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	<title>Brennpunkt &#187; Justiz</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
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		<title>Werden wir verd&#228;chtigt? (Teil 2)</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080925/werden-wir-verdaechtigt-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 19:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast ein Jahr ist es her, als uns der Brief des s&#228;chsischen Landeskriminalamts ins Haus flatterte und wir im Brennpunkt erstmals &#252;ber die Ermittlungsmethoden der eigens gebildeten Sonderkommission &#187;Heller&#171; berichteten. Mittlerweile hat sich so einiges getan. So wurde am 17. Juni dieses Jahres der 34-j&#228;hrige Carsten D. infolge eines DNA-Reihentests &#252;berf&#252;hrt. Mittlerweile wird bereits Anklage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710232334001.jpg" title="Werden wir verd&#228;chtigt?" style="margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;" />Fast ein Jahr ist es her, als uns der Brief des s&#228;chsischen Landeskriminalamts ins Haus flatterte und wir im Brennpunkt erstmals &#252;ber die Ermittlungsmethoden der eigens gebildeten Sonderkommission <em>&raquo;Heller&laquo;</em> berichteten. Mittlerweile hat sich so einiges getan. So wurde am 17. Juni dieses Jahres der 34-j&#228;hrige Carsten D. infolge eines DNA-Reihentests <a href="http://www.spiegel.de/dertag/pda/avantgo/artikel/0,1958,560390,00.html" target="_blank">&#252;berf&#252;hrt</a>. Mittlerweile wird bereits Anklage gegen den Dresdner wegen schwerem sexuellen Mi&#223;brauchs, Vergewaltigung und K&#246;rperverletzung in zwei F&#228;llen erhoben, wie die Dresdner Staatsanwaltschaft am Dienstag <a href="http://www.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&#038;id=90623" target="_blank">mitteilte</a>. <span id="more-567"></span></p>
<p>F&#252;r uns also Grund genug den damaligen Fall wieder aus der Versenkung zu holen und umfassender &#252;ber die polizeilichen Ermittlungsmethoden von <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071023/werden-wir-verdaechtigt/" target="_blank">damals</a> zu berichten. Bis dato hielten wir uns diesbez&#252;glich mit Hinblick auf die Opfer zur&#252;ck, ma&#223;geblich um weitere Ermittlungen nicht zu gef&#228;hrden. Wie ging es also weiter nachdem uns der Brief erreichte?</p>
<p>Nat&#252;rlich lie&#223; man die schriftliche Kontaktierung nicht auf sich sitzen und rief am darauffolgenden Tag den angegeben Polizeiobermeister von der Arbeitsstelle aus an. Ein schwieriges Unterfangen, war dieser doch sehr schlecht zu erreichen, soda&#223; erstmal ein kleines Hickhack bez&#252;glich der Erreichbarkeit begann. Als dann dieses Problem endlich gekl&#228;rt war, sprach ich den Gegen&#252;ber nat&#252;rlich auf das vorliegende Schreiben an und fragte leicht irritiert, wie man denn nun ausgerechnet auf uns k&#228;me? </p>
<p>Nach kurzem z&#246;gern er&#246;ffnete man mir dann auch relativ trocken, da&#223; gegen s&#228;mtliche Seitenbesucher ermittelt wird, da man davon ausgeht, da&#223; sich unter den Besuchern auch der T&#228;ter befinden k&#246;nne, welcher sich wohlm&#246;glich &#252;ber den Ermittlungsstand informieren wolle. Trotz des angezweifelten Hintergrunds bestand man also weiterhin darauf mit mir zu sprechen. Da ich aber zum einen keine Zeit und zum anderen keine Lust hatte, fragte ich, ob es die M&#246;glichkeit g&#228;be, einen Abgleich mit den Daten meiner erkennungsdienstlichen Behandlung durchzuf&#252;hren. </p>
<p>Schlummerten doch &#8220;Dank&#8221; einer Hausdurchsuchung und anschlie&#223;ender erkennungsdienstlicher Behandlung, die sich wenige Wochen zuvor ereignete (Gr&#252;&#223;e!), die Abdr&#252;cke meiner Griffeln in der polizeilichen Datenbank und d&#252;mpelten dort ungenutzt vor sich hin. Prompt sagte der Polizeiobermeister dem auch erstmal zu und die Sache war f&#252;r mich erledigt, wenngleich ich anbot, auch mal pers&#246;nlich vorbeizukommen, wenn es denn sein m&#252;sse. </p>
<p>Aber dazu kam es nicht. Einige Wochen sp&#228;ter kontaktierte man mich erneut und teilte mir telefonisch mit, da&#223; die Daten aus der erkennungsdienstlichen Behandlung nicht ausreichen w&#252;rden &#8211; angeblich lie&#223;e sich daraus nicht meine K&#246;rpergr&#246;&#223;e usw. erkennen. Ja, ne, is&#8217; klar. Eine sofortige L&#246;sung um weiteren Verdacht auszuschlie&#223;en hatte der anrufende Beamte zu diesem Zeitpunkt auch nicht parat, soda&#223; erstmal Ratlosigkeit herrschte. Nach erneuter Wartezeit stellte sich jedoch rasch raus, da&#223; man in Dresden doch eine L&#246;sung gefunden hatte und so schickte man erneut einen Beamten in unser entlegenes Nest.</p>
<p>Mittlerweile waren Besuche verschiedenen Beh&#246;rdenvertreter ohnehin keine Seltenheit mehr und man gew&#246;hnte sich mittlerweile an den Umgang, entwickelte gar schon einen Riecher f&#252;r Justizbeamte. So bat man also den ehrenwerten Herrn nach seiner Vorstellung herein und fragte zugleich nach dem Grund seines Besuchs. Als er sodann seine Mappe aufschlug und ich die zwei R&#246;hrchen f&#252;r die DNA-Probe sah, d&#228;mmerte es mir relativ rasch. So konzentrierte sich also meine Frage wieder auf die Ermittlungspraktiken der Sonderkommission. Aber auch er entgegnete darauf relativ trocken, da&#223; dies h&#246;chstrichterlich genehmigt sei und es daher keinen Grund zur Beunruhigung g&#228;be. Man m&#252;sse schlie&#223;lich alle M&#246;glichkeiten in Betracht ziehen. Nun ja, da ich den Spruch schon kannte, lie&#223; ich relativ rasch davon ab. Darauf folgend sprach er mich auch direkt auf die DNA-Probe an. </p>
