“No go areas” - Made in Germany?
Stephan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden gab der nun seit mehreren Wochen anhaltenden Diskussion über die „No-Go-Areas“ in Deutschland neuen Zündstoff. Mit seiner Aussage: „Gestern Farbige, heute Ausländer, morgen Schwule und Lesben oder vielleicht Juden“ entfachte das Feuer erneut.
Liest man sich in den letzten Wochen einmal quer durch die Medienlandschaft, so könnte einen fast der Eindruck übermannen, es sei ein Fehler gewesen damals die Mauer, die durch das Land der Deutschen verlief, einzureißen. weiter…
Hui, da hat der deutsche Pressepuff übers Wochenende wieder ein Thema hingelegt, über was es sich ganz offensichtlich zu recherchieren und zu schreiben lohnt. Schnee von gestern sind die sechs getöteten Männer in Duisburg, die zwei getöteten in Berlin und die drei toten Polizisten. Über zunehmende Mafia-Strukturen, organisierte Kriminalität und Konsequenzen von getöteten Kindern redet sowieso kein Tier mehr. Aber wenn sich zwei Jugendgruppen in einer ostdeutschen Kleinstadt gegenseitig die Fressen polieren, wird es schon interessanter. Kommt dann noch hinzu, daß die Geschädigten Inder waren, ist das Titelthema perfekt. 