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Bühne frei für einen Irren

Der Versuch eine desolate multikulturelle Beziehung vor einem Millionenpublikum zu kitten schlug bei, bzw. nach Oliver Geissen’s Mittagstalkshow ganz gewaltig fehl. Aus Veysel’s Sicht schlug zwar der Versuch seine Janine zurückzugewinnen fehl, nicht aber seine Faust, die traf das 20-jährige Mädchen nämlich zwei Tage nach Aufzeichnung der Sendung am 31. Oktober mitten in ihr hübsches Gesicht. Offenbar hat der Fremdländer das Motto der Show „Tränen der Verzweiflung – warum tust du mir so weh?“ nicht ganz verstanden - lag wohl an der Sprachbarriere. weiter…

8 Kommentare 24.11.2007, 23:38 Uhr

Igitt, Verantwortung!

Gestern die Terroristen, heute freilich die Jugend. Zumindest diesbezüglich braucht schon mal keiner befürchten, daß es den einzelnen Organen der Bananenrepublik an Gründen für die Beschneidung sämtlicher Grundrechte mangelt. Da wird überwacht, zensiert, enddemokratisiert und massenweise Öl ins Feuer gekippt nur um dem letzten Konsumtrottel das eigenständige Denken abzunehmen, was er wohl zwischen Medienverblödung und Spaßgesellschaft ohnehin schon verloren hat. weiter…

0 Kommentare 20.10.2007, 23:53 Uhr

Skandal! Schlagzeile!

Spricht man von Deutschen in der dritten Person, ist man entweder bei den Dokumentationen zum Dritten Reich, oder aber in der Sendung von Johannes B. Kerner im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) gelandet. Das nicht etwa, weil man mittlerweile rausgefunden hat, daß es vor 1933 auch noch eine Zeitrechnung gab, sondern vielmehr, da manche Wortkette aus dem Vormonat für reichlich mediale Verblödung gesorgt hat. weiter…

6 Kommentare 14.10.2007, 20:37 Uhr

Bloß keine Panik!

Recht verhalten war die Reaktion auf die neuerliche Mißhandlung mit anschließender Todesfolge eines Zweijährigen, welche sich bereits vor zwei Wochen ereignete. Kein Aufschrei, der durch die Medien zog und auch keine Trauerfeiern, die an das Leid des kleinen Jungen erinnern. Deutschland hat sich gewöhnt an die Nachrichten von erschlagenen Kindern und wohl auch damit abgefunden. Mittlerweile wird alles in altgewohnter Manier nüchtern und zweckmäßig bewältigt. Keiner der sich die Frage gestellt, warum er nichts getan habe. weiter…

0 Kommentare 25.09.2007, 22:50 Uhr

Die Realität im Wohnzimmer

Kaum hat man zu Ende „getalkt“ stehen schon sämtliche Richter und deren Anwälte Gewehr bei Fuß. Sie sind bereit dem Durchschnittsbürger die Realität der Paragraphenwelt nahe zu bringen. Hierzu passend bleibt das Kriminologenfeeling des Zuschauers erst einmal noch etwas erhalten, es folgen die Ermittler im Einsatz. Da zuviel Adrenalin nicht gut für den Körper des Menschen ist, zeigt man dann zur Erholung sozusagen, wie wenig man eigentlich bisher in seinem Leben erreicht hat. Ja, es muß so sein, denn die vielen Gucci-Tussen, die noch nie einen Finger gekrümmt haben, um zu arbeiten, die haben es ja gepackt, das muß einfach so sein, daß man selbst versagt hat, in der Flimmerkiste sieht man es doch. weiter…

0 Kommentare 13.03.2007, 11:38 Uhr

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