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Wochenrückblick 42/2007

WochenrückblickDonnerstag

Tötungen von Säuglingen erreichen dieses Jahr wohl einen traurigen Höchststand. Bereits im September dieses Jahres wurde eine 28-jährige Hamburgerin zu erbärmlichen vier Jahren Haft verurteilt, da sie im März ihr Neugeborenes aus dem zehnten Stock eines Hochhauses warf. Nun wurde erneut eine 38-jährige Frau verurteilt, die ihre drei Neugeborenen auf dem Dach ihres Wohnhauses in Tötungsabsicht ablegte, da ihr Ehemann laut eigenem Bekunden keine weiteren Kinder wollte. weiter…

0 Kommentare 21.10.2007, 23:53 Uhr

Gestatten, Ehrenmord mein Name

Gestatten, Ehrenmord mein NameKeine Spur von Reue war in den Augen des 36-jährigen Irakers zu sehen, als er den Mord an seiner einstigen Frau gestand. Kazim M. tötete vor knapp einem Jahr seine Frau indem er sie auf offener Straße erstach und bei lebendigem Leibe mit Benzin übergoß und anzündete. Der fünfjährige Sohn konnte dabei nur tatenlos zusehen.

Dies geschah nicht im Irak, sondern in der Bundesrepublik, genauer in Garching bei München. Am vergangenen Donnerstag wurde in diesem Fall die Verhandlung vor dem Münchner Schwurgericht eröffnet. weiter…

3 Kommentare 07.10.2007, 07:24 Uhr

Bloß keine Panik!

Bloß keine Panik!Recht verhalten war die Reaktion auf die neuerliche Mißhandlung mit anschließender Todesfolge eines Zweijährigen, welche sich bereits vor zwei Wochen ereignete. Kein Aufschrei, der durch die Medien zog und auch keine Trauerfeiern, die an das Leid des kleinen Jungen erinnern. Deutschland hat sich gewöhnt an die Nachrichten von erschlagenen Kindern und wohl auch damit abgefunden. Mittlerweile wird alles in altgewohnter Manier nüchtern und zweckmäßig bewältigt. Keiner der sich die Frage gestellt, warum er nichts getan habe. weiter…

0 Kommentare 25.09.2007, 22:50 Uhr

Eine Frage der Zeit

Eine Frage der ZeitEine Frage der Zeit war es wohl nur, bis auch die Soldaten der Bundeswehr auf irgendeinem Kriegsschauplatz ins Visier von Selbstmordattentätern geraten. Am Sonnabend wurden im afghanischen Kundus drei deutsche Bundeswehrsoldaten durch einen solchen Attentäter getötet. Die Soldaten befanden sich nach Angaben der Verantwortlichen zu dieser Zeit auf einem Markt in Kundus um technische Ausrüstung zu kaufen. weiter…

0 Kommentare 21.05.2007, 23:56 Uhr

Die Dunkelheit brachte den Tod

200704262258001.jpg„Es ist dunkel. Wie ein alles verschlingender Schatten legt sich die Dämmerung über den kleinen Ort. Alles ist still, nicht einmal ein Vogel macht sich in der Dunkelheit bemerkbar. Man sieht den kondensierten Atem, der beim Ausatmen dicht vor dem Gesicht entsteht. Es liegt ein Hauch von Grauen in der Luft. Dann schießt wie aus dem Nichts eine helllodernde Stichflamme aus der Dunkelheit hervor. Ein Feuer das zunächst nur kurz in die dunkle Umgebung sticht, um danach langsam vor sich hin zu lodern bis es schließlich in sich zusammenfällt. In den Rauchschwaden ist der Umriß eines Gegenstandes zu erkennen. weiter…

0 Kommentare 27.04.2007, 05:43 Uhr

In stiller Trauer um die, die nichts kapieren

In stiller Trauer um die, die nichts kapierenÖffentliche Irreführung und Bagatellisierung hält in den vergangenen Tagen immer öfter Einzug ins bundesdeutsche Geschehen. Insbesondere bei Kindestötungen läßt die Klassifizierung als “Verzweiflungstat” eher den Anschein der Verharmlosung, anstatt die tatsächliche Deklarierung der Tat aufkommen. So auch geschehen, bei der Tötung eines wenige Stunden alten Säuglings im Hamburger Stadtteil Osdorf.

Bei dieser “Verzweiflungstat” wurde das Kind unmittelbar nach seiner Geburt aus einer der Etagen des 20-stöckigen Hochhauses geschleudert. Gefunden wurde der leblose Körper des Mädchens am vergangenen Sonnabend von einem Spaziergänger. Bisweilen zeigte die Durchsuchung der anliegenden Wohnungen keinerlei Erfolg. weiter…

0 Kommentare 19.03.2007, 16:14 Uhr

Sie töten unsere Zukunft !

Zukunft ?Es ist nun die dritte Meldung (zumindest die dritte, über die sehr ausführlich überall berichtet wird) über ein totes Kind in dieser Woche. Bereits die Tatsache, dass es sich um Kinder handelt, schliesst schon weitestgehend aus, dass es sich hierbei um Unfälle oder geschweige denn “natürliche” Todesursachen handelt, denn ein am Kindstod gestorbener Säugling erscheint nun einmal nicht in den Massenmedien. Sehr wohl erscheinen aber Vorfälle wie in heute in Barmbek (toter Säugling lag in einem Gebüsch), das Baby in der Biomülltonne im bayr. Wald oder der zweijährige Sohn eines Junkies, der ihn im Kühlschrank aufgebahrt hatte, in vielen Schlagzeilen. Mir zieht sich alles zusammen, wenn ich wieder eine solche Nachricht lese oder höre. Es ist wie ein Schlag mit voller Wucht in die Magengrube. Noch schlimmer wird es, wenn Details beschrieben werden. Ganz gleich, welche Umstände da um die Eltern herrschen oder geherrscht haben, sind das Taten, die mich doch ins Grübeln bringen. weiter…

0 Kommentare 13.10.2006, 01:40 Uhr

Urteil für Horror-Mutter

Der Prozeß um die Mutter, die ihre beiden Kinder kurz nach der Geburt getötet hat und sie von ihrem Mann hat einmauern lassen, ist nun mit einem Urteil zu Ende gegangen.

Neun Jahre Haft hat die “Mutter” zu verbüßen. Verurteilt wurde die Frau aufgrund zweifachen Totschlages. Der vorsitzende Richter begründete das Urteil mit den Worten “Sie haben die Kinder unmittelbar nach der Geburt getötet, weil Sie in Ihrer damaligen Lebenssituation keine weiteren Kinder mehr gebrauchen konnten…” weiter…

2 Kommentare 28.09.2006, 18:33 Uhr


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