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Im Namen des Volkes?

Für großes Aufsehen sorgte im Vorjahr der Fall des Richters aus Marburg. So konnten beim einstigen Präsidenten des Kasseler Verwaltungsgerichts mehr als 1000 Bilddateien und zwei Videos mit kinderpornographischen Inhalten sichergestellt werden. Insbesondere die breite Öffentlichkeit zeigte sich empört über die Mißstände, da dies leider kein Einzelfall war. Mittlerweile ist zwar bekannt, daß sich diese pädophilen Abarten durch sämtliche Gesellschaftsschichten ziehen, dennoch oder gerade weil, erfolgte die Bestrafung des Herren R. doch recht lapidar. weiter…

0 Kommentare 10.01.2007, 23:06 Uhr

Schlusspfiff !

Ein Tag noch und auch das Jahr 2006 ist Geschichte. Zeit also um wieder einmal sentimental zu werden. Es ist schon eine komische Sache mit dem Rückblick auf Vergangenes. Da predigt man ständig anderen sie sollen nicht zurück schauen, nein, immer nur nach vorne – da geht der Weg weiter, da spielt die Musik, da kommt die Zukunft auf schnellen Schritten zu einem angerannt. Doch dann schreibt der Kalender bald den 31. Dezember eines Jahres und prompt fallen wir alle wieder in denselben Rausch.

Eigentlich wäre es ein Tag wie jeder andere im Jahr, aber andererseits ist es ein Anlass um sich ein wenig zu besinnen, was man denn selbst so in den vergangenen zwölf Monaten so erreicht, getan hat und was einfach so alles um einen herum oder mit einem passiert ist. weiter…

0 Kommentare 31.12.2006, 13:51 Uhr

“Geld her !” ruft das Gewissen

Wir befinden uns wieder einmal in der Vorweihnachtszeit. Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet und laden genüßlich ein, die Konsumgesellschaften bitten zum fröhlichen Kaufrausch. Alles eigentlich wie immer. Alles eigentlich wie jedes Jahr, oder ? Nun, da kommt es wohl darauf an wo man sich gesellschaftlich befindet, auf der Sonnen- oder auf der Schattenseite – reich oder arm.

Ebenfalls wie jährlich um diese Zeit halten all die großen Gutmenschen den Zeigefinger nach oben und mahnen uns daran zu denken, daß es uns doch gut geht, mehr als gut, hmm, vielleicht „zu“ gut ? Doch folgen wir dem Rufen der Spendenorganisationen und lassen uns ein schlechtes Gewissen einreden, so kann es bei dem einen oder anderen schon mal möglich sein, daß die Geldbörse dann halt doch geöffnet wird. Anderen geht es ja immerhin noch schlechter, die haben kein Dach über dem Kopf, die haben nichts zu essen……in Brasilien. Ja, mag sein, es wäre auch ethnisch und moralisch nicht korrekt dies zu leugnen, zumal es sich um belegbare Fakten handelt. Dennoch kommen wir so ganz langsam an den Punkt, an dem die Nächstenliebe zumindest ein stück weit endet. Ich sage provokativ und überzeugend „Na und ?“ weiter…

3 Kommentare 17.12.2006, 15:26 Uhr

Und bald kommt dann der Weihnachtswahn

Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr dem Weihnachtsrummel und der konsumgeilen Gesellschaft entfliehen und das, was ich tatsächlich kaufen wollte, über das Netz beziehen. Doch da man innerhalb einer Familie als Mann zwar das potentielle “Familienoberhaupt” ist aber wenns drauf ankommt nicht wirklich immer seine Pläne durchsetzen kann, geschah es, dass ich mich heute breit treten habe lassen und ich mit allen zum Einkaufen gefahren bin.