<p>An dieser Stelle hatte man zwei M&#246;glichkeiten: Man lehnt die Identit&#228;tsfeststellung Mithilfe der DNA-Probe ab oder stimmt ihr eben zu. Ich entschied mich f&#252;r letzteres und das aus zwei Gr&#252;nden: Zum einen verhindert man damit unn&#246;tige Ermittlungsarbeit und zum anderen werden damit auch nahe Verwandte als m&#246;gliche Tatverd&#228;chtige ausgeschlossen. Hierbei kann man freilich zweigeteilter Meinung sein und das Thema hat durchaus riesiges Diskussionspotential. Nachdem jedoch Ende 2007 die Hausdurchsuchung und die erkennungsdienstliche Behandlung bei mir stattfand, war es mit der Privatsph&#228;re sowieso passé und es kaum darauf auch nicht mehr an. </p>
<p>Wenige Wochen sp&#228;ter erreichte mich die L&#246;schmitteilung des Landeskriminalamts Sachsen, da &#8211; welch Wunder &#8211; die DNA-Probe nicht mit der gesuchten &#252;bereinstimmte. Der Gedanke tr&#246;stete, da&#223; zum damaligen Zeitpunkt etwa 14.200 Personen ebenfalls zur Abgabe einer Speichelprobe mehr oder minder gedr&#228;ngt wurden. Ein geschichtstr&#228;chtiges Ereignis. Wurden doch erstmals in der Bundesrepublik DNA-Reihentests in diesem Ausma&#223; durchgef&#252;hrt. </p>
<p>Was bleibt ist die Gewi&#223;heit, da&#223; in der Bundesrepublik Gewaltverbrechen an Kindern und Jugendlichen gerne Mal f&#252;r neue Dimensionen in der Ermittlungspraxis herhalten m&#252;ssen. Die Vorgehensweise des LKA Sachsens ist dabei keine Seltenheit, sondern reiht sich viel mehr in eine ganze Reihe von eigentlichen Skandalen, von denen aber mit Bedacht auf die Opfer abgelassen wurde. Denn mal ehrlich, wer m&#246;chte den Egoismus besitzen und sein Pers&#246;nlichkeitsrecht &#252;ber das der Recht der Opfer stellen? Richtig, im Grunde niemand. </p>
<p>Leider f&#228;ngt genau da das Problem an!</p>
<p><span class="redslash">&raquo; Zur&#252;ck zu Teil 1:</span> <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071023/werden-wir-verdaechtigt/">Werden wir verd&#228;chtigt?</a></p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles wird besser!?!</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080824/alles-wird-besser/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 23:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Man mu&#223; zugegeben, die Methodik, derer sich Mitarbeiter des Landeskriminalamts Bayern bedienten, kann durchaus als umstritten gelten. Wurde doch die Verkn&#252;pfung, auf welche ein italienisches Kinderschutzportal hingewiesen hat, benutzt, um P&#228;dophilen auf die Schliche zu kommen. Und der Erfolg stellte sich relativ rasch ein: Nach gerade Mal einen Monat wurde aus aller Herren L&#228;nder &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/08/200808240107001.jpg"  title="Sicherheit um jeden Preis?" style="margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;" />Man mu&#223; zugegeben, die Methodik, derer sich Mitarbeiter des <a href="http://www.polizei.bayern.de/" target="_blank">Landeskriminalamts Bayern</a> bedienten, kann durchaus als umstritten gelten. Wurde doch die Verkn&#252;pfung, auf welche ein italienisches Kinderschutzportal hingewiesen hat, benutzt, um P&#228;dophilen auf die Schliche zu kommen. Und der Erfolg stellte sich relativ rasch ein: Nach gerade Mal einen Monat wurde aus aller Herren L&#228;nder &#252;ber 48.000 Mal auf die Dateien zugegriffen, was selbst unter Ber&#252;cksichtigung verschiedenster Mehrfachanfragen erschreckend hoch ist. <span id="more-494"></span></p>
<p>Allein aus der Bundesrepublik erfolgten insgesamt 7.500 Zugriffe auf besagte Verkn&#252;pfung. Die Verkn&#252;pfung selbst verwies auf zwei Filmaufnahmen, welchen den sexuellen Mi&#223;brauch zweier M&#228;dchen zeigte. Genauer dazu &#228;u&#223;ert sich das Landeskriminalamt in der einstweilen ver&#246;ffentlichten <a href="http://www.polizei.bayern.de/lka/news/presse/aktuell/index.html/76145" target="_blank">Pressemitteilung</a>. Nun kann man zweigeteilter Meinung sein, ob solche pr&#228;gnanten Details zum Inhalt der Filmaufnahmen sein m&#252;ssen oder doch viel mehr der Boulevardisierung solcher Themen zutr&#228;glich sind. Da die Zahlen P&#228;dophiler jedoch sukzessive steigt, animiert es vielleicht den einen oder anderen sich in Kinderschutzvereinen zu engagieren. </p>
<p>Nach nunmehr 26 Monaten fanden die andauernden Ermittlungen gegen 987 in der Bundesrepublik ans&#228;ssige Tatverd&#228;chtige ihr Ende. Am vergangenen Freitag durchsuchten die jeweils vor Ort zust&#228;ndigen Beh&#246;rden die Wohn- und Gesch&#228;ftsr&#228;ume der Tatverd&#228;chtigten und stellten summa summarum 1.000 Rechner, 1.800 Filmaufnahmen und knapp 45.000 Datentr&#228;ger sicher. In drei F&#228;llen konnte gar der andauernde Mi&#223;brauch Schutzbefohlener nachhaltig unterbunden werden. Auch andere L&#228;nder gaben Erfolgsmeldungen an das LKA in Bayern zur&#252;ck. So konnten in Polen 65, in Australien 38, in &#214;sterreich 80 und in der T&#252;rkei 53 Tatverd&#228;chtige &#252;berf&#252;hrt werden. </p>
<p>Bedenklich an dieser Stelle bleibt nur der Umstand, da&#223; sich Landeskriminal&#228;mter jedweder Bundesl&#228;nder immer mehr solcher Mittel bedienen. &#220;ber eines dieser Methodiken <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071023/werden-wir-verdaechtigt/" target="_blank">berichteten</a> wir bereits. Dabei steht mitnichten die Frage im Raum, ob dies bei P&#228;dophilen angebracht ist, sondern vielmehr, wie weit der Bogen noch gespannt wird? Keiner will Paragraphenreiter! Genauso wenig m&#246;chte jemand, da&#223; derartige Methodiken, die zumindest fragw&#252;rdig sind, auch auf andere T&#228;terermittlungen ausgeweitet werden. </p>
