Wochenrückblick 42/2007
Donnerstag
Tötungen von Säuglingen erreichen dieses Jahr wohl einen traurigen Höchststand. Bereits im September dieses Jahres wurde eine 28-jährige Hamburgerin zu erbärmlichen vier Jahren Haft verurteilt, da sie im März ihr Neugeborenes aus dem zehnten Stock eines Hochhauses warf. Nun wurde erneut eine 38-jährige Frau verurteilt, die ihre drei Neugeborenen auf dem Dach ihres Wohnhauses in Tötungsabsicht ablegte, da ihr Ehemann laut eigenem Bekunden keine weiteren Kinder wollte. weiter…
So oder so ähnlich könnte man wohl den Beitrag von Dr. Kai Gniffke im
Für großes Aufsehen sorgte im Vorjahr der Fall des Richters aus Marburg. So konnten beim einstigen Präsidenten des Kasseler Verwaltungsgerichts mehr als 1000 Bilddateien und zwei Videos mit kinderpornographischen Inhalten sichergestellt werden. Insbesondere die breite Öffentlichkeit zeigte sich empört über die Mißstände, da dies leider kein Einzelfall war. Mittlerweile ist zwar bekannt, daß sich diese pädophilen Abarten durch sämtliche Gesellschaftsschichten ziehen, dennoch oder gerade weil, erfolgte die Bestrafung des Herren R. doch recht lapidar.
Es ist nun die dritte Meldung (zumindest die dritte, über die sehr ausführlich überall berichtet wird) über ein totes Kind in dieser Woche. Bereits die Tatsache, dass es sich um Kinder handelt, schliesst schon weitestgehend aus, dass es sich hierbei um Unfälle oder geschweige denn “natürliche” Todesursachen handelt, denn ein am Kindstod gestorbener Säugling erscheint nun einmal nicht in den Massenmedien. Sehr wohl erscheinen aber Vorfälle wie in heute in Barmbek (toter Säugling lag in einem Gebüsch), das Baby in der Biomülltonne im bayr. Wald oder der zweijährige Sohn eines Junkies, der ihn im Kühlschrank aufgebahrt hatte, in vielen Schlagzeilen. Mir zieht sich alles zusammen, wenn ich wieder eine solche Nachricht lese oder höre. Es ist wie ein Schlag mit voller Wucht in die Magengrube. Noch schlimmer wird es, wenn Details beschrieben werden. Ganz gleich, welche Umstände da um die Eltern herrschen oder geherrscht haben, sind das Taten, die mich doch ins Grübeln bringen.
Am 11. Januar dieses Jahres wurde Stephanie (13, jetzt 14) auf dem Schulweg vom vorbestraften Mario Mederake (35, seinerzeit arbeitslos) entführt. Durch Ermittlungspannen und Unzulänglichkeiten seitens der ermittelnden Behörden fristete Stephanie insgesamt sechsunddreißig Tage in der einstigen Wohnung des Pädophilen. Innerhalb dieses Zeitraumes wurde Stephanie laut eigenen Angaben mehr als hundert Mal sexuell mißbraucht.
SAM/PRO 7 - Ein Bericht über ein türkisches Kinderheim. Vierzig Kinder wurden dort verprügelt, mit den Köpfen zusammengestossen, durch die Räume geworfen. Sicherlich ein grauenhaftes Bild, aber ist das nicht auch die Bestätigung einiger von vielen sogenannten “Vorurteile” ? In dieser Kultur sind Frauen gegenüber Männern nichts wert und offensichtlich versuchen Frauen, die solche Arbeitsstellen haben, das zu kompensieren, in dem sie wiederum den nächstschwächeren das weitergeben was sie erhalten: Gewalt an den Kindern. 