Bereits 2 KM vor dem Parkhaus beschlich mich ein seltsames Gefühl. In meinem Hirn sagte eine leise Stimme: “Dreh´um! – Täusche einen Herzinfarkt vor! – Tu´was, es wird sonst fatal enden!” weiter…

0 Kommentare 17.12.2006, 15:06 Uhr

Der Rüsseladvokat, Teil 1

Rindviechter haben Freizeit, viel Freizeit – das ist nicht neu. Neu ist allerdings, daß dies sogar den Star der Manege, Benjamin Bienchen, trifft. Als Reaktion auf die Lage war der Entschluß gefaßt: Es muß sich etwas ändern! Schnell fand Benjamin eine neue Lebensaufgabe und so zog er hinaus ins weltweite Datennetz auf der Suche nach dem GAU (Größten Anzunehmenden Unheil) dieser Welt. Von Gott persönlich geschissen und ausgestattet mit einem überdimensionalen Rüssel riecht Benjamin jeden GAU byteweit gegen den Datenstrom. Nun endlich sollen seine Artgenossen erfahren, daß Trampeltiere doch noch zu etwas nütze sind. weiter…

0 Kommentare 16.12.2006, 04:26 Uhr

Morgens im Supermarkt

Die schönsten Dinge passieren unverhofft. So auch heute morgen. Ich war einkaufen in meinem Lieblingssupermarkt und dachte mir, ach gönnste Dir doch noch n Tee und was zum Frühstück beim Bäcker. Is ja alles in unter einem Dach. Also hab ich mich da an den Stehtisch gestellt und an meinem Tee genippt während ich mir gegenüber die Leute so angesehen habe, die an der Kasse bezahlten. Ich gebe zu, eine Beschäftigung, die mir Spaß macht. weiter…

3 Kommentare 07.12.2006, 20:51 Uhr

Eine Reise zum Zahnarzt…

So, nachdem so ganz allmählich das Gefühl in den Kiefer, die Backe, das Zahnfleisch und den Rest des Kopfes zurückgekehrt ist, werde ich Erlebtes mal kurz zum Besten geben. Wer weiß, wen’s interessiert?

Vor vier Wochen ging es bereits los. Zahnschmerzen der übelsten Art. Ort: rechts oben und rechts unten. Eine Verschwörung? Nein, wohl nicht. Also, was tut man wenn man Zahnschmerzen hat? Richtig, man ruft nicht den Zahnarzt an, sondern jammert besser erst einmal einen im “Messenger” zu, wie dreckig es einem doch geht und wie weh das tut. Das Ganze macht man zehn bis fünfzehn Mal am Tag bis der Gegenüber auch verstanden hat, daß es einem ernst ist. In den folgenden Tagen wurden die Schmerzen stärker. Also mußte die zweite Lösung her, nachdem ja im Messenger irgendwie komischerweise keiner mehr aktiv war. *grübel* Schmerztabletten. Jawohl meine Herren. Gäbe es das Zeug kiloweise, wäre ich wohl mit nem Sackkarren zur Apotheke. Es half zunächst auch zur Besserung. Die Nächte ließen sich aushalten und das Pochen wurde weniger. Nachteil war mein Chef. Dieser wiederum fand ich sehe aus als stünde ich unter Drogeneinfluß, zumal ich wohl etwas verwirrt und langsamer als sonst war. Hinzu kam – das muß ich Fairerweise sagen – die Tatsache, daß ich ständig seinen Namen vergessen habe. weiter…

0 Kommentare 07.12.2006, 20:50 Uhr

Getrübte Blicke, statt geschärfter Sinne!

Was haben wir die Debatte um ein Verbot von “Killerspielen” nicht alle vermißt. Genau in jenem Moment, als diverse Medienhäuser die Debatte über ein erneutes Verbot auslösten, meldete sich unter anderen einer der Politiker zu Wort, die in jenen Tagen so oder so um jeden Wähler kämpfen müssen. Richtig, die Rede ist von Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, welcher sich klar für ein Verbot jener Spiele in Deutschland aussprach – zumindest vordergründig in “seinem” Land, Bayern.

O-Ton Edmund Stoiber:

Killerspiele gehören in Deutschland verboten. Sie animieren Jugendliche, andere Menschen zu töten.

weiter…

0 Kommentare 23.11.2006, 20:31 Uhr

Darf man diese Fragen stellen?