<p>Nicht zuletzt Dank der Vorratsdatenspeicherung stehen den Beh&#246;rden alle T&#252;ren offen. Woran es scheitert, ist derzeit lediglich die Logistik. Eine Frage der Zeit, bis sich das System auch dieses Problems entledigt. Die Frage ist nur: Was folgt dann?</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span>  </p>
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		<title>Grenz&#246;ffnung? Da war doch was!</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 21:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzöffnung]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r Brandenburgs Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm mu&#223; es ein herber Schlag ins Gesicht gewesen sein, als er davon erfuhr, da&#223; ausgerechnet bei seiner ohnehin schon gesch&#246;nten Statistik zum Verbrechensaufkommen in den Grenzregionen zu Polen zahlreiche und nicht ganz unerhebliche Datens&#228;tze fehlen. Auch die Ver&#246;ffentlichung der Halbjahreszahlen zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) liegt vorerst auf Eis. Wie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/08/200808172312001.jpg" title="Grenz&#246;ffnung? Da war doch was!" style="margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;" />F&#252;r Brandenburgs Innenminister J&#246;rg Sch&#246;nbohm mu&#223; es ein herber Schlag ins Gesicht gewesen sein, als er davon erfuhr, da&#223; ausgerechnet bei seiner ohnehin schon gesch&#246;nten Statistik zum Verbrechensaufkommen in den Grenzregionen zu Polen zahlreiche und nicht ganz unerhebliche Datens&#228;tze fehlen. Auch die Ver&#246;ffentlichung der Halbjahreszahlen zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) liegt vorerst auf Eis. <span id="more-443"></span></p>
<p>Wie in der Vorwoche verschiedene Pressepuffs mitteilten, fehlen derzeit 15.000 bis 16.000 Datens&#228;tze in den verschiedenen Erhebungen &#8211; wohlgemerkt alleine vom 1. Januar bis 31. Mai dieses Jahres. Zur&#252;ckzuf&#252;hren sei das seltsame Verschwinden auf das neue rechnergest&#252;tzte Polizeisystem ComVor. Bisweilen befindet sich das Potsdamer Innenministerium noch auf der Suche nach Fehlerquellen und k&#252;ndigte alsbaldige Besserung an. </p>
<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080817/grenzoeffnung-da-war-doch-was/attachment/200808172312002/" rel="attachment wp-att-449"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/08/200808172312002-138x100.png"  title="Straftaten im Jahresvergleich" width="138" height="100" style="margin:3px 0 0 7px;padding:2px;float:right; border:1px solid #ccc;" /></a>Zweifelsohne kein gutes Omen f&#252;r Sch&#246;nbohms Plan mit den ganzen Pessimisten, wie unsereiner abzurechnen. Denn selbst ohne die Meldung &#252;ber die fehlenden Datens&#228;tze ist die neuerlich ver&#246;ffentlichte <a href="http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/1056/Handout%20Statistik%20Straftaten%2025.pdf" title="PDF-Datei" target="_blank">Statistik</a> zumindest zweifelhaft. Da hilft es auch herzlich wenig, wenn im Innenministerium mit der Vermutung gelieb&#228;ugelt wird, da&#223; die aktuelle Statistik ja auch ohne die fehlenden Datens&#228;tze richtig sein k&#246;nnte. </p>
<p>Denn insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren (siehe Abbildung) ist ein derart massiver R&#252;ckgang der Straftaten zumindest sehr zweifelhaft. Sch&#246;nbohm hat es jedoch immer schon verstanden, einen gew&#246;hnlichen R&#252;ckgang der Straftaten dazu zu nutzen, um mit seinen Gegnern abzurechnen. So auch am 10. August 2005, als es galt die Bef&#252;rchtungen rund um die EU-Osterweiterung zu zerstreuen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bef&#252;rchtungen, die EU-Osterweiterung zum 01.05.2004 k&#246;nne zu einem Anwachsen der Kriminalit&#228;t f&#252;hren, haben sich damit nicht bewahrheitet. Ich sehe darin einen Beleg, dass unsere Polizei auf die Herausforderungen durch die EU-Erweiterung gut vorbereitet war. Hier zahlt sich auch die Intensivierung der polizeilichen Zusammenarbeit mit Polen aus.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun liegt es freilich auf der Hand, da&#223; dies bei der neuerlichen Abrechnung mit den Zweiflern nur bedingt anders klingt. So erkl&#228;rte Sch&#246;nbohm am 25. Juli dieses Jahres:</p>
<blockquote><p>&#8220;Entgegen allen Zweifeln hat es nicht den mit der Osterweiterung der EU gleichzeitig prognostizierten Verbrechenszuwachs gegeben. Die Sorgen und &#196;ngste der Bev&#246;lkerung haben sich nicht best&#228;tigt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sch&#246;nbohm ist eben ein Zauberk&#252;nstler. Einhergehender Personalabbau auf der einen Seite und h&#246;here Sicherheit auf der anderen. Was keiner f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt, J&#246;rg Sch&#246;nbohm hat es in der Hand. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lieber unter sich: Das Erzbistum Bamberg</title>
