Gestatten, Ehrenmord mein Name

Keine Spur von Reue war in den Augen des 36-jährigen Irakers zu sehen, als er den Mord an seiner einstigen Frau gestand. Kazim M. tötete vor knapp einem Jahr seine Frau indem er sie auf offener Straße erstach und bei lebendigem Leibe mit Benzin übergoß und anzündete. Der fünfjährige Sohn konnte dabei nur tatenlos zusehen.

Dies geschah nicht im Irak, sondern in der Bundesrepublik, genauer in Garching bei München. Am vergangenen Donnerstag wurde in diesem Fall die Verhandlung vor dem Münchner Schwurgericht eröffnet. weiter…

3 Kommentare 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben (1) laden ... laden ... 07.10.2007, 07:24 Uhr

Es dient nur Ihrem Schutze!

Staatliche Organe, insbesondere jene, die für Gesetzgebung und Ausführung verantwortlich sind, wollen ohne jeden Zweifel nur das beste für den Bundesbürger - solange er kein Terrorverdächtiger ist! Daß dem auch tatsächlich so ist, versucht einstweilen K11 in einem Beitrag klar zu stellen. Schließlich müsse sich ein unbescholtener Bürger weder vor heimlichen Durchsuchungen des eigenen Rechners, des Ausschnüffelns privater eBriefe oder sonstige Rechtsbrüchen fürchten. weiter…

0 Kommentare 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben laden ... laden ... 06.10.2007, 23:47 Uhr

Nicht alle auf einmal!

Politiker, die einst ordentlich Murks fabriziert haben, hinterlassen für gewöhnlich ihre Version der Geschichte schwarz auf weiß für die Nachwelt. Das ist nicht erst seit dem Gazprom-Festangestellten Gerhard Schröder so. Nein, auch Joschka Fischer ist bestrebt sein Geltungsbedürfnis zu befriedigen. Und er setzt dem ganzen noch eins drauf: Am heutigen Donnerstag präsentierte er in Berlin den ersten Teil seiner irrelevanten Erinnerungen mit dem Titel “Die rot-grünen Jahre / Deutsche Außenpolitik - vom Kosovo bis zum 11. September”. weiter…

0 Kommentare 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben laden ... laden ... 04.10.2007, 23:58 Uhr

Die Bundesrepublik feiert ihre Einheit

Während in vielen Städten tote Hose im Veranstaltungskalender am heutigen Mittwoch herrschte, feierte Schwerin neben anderen Großstädten den 17. Jahrestag der Deutschen Einheit. Selbstredend, daß an diesem historischen Tag so ziemlich jede Politikprominenz zugegen war und ihr kleines Stelldichein zum Besten geben mußte bzw. durfte. weiter…

1 Kommentar 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben laden ... laden ... 03.10.2007, 22:56 Uhr

Früher Staatssicherheit, heute Bundessicherheitsamt?

Bedenklich, daß der neuste Vorstoß Merkels mit so manchen Überwachungsorganen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel dem Ministerium für Staatssicherheit, in den Grundzügen deckungsgleich ist. Aber kein Grund zur Beunruhigung - es geht nur um unsere Sicherheit! Schließlich benötige man für die Filtrierung aller gesammelten Daten eine nationale Anlaufstelle. Klar, daß Frau Merkel das etwas publikumsverträglicher ausdrückte und auf die Notwendigkeit der Schaffung einer ebensolchen zentralen Anlaufstelle verwies - vordergründig natürlich nur zur Klärung von Sicherheitsfragen. weiter…

0 Kommentare 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben laden ... laden ... 01.10.2007, 07:12 Uhr

Bewußt zum Bankrott geführt

Einen halbwegs realistischen Kassensturz der Bundes- und Landeshaushalte veröffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) am vergangenen Donnerstag. Mit der Ausgabe “Die öffentliche Verschwendung 2007” geht der BdSt in die nächste Runde und präsentiert sogleich 107 Fallbeispiele mit einer Schadenssumme von knapp dreißig Milliarden Euro. Wie jedes Jahr aufs neue, griff man also auch im Jahre 2006 tief in die sprudelnde Geldquelle und bediente sich dieser großzügig. Ob unnötige Geschäftsreisen, wie jene des niedersächsischen Landtagspräsidium nach China mit Seilbahnfahrt und allem drum und dran für schlappe 66.000 Euro. Oder aber großzügige Ausgaben fürs Ausland. weiter…

0 Kommentare 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben (1) laden ... laden ... 30.09.2007, 14:15 Uhr

Wir sehen uns vorm Finanzgericht!

Natürlich nur aus gutbürgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuersünden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim örtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit müsse genüge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen dafür, daß Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten man hackt diesen Verbrechern gleich die Pfoten ab. In Ordnung, ganz so massiv äußerte man sich bisweilen noch nicht, aber es bleibt nicht nur im Fall des Herrn Ichzahlnix und der Ex-Frau Zahllieber interessant, welche Blüten die neuste Entwicklung treiben wird. weiter…

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Bitte, wie viel darf es sein?

Die Bundesrepublik ist einsamer Spitzenreiter bei den Abgaben an die Europäische Union. Gemessen an den zurückgeflossenen EU-Mitteln ist der Bundeshaushalt mit einem Minus von 6,3 Milliarden Euro netto - immerhin 0,27 Prozent des Bruttoinlandprodukts - wesentlich stärker belastet, als andere Mitgliedsstaaten, stellte sich nun in einem neuerlichen Haushaltsbericht der EU heraus. 1,1 Milliarden Euro wurden hierfür alleine für Ländereien wie Rumänien und Bulgarien als sogenannte Heranführungshilfen gezahlt. weiter…

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Bloß keine Panik!

Recht verhalten war die Reaktion auf die neuerliche Mißhandlung mit anschließender Todesfolge eines Zweijährigen, welche sich bereits vor zwei Wochen ereignete. Kein Aufschrei, der durch die Medien zog und auch keine Trauerfeiern, die an das Leid des kleinen Jungen erinnern. Deutschland hat sich gewöhnt an die Nachrichten von erschlagenen Kindern und wohl auch damit abgefunden. Mittlerweile wird alles in altgewohnter Manier nüchtern und zweckmäßig bewältigt. Keiner der sich die Frage gestellt, warum er nichts getan habe. weiter…

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So werden Opfer verhöhnt

Am Freitagabend flimmerte eine sehr geschmacklose Neuigkeit über den TV-Schirm: “Bischof rechtfertigt Entsendung von pädophilem Priester”. Gemeint war die Entsendung eines 39-jährigen Priesters im Bistum Regensburg (Gemeinde “Riekofen”), der bereits im Jahr 2000 durch einen Strafbefehl wegen Mißbrauchs von zwei Brüdern eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung erhielt. Damals war der Pädophile Kaplan in Viechtach/Niederbayern. weiter…

2 Kommentare 1 Punkt vergeben2 Punkte vergeben3 Punkte vergeben4 Punkte vergeben5 Punkte vergeben (1) laden ... laden ... 24.09.2007, 21:13 Uhr

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