Multi-Kulti-Tralala
Man macht sich ja so seine Gedanken, wenn die Sprößlinge mal im Schulalter sind. Einerseits ist man schon froh, daß ein neuer Abschnitt beginnt, ein weiterer Schritt hin zum Erwachsenwerden. Dennoch bleibt natürlich auch immer ein wenig Wehmut dabei, werden die eben noch so knuffig süßen Kerlchen doch jetzt Schulkinder. Man hofft natürlich auch, daß sie in der Schule aufpassen, gut mitkommen, mitmachen und nicht zu den schlechtesten gehören, ist ja auch vollkommen normal. Dabei sollte man meinen, die Anforderungen sind für Kinder in der ersten Klasse altersgemäß. Doch wirft man einen Blick hinter die pädagogische Kulisse, so sieht das schon gleich ganz anders aus. weiter…
Es ist nun die dritte Meldung (zumindest die dritte, über die sehr ausführlich überall berichtet wird) über ein totes Kind in dieser Woche. Bereits die Tatsache, dass es sich um Kinder handelt, schliesst schon weitestgehend aus, dass es sich hierbei um Unfälle oder geschweige denn “natürliche” Todesursachen handelt, denn ein am Kindstod gestorbener Säugling erscheint nun einmal nicht in den Massenmedien. Sehr wohl erscheinen aber Vorfälle wie in heute in Barmbek (toter Säugling lag in einem Gebüsch), das Baby in der Biomülltonne im bayr. Wald oder der zweijährige Sohn eines Junkies, der ihn im Kühlschrank aufgebahrt hatte, in vielen Schlagzeilen. Mir zieht sich alles zusammen, wenn ich wieder eine solche Nachricht lese oder höre. Es ist wie ein Schlag mit voller Wucht in die Magengrube. Noch schlimmer wird es, wenn Details beschrieben werden. Ganz gleich, welche Umstände da um die Eltern herrschen oder geherrscht haben, sind das Taten, die mich doch ins Grübeln bringen.
Am 11. Januar dieses Jahres wurde Stephanie (13, jetzt 14) auf dem Schulweg vom vorbestraften Mario Mederake (35, seinerzeit arbeitslos) entführt. Durch Ermittlungspannen und Unzulänglichkeiten seitens der ermittelnden Behörden fristete Stephanie insgesamt sechsunddreißig Tage in der einstigen Wohnung des Pädophilen. Innerhalb dieses Zeitraumes wurde Stephanie laut eigenen Angaben mehr als hundert Mal sexuell mißbraucht. 