		<link>http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080807/lieber-unter-sich-das-erzbistum-bamberg/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 22:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwer wiegen die Vorw&#252;rfe gegen den einstigen Domkapitular Otto M.. So soll er zwischen 1976 und 1991 als Schulleiter des mittlerweile geschlossenen Bamberger Knabenseminars Ottonianum mehrere Jungen sexuell mi&#223;braucht haben. Anders als bei &#228;hnlich gelagerten F&#228;llen in kirchlichen Einrichtungen zog es das Erzbistum Bamberg in diesem Fall jedoch vor, eine Kl&#228;rung durch ein anberaumtes Treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/08/200808062341001.jpg" title="Lieber unter sich: Das Erzbistum Bamberg" style="margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;" />Schwer wiegen die Vorw&#252;rfe gegen den einstigen Domkapitular Otto M.. So soll er zwischen 1976 und 1991 als Schulleiter des mittlerweile geschlossenen Bamberger Knabenseminars <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ottonianum_(Bamberg)" target="_blank">Ottonianum</a> mehrere Jungen sexuell mi&#223;braucht haben. Anders als bei &#228;hnlich gelagerten F&#228;llen in kirchlichen Einrichtungen zog es das Erzbistum Bamberg in diesem Fall jedoch vor, eine Kl&#228;rung durch ein anberaumtes Treffen innerhalb des Bistums zu erwirken und auf eine Weitergabe an die zust&#228;ndigen Ermittlungsbeh&#246;rden vorerst zu verzichten.<span id="more-380"></span></p>
<p>So stellte das Erzbistum in einer am 4. August dieses Jahres ver&#246;ffentlichten <a href="http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/information/nachrichten.html?f_action=show&#038;f_newsitem_id=52357" target="_blank">Mitteilung</a> fest, da&#223; im Herbst vergangenen Jahres tats&#228;chlich ein Treffen stattgefunden hat. Entgegen der Meldung des <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/erzbistum-bamberg-missbrauchsopfer-sollte-schweigen_aid_322070.html" target="_blank">Focus-Magazins</a> (32/2008, S. 12) jedoch nach Absprache und dem Einverst&#228;ndnis aller Beteiligten. Und so f&#252;hrten die Anwesenheitsliste dieses Treffens neben dem Betroffenen, der die Anschuldigungen erhob und dem beschuldigten Pfarrer, auch ein hauseigener Jurist sowie ein bisch&#246;flicher Beauftragter an. </p>
<p>Dank des Umstands, da&#223; sich derartige F&#228;lle in der Kirche zu mehren scheinen, befa&#223;te sich zwischen dem 23. und 26. September 2002 auch die Vollversammlung der Bisch&#246;fe mit derartigen F&#228;llen und verabschiedete die <em>&#8220;Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Mi&#223;brauch Minderj&#228;hriger durch Geistliche&#8221;</em>, welche sich Dank des Fortschritts auch im weltweiten Datennetz <a href="http://www.dbk.de/aktuell/meldungen/2996/index.html" target="_blank">dokumentiert</a> wiederfinden. </p>
<p>Im vorliegenden Fall beabsichtigte das Erzbistum diese Leitlinien anzuwenden. Zwar h&#228;tten diese Richtlinien auch hier dazu f&#252;hren m&#252;ssen, da&#223; der Fall an die staatlichen Ermittlungsbeh&#246;rden weitergeben wird. Dazu kam es jedoch nicht: Ein herbeigerufener kircheninterner Jurist kam zu der Einsch&#228;tzung die Anschuldigungen seien &#8220;nicht mehr justizabel&#8221;. Und so erkl&#228;rt das Bistum in seiner Mitteilung weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Erzbistum Bamberg wird alles in seiner Macht stehende tun, um zur Aufkl&#228;rung der Vorw&#252;rfe beizutragen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut, da&#223; es dazu nicht mehr kommen wird &#8211; zumindest im vom Bistum gew&#252;nschten Umfang. Denn mittlerweile hat sich auch die &#246;rtliche Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die nach eigenen Angaben aus der Zeitung von diesem Fall erfuhr. Der leitende Oberstaatsanwalt, Joseph D&#252;sel, wiegelt jedoch ab: Eine Anzeigenpflicht f&#252;r derartige Straftaten gibt es nicht. Das vermag auch keiner anzuzweifeln. Gleichwohl h&#228;tte keiner gewollt, da&#223; sich das Focus-Magazin noch als Wahrsager behauptet und es tats&#228;chlich zur Vertuschung gekommen w&#228;re. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Gro&#223;fahndungen auf Abwegen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 06:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[AFV]]></category>
		<category><![CDATA[Bouffier]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rasterfahndung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Willk&#252;rlich erfolgte die Auswahl der Strecken, bei denen hessische Polizeibeh&#246;rden millionenfach amtliche Kennzeichen vorbeifahrender Kraftfahrzeuge ablichteten. Dabei ging es zu keiner Zeit um eine zielgerichtete Fahndung. Vielmehr st&#252;tzte man seine Handlungen auf das Rasterprinzip, nach welchem derartige Methodiken durchaus Anwendung finden d&#252;rfen &#8211; zumindest nach Ansicht des hessischen Innenministers Volker Bouffier (CDU) und anderer. Selbstverst&#228;ndlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/11/200711200216001.jpg" title="Gro&#223;fahndungen auf Abwegen" class="titelbild" />Willk&#252;rlich erfolgte die Auswahl der Strecken, bei denen hessische Polizeibeh&#246;rden millionenfach amtliche Kennzeichen vorbeifahrender Kraftfahrzeuge ablichteten. Dabei ging es zu keiner Zeit um eine zielgerichtete Fahndung. Vielmehr st&#252;tzte man seine Handlungen auf das Rasterprinzip, nach welchem derartige Methodiken durchaus Anwendung finden d&#252;rfen &#8211; zumindest nach Ansicht des hessischen Innenministers Volker Bouffier (CDU) und anderer. <span id="more-339"></span></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich tr&#228;gt der seit Anfang M&#228;rz betriebene Aufwand Fr&#252;chte. Und so verwundert es nicht, da&#223; selbst die Auffindung von Fahrzeugf&#252;hrern ohne Haftpflichtversicherung als gro&#223;er Teilerfolg gewertet wird. Da&#223; ist zwar keine naheliegende L&#246;sung, um der Problematik fehlender Haftpflichtversicherungen Herr zu werden, gestaltet aber derart massive Einschnitte in B&#252;rgerfreiheiten als wesentlich notwendiger, als sie es tats&#228;chlich sind. </p>