Wir marschieren für den “Erhalt deutscher Kultur”, für “Alternativen” in diesem Land, ja wir marschieren sogar vor einen Gefängnis in Berlin und versuchen denen, die die Augen fest verschlossen halten unsere Meinung zu eröffnen. Das alles sind wohl Dinge hinter denen viele Leute stehen, die meist sehr viel an Freizeit und auch an finanziellen Mitteln einsetzen, sowie Repressionen erdulden – der Sache wegen. Doch ich lese immer und immer wieder die Schlagzeilen Tag für Tag: “Kind ermordet”, “Vorbestrafter Sexualtäter vergewaltigt Mädchen”, “Pädophiler vorzeitig entlassen” … .

Viele in unserer Bewegung wollen das ganz, ganz Große. Sie wünschen sich eine andere Staatsform, mehr Rechte und Freiheiten und wünschen anderen natürlich von eben diesen um so weniger. Viele wollen mehr Kultur und den Erhalt und die Pflege dieser. Vieles davon ist gut, wirklich gut, einiges auch ausgemachter Schwachsinn Ewiggestriger, die zu Hause gerne noch hinter verschlossener Türe jedes Wochenende die Knobelbecher reinschlüpfen und vorm Spiegel mit gestrecktem Arm und hart umgekämmtem Scheitel sich selbst gedanklich ins dritte Reich zurückbefördern. Ja, dort könnte man… ja man würde… und dann wäre man… ja, das wäre genial… . Ist es aber nicht! Wir leben hier, wir leben jetzt und jede Minute, die verstreicht und in der wir unsere Zeit mit Gedanken an Vergangenes verschwenden, statt die Brisanz zu erkennen, die uns umgibt, jede einzelne Minute ist sehr kostbar.

Es stellt sich die Frage, ob denn wirklich noch die Masse in der Bewegung die Leiter schrittweise geht oder gehen will. Viele Möglichkeiten Dinge in einem Land zu verändern gibt es nicht. Die gewaltsame Methode scheidet da für mich schon mal aus, denn für einen Widerstand gegen diese pseudointellektuellen, fettgefressenen Humandemokraten geht es den Menschen und unserem Volke offensichtlich noch nicht schlecht genug. Wie oft hat man schon in Gesprächen gesagt oder gehört: “Naja, viel schlechter geht es nicht mehr, dann gibt es in Deutschland den großen Knall”. Doch Jahre vergehen, die Zeiten werden härter, die Lebenshaltungskosten steigen, der Lohn und die Gehälter sinken, die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer und es kommt kein großer Knall, oder habe ich etwa was an den Ohren und bin erblindet? Glaube kaum, mein Arzt sagt zumindest es ginge mir gut. Fraglich wie lange noch, wenn ich diese abartigen Zustände dieser Gesellschaft sehe.

Und das ist das Thema, das mich zumindest schon seit geraumer Zeit sehr beschäftigt. Denn wie in einem anderen Beitrag hier im Brennpunkt bereits angeführt sieht unsere Zukunft nicht sehr rosig aus, wenn sich innerhalb unserer Gesellschaft dieser Virus, diese Gedankenpest weiter verbreitet und die Hirne und Seelen der Menschen vergiftet. Wenn die Werte immer und immer mehr verfallen, ein Menschenleben, ein Kinderleben nichts mehr wert ist, wenn Ansehen, Reichtum und Egoismus wichtiger sind als strahlende Kinderaugen, wenn das Bier und der Suff wichtiger ist als der kleine Zwerg, der zu Hause jede Nacht weint, weil er verprügelt wird und ihm keiner hilft und keiner Geborgenheit schenkt, dann sollte doch jedem, der es wagt das Wort Zukunft in den Mund zu nehmen, ein Alarmsignal in den Ohren ertönen, das einem das Trommelfell wegreißt.

Wir reden von Veränderungen der Zukunft, von Plänen, was alles besser werden muß, aber wo sind die Menschen, die auf die Straße gehen wenn wieder einmal ein pädophiler Wahnsinniger die Judikative, die Legislative und die Exekutive zum Narren hält und die Medien den Köder wohlwissend, welches Gift in ihm steckt, mit einer unglaublichen Gier den Schlund hinunterwürgen. Wo sind die Menschen, die etwas unternehmen ohne im Hinterkopf den Profit zu haben? Selbstlosigkeit im Schluß- und Ausverkauf?

