Steuerverschwendung gibt es nicht!
Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, daß auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Primärer ist der Bundesregierung die bürokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schließlich sei das Wort Steuerverschwendung der “Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung”. Dies zumindest nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums, welches dem FDP-Finanzexperten Volker Wissing dies als Antwort auf seine einstweilen eingesandte Anfrage gab. weiter…
Natürlich nur aus gutbürgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuersünden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim örtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit müsse genüge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen dafür, daß Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten man hackt diesen Verbrechern gleich die Pfoten ab. In Ordnung, ganz so massiv äußerte man sich bisweilen noch nicht, aber es bleibt nicht nur im Fall des Herrn Ichzahlnix und der Ex-Frau Zahllieber interessant, welche Blüten die neuste Entwicklung treiben wird.
Treffender könnte man meiner Meinung nach eine Überschrift für dieses Thema gar nicht formulieren. Doch lassen wir das Eigenlob einmal beiseite und beschränken uns auf das Wesentliche. Schon alleine die Suche nach eben diesem Wesentlichen ist schwierig genug, in dem Getümmel von selbstverherrlichenden Hilfsnachrichten und Unterstützungs- angeboten verschiedener Prominenter oder Politiker.
Ab 1. Juli erwartet den mündigen Deutschen und jenen, die es werden wollen ein Geschenk der Superlative seitens der Finanzbehörden. Das 