<p>Schleswig-Holstein steht diesen Methoden freilich in nichts nach, wenngleich man sich hier bisweilen auf Stichproben beschr&#228;nkte und die Kontrollen keinesfalls so ausufern lie&#223;, wie die Kollegen in Hessen. Dabei sind auch hier die Ermittlungserfolge zweifelhafter Natur. Eine Frage die am heutigen Tag auch die Richter des Bundesverfassungsgerichts interessieren wird. Diese lie&#223;en sich bereits im Vorfeld Kopien der angefertigten Lichtbilder durch die hessische Staatskanzlei zusenden. </p>
<p>Bisweilen sind auf diesen beiden Aufnahmen lediglich die Marke sowie Umrisse des Fahrzeugs erkennbar. Ein Aufschlu&#223; &#252;ber eventuelle Insassen geben diese Fotos jedoch nicht. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Insassen bei eventuellen Treffern mit abgebildet werden. In Z&#252;rich befindet sich ein derartiges System namens Automatische Fahrzeugfahndung und Verkehrs&#252;berwachung (AFV) momentan im Versuchslauf, und kann bereits jetzt im Bruchteil einer Sekunde das erste Bild des Kennzeichens mit einer Datenbank abgleichen und bei Bedarf automatisch ein Folgebild der Insassen erstellen. </p>
<p>Von der Umsetzung dessen ist man in der Bundesrepublik noch weit entfernt, startete AFV doch erst gegen Ende dieses Jahres. In sofern bleibt fragw&#252;rdig, in wiefern Polizeibeh&#246;rden bei weiterem Ausbau der momentanen &#220;berwachungssysteme noch Herr der Lage werden wollen. Zeitnahe Kontrollen scheiden angesichts der Masse an Aufnahmen dann aus, wenngleich der Datenabgleich automatisiert erfolgt. Treten Sehschw&#228;chen bei routinem&#228;&#223;igen Kontrollen von amtlichen Kennzeichen auf, schafft der &#246;rtliche Augenarzt bei den bediensteten Polizeibeamten gerne Abhilfe. Da bedarf es keines Generalverdachts und schon gar nicht der Beschneidung von Grundrechten. Bleibt zu hoffen, da&#223; dies das Bundesverfassungsgericht &#228;hnlich sieht.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Pixelio</span></p>
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		<title>Verfehlte &#214;ffentlichkeitsarbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 22:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Apostel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man aus Situationen Gewinn schl&#228;gt hat man nie verlernt. Nie vergessen, wie der Titel zu lauten hat und wie penibel man ins Detail gehen mu&#223;, um die gierige Masse zu befriedigen. Ethik, Moral &#8211; vergessene Werte. Es geht um Verkaufszahlen, nicht um die Tat und schon gar nicht ums Wachr&#252;tteln. Andernfalls w&#228;re jene Meldung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/11/200711062353001.jpg" title="Verfehlte &#214;ffentlichkeitsarbeit" class="titelbild" />Wie man aus Situationen Gewinn schl&#228;gt hat man nie verlernt. Nie vergessen, wie der Titel zu lauten hat und wie penibel man ins Detail gehen mu&#223;, um die gierige Masse zu befriedigen. Ethik, Moral &#8211; vergessene Werte. Es geht um Verkaufszahlen, nicht um die Tat und schon gar nicht ums Wachr&#252;tteln. Andernfalls w&#228;re jene Meldung &#8211; wie sonst auch &#8211; auf der letzten Seite inmitten irgendeiner Boulevard-Spalte gelandet. <span id="more-326"></span></p>
<p>Da&#223; alles ist nichts Neues und doch ist es entsetzlich erb&#228;rmlich, mit welcher Methodik der Pressepuff im Fall der vierzehnj&#228;hrigen Hannah vorgeht. Knapp elf Wochen liegt die Entf&#252;hrung und anschlie&#223;ende T&#246;tung der jungen Hannah aus K&#246;nigswinter nun zur&#252;ck. Anla&#223; f&#252;r die umfangreiche Berichterstattung lieferte weniger die Tat an sich. Sondern vielmehr die einstweilen ver&#246;ffentlichte <a href="http://www.sta-bonn.nrw.de/pressmit/aktuell/seiten/Hannah_Erkl05.11.2007.pdf" target="_blank" title="PDF-Datei">Pressemitteilung</a> der Staatsanwaltschaft Bonn. </p>
<p>Vordergr&#252;ndig verwies der Oberstaatsanwalt Fred Apostel in der Pressemitteilung vom Montag zwar auf die bevorstehende Anklageerhebung gegen den 26-j&#228;hrigen Tschechen Zdenek Hrbac, der momentan als hinreichend tatverd&#228;chtig gilt und sich bisweilen bereits gest&#228;ndig zeigte. Offensichtlich ist jedoch, da&#223; ein Abschlu&#223; an dieser Stelle unweigerlich zum Untergang der Meldung gef&#252;hrt h&#228;tte. Kein noch so kleines Schmierblatt w&#252;rde auch nur eine Zeile des Titelblatts f&#252;r diese Meldung hergeben. Fraglich, ob die Folgeseiten die Meldung enthalten w&#252;rden.</p>
<p>Vielmehr war es die akribische Detailf&#252;hrung der Tat, die diese Meldung auf die Titelseite katapultierte. Um die Pr&#228;gnanz der Pressemitteilung wu&#223;ten einige Presseanstalten bereits fr&#252;h bescheid, was die rasche Ver&#246;ffentlichung unweigerlich bewies. Da&#223; Taten wie diese eine breite &#214;ffentlichkeit verdient haben, ist dabei unbestreitbar. Die Boulevardisierung ist dessen bestimmt nicht f&#246;rderlich, schon gar nicht mit derartig detaillierten Ausf&#252;hrungen. Mediale Ausschlachtung dieses Ausma&#223;es wird den Schmerz der Hinterbliebenen mitnichten lindern. Zumindest die Kenntnis um diesen zu erwartenden Umstand kann einem <a href="http://press.jrc.it/NewsExplorer/entities/de/126678.html" target="_blank">erfahrenen</a> Oberstaatsanwalt unterstellt werden.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span> </p>
