder die Schlagzeilen Tag für Tag: “Kind ermordet” - “Vorbestrafter Sexualtäter vergewaltigt Mädchen” - “Pädophiler vorzeitig entlassen” weiter…
Lange Zeit war es ruhig um den einstigen Bundeskanzler der BRD. Für sein Selbstwertgefühl war die Zeit wohl schon wieder viel zu lang und so beschert er dem Konsum-Menschen ein Buch über seine Erlebnisse während seiner Amtszeit in Form einer Autobiographie. Eigentlich ist es sehr fragwürdig, warum uns gerade in diesen Tagen so viele Menschen mit ihren Autobiographien und Memoarien in Schriftform belästigen. Betrachtet man jedoch die Verkaufszahlen jener Bücher, wundert man sich eigentlich nicht mehr so sehr. Gibt es doch tatsächlich Menschen, die sich solche Schinken kaufen und es scheinen noch nicht mal wenige zu sein. Ob das wohl an der verzweifelten Suche nach Werten liegt? Man weiß es nicht, zumal es zweifelhaft ist, ob man sie in jenen Büchern finden wird. weiter…
Bereits seit vierzehn Jahren setzt sich Al Gore umfassend mit dem Thema Umweltschutz auseinander. Nach seiner Wahlniederlage gegen George W. Bush im Jahre 2000 wandte er sich komplett diesem Thema zu und fungierte als angesehener Experte auf diesem Gebiet. Unzählige Male hielt er nun bereits denselben Vortrag über die Auswirkungen des globalen Klimawandels. Leider jedoch stellte sich für Al Gore nicht der gewünschte Erfolg ein, denn weltpolitisch gesehen veränderte sich durch sein Engagement leider nicht viel. weiter…
Es ist nun die dritte Meldung (zumindest die dritte, über die sehr ausführlich überall berichtet wird) über ein totes Kind in dieser Woche. Bereits die Tatsache, dass es sich um Kinder handelt, schliesst schon weitestgehend aus, dass es sich hierbei um Unfälle oder geschweige denn “natürliche” Todesursachen handelt, denn ein am Kindstod gestorbener Säugling erscheint nun einmal nicht in den Massenmedien. Sehr wohl erscheinen aber Vorfälle wie in heute in Barmbek (toter Säugling lag in einem Gebüsch), das Baby in der Biomülltonne im bayr. Wald oder der zweijährige Sohn eines Junkies, der ihn im Kühlschrank aufgebahrt hatte, in vielen Schlagzeilen. Mir zieht sich alles zusammen, wenn ich wieder eine solche Nachricht lese oder höre. Es ist wie ein Schlag mit voller Wucht in die Magengrube. Noch schlimmer wird es, wenn Details beschrieben werden. Ganz gleich, welche Umstände da um die Eltern herrschen oder geherrscht haben, sind das Taten, die mich doch ins Grübeln bringen. weiter…
Amerik-haha.Ich traute meinen Augen kaum, als ich beim täglichen Streifzug durch die Medienlandschaft die Meldung entdeckte, dass im Besatzerland wieder einmal eine neue Schnapsidee Einzug in das Kleingeisthirn von Mr. Bush erhalten hat.
So bewilligte der Mann, der wohl selbst Gott zur Achse des Bösen zählen würde, dass die Grenze zu Mexiko verstärkt überwacht und gesichert werden soll. Hintergrund sind die hohen Flüchtlingszahlen, die die USA zu verbuchen haben, ausgelöst, durch Mexiko. weiter…
Schusterarbeiten sind der Zahn der Zeit, das alleine zeigt uns die sogenannte Arbeitsmarktreform “Hartz IV”. Anstatt sich Fehler einzugestehen und die Reform im eigentlichen Sinne grundlegend zu überdenken, hält man lieber an diesem letzten Strohhalm fest und stopft die letzten Löcher mit dem billigsten Gips, den man im Baumarkt noch hinterhergeschmissen bekommt. Es ist zwar löblich, daß die Bundesregierung denjenigen auf den Zahn fühlen will, welche dieses Sozialsystem nur ausnutzen, gleichwohl ist die Arroganz jedoch so dermaßen penetrant, daß sich die Leute eigentlich schon selbst Leid tun sollten. weiter…