Darf man die Frage nicht stellen, ob Bewegung gerade hier mehr Möglichkeiten und intelligente Hirne zur Verfügung hat, als man derzeit nutzt? Darf man die Frage nicht stellen, ob punktuell nicht Dinge wie der Kinderschutz nur instrumentalisiert werden, eben wieder aus Profitgier oder Profilierungsdrang? Ganz ehrlich, was juckt es mich wenn ich etwas für die Verbesserung getan habe, ob jeder weiß, daß ich dabei war? Ziel verfehlt, setzen, Sechs! Das ist nicht der Sinn der Sache, kann es aus meiner Sicht zumindest nicht sein.

Mag sein, daß das hier viele nicht interessiert, aber denen kann ich nur versichern, daß man eine Leiter immer nur schrittweise gehen sollte, wenn man nicht weiß ob diese einen trägt und das Gewicht, welches auf den Schultern unserer Generation liegt ist enorm, also Vorsicht….

All die guten Vorsätze und Pläne bringen uns nämlich gar nichts, wenn wir in fünfzehn oder zwanzig Jahren eine gesellschaftliche Verrohung in Deutschland haben, die vielleicht mit manchen Buschländern locker konkurrieren könnte. Was werden und oder würden die nationalen Gefangen in den deutschen Knästen sagen, die nicht wegen Idiotie hinter Gitter kamen, sondern für den nationalen Gedanken und den Erhalt von Werten in den Bau gingen, wenn sie wieder rauskommen und die Kindermordrate um sechzig Prozent gestiegen ist, wenn die Justiz schon längst aufgegeben hat und die Jugend sich unter “Werten” gar nichts mehr vorstellen kann. Wie auch, wenn sie in Heimen, Ziehfamilien oder auf der Straße groß geworden sind oder zu Haue groß geprügelt wurden? Ich möchte in eine solche Welt nicht wieder zurück, in ein solches Land nicht heimkehren müssen.

Können wir es verantworten mit diesen Dingen in der Zukunft konfrontiert zu werden? Die Zukunft ist ja noch weit weg? So, ist sie das? Sie ist jetzt, sie ist in einer Minute, in einer Sekunde, sie läuft immer nur ganz knapp vor uns her und wird sich auch von noch so viel Ignoranz und Starrsinn in ihrem Tun nicht beschneiden lassen.

Die Leiter ist morsch! Und für alle die meinen ich übertreibe, hier ein kleiner Auszug aus der Netzausgabe der “Netzeitung”:

Ein lebensgefährlich verletzter Säugling ist am Donnerstag unter einem Auto in Berlin gefunden worden. Es muss mit Absicht dort hingelegt worden sein, Fahrlässigkeit schloss die Polizei aus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eine Frau hatte das Baby mittags mit schwersten Kopfverletzungen im Bezirk Niederschöneweide entdeckt. Seine Rettung kam im letzten Moment: Nur eine Minute, nachdem die Frau das Baby an sich genommen und einen Notarzt alarmiert hatte, kam der Besitzer des Autos und wollte wegfahren. «Die Wahrscheinlichkeit ist riesengroß, dass er das Kind beim Ausparken überrollt hätte», sagte der Polizeisprecher.

1 Kommentar 16.11.2006, 21:16 Uhr

Gerhard Schröders Memoarien

Lange Zeit war es ruhig um den einstigen Bundeskanzler der BRD. Für sein Selbstwertgefühl war die Zeit wohl schon wieder viel zu lang und so beschert er dem Konsum-Menschen ein Buch über seine Erlebnisse während seiner Amtszeit in Form einer Autobiographie. Eigentlich ist es sehr fragwürdig, warum uns gerade in diesen Tagen so viele Menschen mit ihren Autobiographien und Memoarien in Schriftform belästigen. Betrachtet man jedoch die Verkaufszahlen jener Bücher, wundert man sich eigentlich nicht mehr so sehr. Gibt es doch tatsächlich Menschen, die sich solche Schinken kaufen und es scheinen noch nicht mal wenige zu sein. Ob das wohl an der verzweifelten Suche nach Werten liegt? Man weiß es nicht, zumal es zweifelhaft ist, ob man sie in jenen Büchern finden wird. weiter…

0 Kommentare 26.10.2006, 19:09 Uhr

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