<hr /><small>&copy; 1998-2008 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Werden wir verdÃ¤chtigt?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 21:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Soko Heller]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht mal zwei Jahre ist es her, als ein bis dato unbekannter T&#228;ter zwei M&#228;dchen in Sachsen entf&#252;hrt und mi&#223;brauchte. Die erste Tat ereignete sich am 6. September 2005 im eher ruhigen Dresden-Hellerau. Hierbei wurde ein neunj&#228;hriges M&#228;dchen aus ihrem Wohnort entf&#252;hrt, mi&#223;braucht und sp&#228;ter in der N&#228;he einer Autobahnausfahrt zur&#252;ckgelassen. Einige Monate sp&#228;ter, genauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710232334001.jpg" title="Werden wir verd&#228;chtigt?" class="titelbild" />Nicht mal zwei Jahre ist es her, als ein bis dato unbekannter T&#228;ter zwei M&#228;dchen in Sachsen entf&#252;hrt und mi&#223;brauchte. Die erste Tat ereignete sich am 6. September 2005 im eher ruhigen <a href="http://www.dresden.de/" target="_blank">Dresden-Hellerau</a>. Hierbei wurde ein neunj&#228;hriges M&#228;dchen aus ihrem Wohnort entf&#252;hrt, mi&#223;braucht und sp&#228;ter in der N&#228;he einer Autobahnausfahrt zur&#252;ckgelassen. Einige Monate sp&#228;ter, genauer am 10. Januar 2006 ereignete sich in Coswig ein &#228;hnlicher Fall, bei dem ein elfj&#228;hriges M&#228;dchen ebenfalls entf&#252;hrt und mi&#223;braucht wurde. <span id="more-301"></span></p>
<p>Soweit die Kurzfassung der Vorgeschichte. Heute flatterte mir bzw. der Anschlu&#223;inhaberin des hier geschalteten Telefonanschlusses ein unfrankierter Brief des Landeskriminalamtes Sachsen in den Briefkasten. In dem formlosen Anschreiben wird vorrangig auf den ausbleibenden Ermittlungserfolg der eigens daf&#252;r gegr&#252;ndeten Sonderkommission Heller verwiesen und gleichwohl um ein Gespr&#228;ch mit der Anschlu&#223;inhaberin gebeten. Im genauen Wortlaut hei&#223;t das dann:</p>
<blockquote><p>(&#8230;) Aufgrund polizeilicher Recherchen oder Hinweisen aus der Bev&#246;lkerung gehen wir diesen Anhaltspunkten nach und m&#252;ssen in diesem Zusammenhang auch mit Ihnen sprechen.  (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Vorab sollte man hierzu wissen, da&#223; Dresden gar nicht so weit von unserem Wohnort entfernt liegt, die abgegebene <a href="http://www.radebeul24.info/index.php?site=regionales_details&#038;objekt_ID=147" target="_blank">T&#228;terbeschreibung</a> aber ganz bestimmt nicht auf einer uns bekannten Person zutrifft. W&#228;re dem so, h&#228;tte man alle denkbaren Register gezogen. Momentan z&#228;hlen wir meines Erachtens auch nicht zum Ermittlungsradius der Soko Heller. Andernfalls h&#228;tte der Rest des Wohnviertels wohl einen &#228;hnlichen Brief erhalten. Es dauerte auch einige Zeit bis es mir so langsam d&#228;mmerte, warum der Brief nun eigentlich an die Telefonanschlu&#223;inhaberin gerichtet war. </p>
<p>Nun, die beiden F&#228;lle sorgten in unserem Umkreis damals und heute f&#252;r ziemliches Aufsehen. Zumal im gleichen Zeitraum auch die vermi&#223;te Stephanie aus der Wohnung von Mario M. befreit wurde. Soweit ich es noch gedanklich zusammenbekomme, recherchierte ich damals f&#252;r einen Artikel zum <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060917/der-fall-stephanie/" target="_blank">Fall Stephanie</a> und stie&#223; dabei auf die Seiten der <a href="http://www.polizei.sachsen.de/lka/3090.htm" target="_blank">Polizei Sachsen</a>. Dort fanden sich auch Informationen und Fahndungsaufrufe zu den beiden Verbrechen vom September und Januar wieder. </p>
<p>Bereits in diesem Zeitraum wurde eine Belohnung ausgelobt, die aber nicht mein Interesse weckte. Vielmehr ging mir der Fall ziemlich an die Nieren, soda&#223; man versuchte auf seine Art und Weise zu helfen, was leider mi&#223;lang. Was aber hierf&#252;r nicht unbedingt eine Rolle spielen sollte. Kommen wir nun zum eigentlichen Eklat: Wenn die Vermutung stimmt, wird hier gegen Seitenbesucher der Dienststelle ermittelt, welche sich wohl die Fahndungsaufrufe zu genau durchgelesen haben. </p>
<p>Die Arbeit der Soko Heller in allen Ehren. Es macht einen gl&#252;cklich, da&#223; der Fall weiter behandelt wird und nicht ad acta gelegt ist. Gleichwohl sind solche Ermittlungsmethoden unterste Schublade. Wo k&#228;men wir hin, wenn engagierte B&#252;rger bei jedem Fliegenschi&#223; unter Generalverdacht gestellt werden? Strebt man derartiges an, sollte man es tunlichst vermeiden in Ermittlungsserien der &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf solche ungekl&#228;rten F&#228;lle <a href="http://www.mdr.de/kripo-live/gewaltverbrechen/4304734.html" target="_blank">hinzuweisen</a>. Ansonsten darf man sich nicht wundern, wenn man als B&#252;rger versucht zu helfen. Hieraus aber in entfernter Weise eine Art Vorwurf zu konstruieren ist einfach erb&#228;rmlich und es bleibt wirklich zu hoffen, da&#223; sich dies morgen als reiner Irrtum oder etwas Vergleichbares herausstellt. </p>
<p><span class="redslash">&raquo; Weiter zu Teil 2:</span> <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080925/werden-wir-verdaechtigt-teil-2/" target="_blank">Werden wir verd&#228;chtigt?</a></p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Gysis Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 11:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Frontal 21]]></category>
