Das Szenario in New Orleans ist nun gut drei Wochen her. Die Menschen an den Fernsehschirmen haben sich (wie nicht anders erwartet) an die Bilder aus den USA so gewöhnt, wie an Kriege in fernen Ländern der Erde. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Nicht, dass ich sonderlich großes Mitgefühl oder Mitleid mit den Vereinigten Staaten hätte, nein das gewiss nicht, denn wer als Präsident nicht in der Lage ist, das eigene Volk zu schützen, aber auf fremden Territorium Kriege anzettelt und gegen Menschenrechte systematisch verstößt, der hat versagt, und das Volk das ihn nicht daran gehindert hat, hat ebenso versagt. Eines wollen viele Menschen nicht verstehen. Wenn ein Land, eine Regierung oder ein ganzer Staatsapparat zu Grunde geht, dann geschieht dies zum Einen nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich in einer gewissen Zeitspanne, und zum Anderen, ist dafür niemals ein einzelner Mensch verantwortlich. Wenn Beziehungen auseinander gehen, so hört man andere, wenn es um die Gründe hierfür geht, oft sagen „Aber da gehören immer zwei dazu“. weiter…
Sonntagabend, in einem ruhigen Städtchen, Mitten in Deutschland. Die Sonne scheint und der Tag verspricht ein gelungener Ausklang des Wochenendes zu werden. Die meisten Bürger verbinden den Sonntagsspaziergang im Spätsommer mit dem anstehenden Besuch in einem der zahlreichen Wahllokale. Ja es ist Bundestagswahl.
Trotz der Ruhe und Gelassenheit mischt sich auch ein Gefühl von Ungeduld und Nervosität unter die Menschen. Wer weiß wohin heute ab 18:00 Uhr der Weg für dieses Land führen wird? Bleibt der eingeschlagene Weg der roten Sozialisten, wird er jäh durch die angeblich neue Kraft von FDP und CDU/CSU beendet oder bringt gar DIE LINKE einen Hauch von spätsozialistischem Flair mit nach Westdeutschland, nein halt, Gesamtdeutschland? weiter…
Einer unserer freien Mitarbeiter, hatte sich dankenswerter Weise die Zeit genommen, per eBrief ein kurzes Interview mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) zu führen. Im Folgenden ist dieser Schriftwechsel im Original, also auch inklusive der evtl. vorhandenen Rechtschreibfehler, aufgeführt. Es sind einige interessante Ansichten dabei, die es lohnt zu lesen. weiter…