		<category><![CDATA[Gysi]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Brisante Details waren es, die Herrn Dr. Gregor Gysi dazu veranla&#223;ten Klage vor dem Landgericht Hamburg zu erlassen, weniger die Gewi&#223;heit an sich. Zwar liegen die brisanten Details zu Gysis Vergangenheit f&#252;r jeden Bundesb&#252;rger offen, jedoch sollte man es tunlichst vermeiden, so umfangreich, wie das ZDF-Magazin &#8220;Frontal 21&#8221; aus diesem Bericht zu zitieren. Zumindest, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710081308001.jpg" title="Gysis Vergangenheit" class="titelbild" />Brisante Details waren es, die Herrn <a href="http://www.linksfraktion.de/mdb_gysi.php" target="_blank">Dr. Gregor Gysi</a> dazu veranla&#223;ten Klage vor dem <a href="http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/justiz/gerichte/landgericht/start.html" target="_blank">Landgericht Hamburg</a> zu erlassen, weniger die Gewi&#223;heit an sich. Zwar liegen die brisanten <a href="http://dip.bundestag.de/btd/13/108/1310893.pdf" target="_blank" title="PDF-Datei">Details</a> zu Gysis Vergangenheit f&#252;r jeden Bundesb&#252;rger offen, jedoch sollte man es tunlichst vermeiden, so umfangreich, wie das ZDF-Magazin &#8220;<a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,2000056,00.html" target="_blank">Frontal 21</a>&#8221; aus diesem Bericht zu zitieren. Zumindest, wenn es nach Ansicht des Richters Andreas Buske geht, der dies f&#252;r Recht befand. Bei Zuwiderhandlung drohen entweder 250.000 Euro Ordnungsgeld oder aber zwei Jahre Haft. Eine saftige Strafe.<span id="more-280"></span></p>
<p>Worum ging es eigentlich in dem Bericht vom 29. Mai 1998, wird sich der geneigte Leser jetzt sicherlich fragen. Nun, im Januar 1992 wurden Vorwurfe erhoben, Gysi h&#228;tte dem Ministerium f&#252;r Staatssicherheit der DDR zugearbeitet. Der Immunit&#228;tsausschu&#223; des Bundestages stellte &#8211; trotz des Vetos seitens der FDP und PDS &#8211; in jenem Bericht fest, da&#223; Gysi nachweislich bis 1986 dem Ministerium f&#252;r Staatssicherheit (MfS) zugearbeitet habe und gleichwohl in der Zeit von 1975 bis 1989 in verschiedenen Erfassungsverh&#228;ltnissen beim MfS aktiv war. </p>
<p>Noch im ersten Halbjahr &#8217;98 reichte Gysi Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen die Feststellungen in dem Bericht ein, welche am 20. Juli 1998 (Az.: <a href="http://www.judicialis.de/main.cgi?sid=myMylsY2jUwej35CWagGig30;cont=text.cgi" target="_blank">2 BvE 2/98</a>) jedoch mit vier gegen vier Stimmen von den Richtern zur&#252;ckgewiesen wurde. Grund genug also f&#252;r den ehemaligen SED-Parteivorsitzenden erneut zu klagen und dies mal mit Erfolg. </p>
<p>Bisher gab es nur wenige F&#228;lle, die so massiv in die Pressefreiheit eingriffen. Schlie&#223;lich geht es hier nicht um haneb&#252;chene Behauptungen, sondern um Tatsachen, die einstweilen durch den Immunit&#228;tsausschu&#223; festgestellt wurden. Das ZDF in seiner Position gibt klein bei und verzichtet auf eine Revision. Statt dessen protestiert man recht kleinlaut, da&#223; nach einem derartigen Urteil auch die Akten der <a href="http://www.bstu.bund.de/" target="_blank">Birthler-Beh&#246;rde</a> (BStU) und die Arbeit der Beh&#246;rde selbst zunichte gemacht werden. </p>
<p>Tragisch liebes ZDF. Wirklich! Nur wof&#252;r zahl&#8217; ich eigentlich die &#8220;gesetzlichen Rundfunkgeb&#252;hren&#8221; (so korrekt, liebe GEZ?), wenn Ihr bei sowas nicht massiv protestiert? Es reicht schon, da&#223; ich Euren Sender nicht gucke. Da kann ich ja wenigstens auf dieser Ebene etwas f&#252;r mein Geld erwarten, oder? </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Enrico Kahnt / Pixelio</span></p>
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		<title>Gestatten, Ehrenmord mein Name</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 05:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Multikultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Spur von Reue war in den Augen des 36-j&#228;hrigen Irakers zu sehen, als er den Mord an seiner einstigen Frau gestand. Kazim M. t&#246;tete vor knapp einem Jahr seine Frau indem er sie auf offener Stra&#223;e erstach und bei lebendigem Leibe mit Benzin &#252;bergo&#223; und anz&#252;ndete. Der f&#252;nfj&#228;hrige Sohn konnte dabei nur tatenlos zusehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710070121001.jpg" title="Gestatten, Ehrenmord mein Name" class="titelbild" />Keine Spur von Reue war in den Augen des 36-j&#228;hrigen Irakers zu sehen, als er den Mord an seiner einstigen Frau gestand. Kazim M. t&#246;tete vor knapp einem Jahr seine Frau indem er sie auf offener Stra&#223;e erstach und bei lebendigem Leibe mit Benzin &#252;bergo&#223; und anz&#252;ndete. Der f&#252;nfj&#228;hrige Sohn konnte dabei nur tatenlos zusehen. </p>
<p>Dies geschah nicht im Irak, sondern in der Bundesrepublik, genauer in Garching bei M&#252;nchen. Am vergangenen Donnerstag wurde in diesem Fall die Verhandlung vor dem M&#252;nchner Schwurgericht er&#246;ffnet.<span id="more-277"></span> <em>&#8220;Sie hat mich verraten. Sie hat es verdient!&#8221;</em>, verk&#252;ndete Kazim M. vor den Richtern und ging sogleich zur Fortsetzung seines manifestierten Minderwertigkeitskomplexes &#252;ber. Immerhin seien die bundesdeutschen Gesetze schuld, <em>&#8220;da&#223; nur die Frauen Rechte haben. So werden sie hochn&#228;sig und meinen, sie k&#246;nnten alles tun&#8221;</em>. </p>
<p>Grund f&#252;r die Handlung M.&#8217;s soll auch die Behauptung der Frau gewesen sein, sie wurde vergewaltigt, woraufhin Kazim M. durch die Polizei vor die T&#252;r gesetzt wurde und weder seine Gattin, noch den gemeinsamen Sohn sehen konnte. Bei knapp 200.000 Ehescheidungen pro Jahr ist die Sichtweise des Beklagten durchaus interessant &#8211; ausgehend davon, mit welchen schmutzigen Methoden so manche Ehe letztendlich vor Gericht geschieden wird. Blo&#223; gut, da&#223; sich diese Untriebe noch nicht allzusehr im Gesellschaftsbild gefestigt haben. Immerhin hat bereits der <a href="http://www.focus.de/magazin" target="_blank">Focus</a> im M&#228;rz 2004 (&#8220;Scheidungsopfer Mann&#8221;, Nr. 10) herausgefunden, da&#223; Frauen bei Scheidungen fast immer im Vorteil sind. Ein Umstand der nat&#252;rlich unertr&#228;glich ist. </p>
<p>Leider jedoch wurde vor Gericht bereits das einzig gesellschaftlich ertr&#228;gliche Urteil zur&#252;ckgewiesen. Eine Abschiebung in den Irak wird es f&#252;r Kazim M. laut den Richtern nicht geben und das obwohl er dies selbst w&#252;nschte, wenngleich ihm bekannt war, da&#223; es auch dort eine &#8211; zugegeben l&#228;cherliche &#8211; Strafe von sechs Monaten f&#252;r diese Tat g&#228;be. Eigentlich ist es bedauerlich, da&#223; die Richter diese Entscheidung nicht ausreichend begr&#252;ndet haben. Die rechtliche Grundlage f&#252;r eine Ausweisung ist momentan vorhanden. Allzu oft scheint man jedoch im Richterstuhl zu vergessen, da&#223; man im Namen des Volkes agiert und seine Intentionen dann wenigstens auch begr&#252;nden sollte, sonst macht letztendlich wirklich jeder was er will und dann wird die Multikultur gewi&#223; auch funktionieren. </p>
<p>Bis dahin jedoch, ist es zweifelhaft, ob derartige Karrieresch&#252;be unbedingt auf dem Buckel der &#214;ffentlichkeit und zu Lasten des Steuerzahlers ausgetragen werden m&#252;ssen, wenngleich eine naheliegende M&#246;glichkeit bereits das Strafma&#223; bestimmen k&#246;nnte. Schlie&#223;lich werden derartige Subjekte auch in Zukunft nicht in die Gesellschaft integrierbar sein. Aber vorausschauendes Handeln war noch nie die St&#228;rke der Judikative. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Es dient nur Ihrem Schutze!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 21:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Staatliche Organe, insbesondere jene, die f&#252;r Gesetzgebung und Ausf&#252;hrung verantwortlich sind, wollen ohne jeden Zweifel nur das beste f&#252;r den Bundesb&#252;rger &#8211; solange er kein Terrorverd&#228;chtiger ist! Da&#223; dem auch tats&#228;chlich so ist, versucht einstweilen K11 in einem Beitrag klar zu stellen. Schlie&#223;lich m&#252;sse sich ein unbescholtener B&#252;rger weder vor heimlichen Durchsuchungen des eigenen Rechners, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710062342001.jpg" title="K11 Logo" class="titelbild" />Staatliche Organe, insbesondere jene, die f&#252;r Gesetzgebung und Ausf&#252;hrung verantwortlich sind, wollen ohne jeden Zweifel nur das beste f&#252;r den Bundesb&#252;rger &#8211; solange er kein Terrorverd&#228;chtiger ist! Da&#223; dem auch tats&#228;chlich so ist, versucht einstweilen <a href="http://www.k11.de/blog/" target="_blank">K11</a> in einem Beitrag klar zu stellen. Schlie&#223;lich m&#252;sse sich ein unbescholtener B&#252;rger weder vor heimlichen Durchsuchungen des eigenen Rechners, des Ausschn&#252;ffelns privater eBriefe oder sonstige Rechtsbr&#252;chen f&#252;rchten. <span id="more-275"></span></p>
<p>An dieser Stelle mu&#223; man K11 einfach zu viel Subjektivit&#228;t im benannten <a href="http://www.k11.de/blog/2007/10/05/angst-vor-der-polizei/trackback/" target="_blank">Beitrag</a> unterstellen, schlie&#223;lich r&#252;hrt Objektivit&#228;t nicht aus Sympathien. Denn die Realit&#228;t sieht leider anders aus: W&#228;hrend f&#252;r die Durchsuchung fremder Rechner noch die technischen M&#246;glichkeiten fehlen, ist die Auswertung von Seitenzugriffen auf diverse Sonderseiten ermittelnder Beh&#246;rden mittlerweile zur g&#228;ngigen Praxis geworden, wie der Fall um die BKA-Sonderseite zur linksterroristische Vereinigung &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Militante_Gruppe" target="_blank">Militante Gruppe</a>&#8221; <a href="http://www.zeit.de/online/2007/40/bka" target="_blank">zeigte</a>. Hier wurden laut dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_blank">Tagesspiegel</a> seit September 2005 nachweislich IP-Adressen von Besuchern ausgesp&#228;ht und in Einzelf&#228;llen zur&#252;ckverfolgt. Ein Hinweis auf Rechtsverst&#246;&#223;e hat es hierbei nie gegeben. </p>
<p>Die Frage darf man sich durchaus stellen, von welchen Intentionen ein Bundesb&#252;rger getrieben wird eine derartige Seite zu besuchen. Die Kehrseite der Goldmedaille ist jedoch, da&#223; in der Bundesrepublik weitestgehend Informationsfreiheit herrscht bzw. herrschen sollte, und das gilt nun mal auch f&#252;r die Beschaffung selbiger. Es gibt durchaus Journalisten die nachhaltig berichten und dahergehend auch genauer recherchieren. </p>
<p>Auch bleibt festzuhalten, da&#223; seitens der Regierenden nachweislich Rechts- und Demokratiebruch begangen wird. Schlie&#223;lich ist eine Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit im Sinne der Terrorbek&#228;mpfung absolut nicht gegeben. Viel wahrscheinlicher ist es heutzutage auf offener Stra&#223;e erstochen zu werden, als von einem terroristischen Anschlag get&#246;tet zu werden. Derartige Gegebenheiten l&#246;sen aber bei weitem keine so umfangreiche Diskussionswelle aus, wie jene um Terroristen. Wer nicht sehen kann oder will, da&#223; hier etwas konstruiert wird um den B&#252;rger noch fester im Griff zu haben, kann einem im Nachhinein nur Leid tun. Und gerade einem Sympathisanten von Justizbeh&#246;rden unterstelle ich frecher Weise, da&#223; er Wissen um diese Zust&#228;nde hat. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; k11.de</span></p>
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