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	<title>Brennpunkt &#187; Deutsche Bahn</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
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		<title>Die Bahn kommt – aber nicht zu jedem</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 08:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die Bahn kommt“, so lautete der Leitspruch der Bahn noch vor einigen Jahren. Mittlerweile sollte man diese Aussage nicht mehr all zu w&#246;rtlich nehmen, sorgt doch GDL-Chef Manfred Schell derzeit mit Inbrunst daf&#252;r, da&#223; die Bahn eben nicht kommt, zumindest nicht p&#252;nktlich oder an den Tagen, an denen er und seine Mannen das nicht wollen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20071108/die-bahn-kommt-aber-nicht-zu-jedem/die-bahn-kommt-aber-nicht-zu-jedem/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/11/200711080936001.thumbnail.jpg" title="Die Bahn kommt – aber nicht zu jedem" class="titelbild" /></a><em>„Die Bahn kommt“</em>, so lautete der Leitspruch der Bahn noch vor einigen Jahren. Mittlerweile sollte man diese Aussage nicht mehr all zu w&#246;rtlich nehmen, sorgt doch GDL-Chef Manfred Schell derzeit mit Inbrunst daf&#252;r, da&#223; die Bahn eben nicht kommt, zumindest nicht p&#252;nktlich oder an den Tagen, an denen er und seine Mannen das nicht wollen.</p>
<p>Die Streiks im Personenverkehr der <a href="http://www.bahn.de/" target="_blank">Deutschen Bahn</a> sind nun vorerst ja einmal &#252;berstanden, den Pendler wird es freuen, doch seit der Entscheidung vom <a href="http://www.justiz.sachsen.de/lag/81.htm" target="_blank">Arbeitsgericht Chemnitz</a> am vergangenen Freitag, das der GDL uneingeschr&#228;nktes Streikrecht einr&#228;umte, steht nun der G&#252;terverkehr im Visier der GDL-Recken.<span id="more-329"></span></p>
<p>Schell zeigte sich bereits nach der Urteilsverk&#252;ndung regelrecht euphorisch und k&#252;ndigte an die nun gewonnene Rechtsgrundlage bei „Notwendigkeit“ auch nutzen zu wollen. Zugleich hob er hervor, da&#223; er nicht vorhat G&#252;ter wie Medikamente oder verderbliche Waren mit in den Streik einzubeziehen. Das sollte ihn wohl ehren und einem g&#252;tigen Ritter gleichstellen, doch dieses verbale Kunstst&#252;ck hat weder in der Bev&#246;lkerung, noch bei Politikern und Wirtschaftsbossen f&#252;r gute Stimmung gesorgt. Im Gegenteil, wirtschaftliche Sch&#228;den durch das Bestreiken des G&#252;terverkehrs werden bereits in H&#246;he f&#252;nfzig Millionen Euro pro Tag vom CDU Verkehrspolitiker Georg Brunnhuber prognostiziert. </p>
<p>Seit heute ist es nun auch amtlich: Die Bahn wird ab morgen, Donnerstagmittag bis zum Samstagvormittag einen 42 Stunden anhaltenden Streik beginnen. Ziel laut GDL sie es, die Bahn hiermit zu einem neuen Verhandlungsangebot zu zwingen. Die GDL legte jedoch gleich noch einmal nach, um der Bahn klarzumachen, wie ernst die Lage ist. So k&#252;ndigte man an, im Falle keines Angebots seitens der Bahn, in der n&#228;chsten Woche unbefristet in den Sparten Fern-, G&#252;ter- und Nahverkehr streiken zu wollen. Ein Horrorszenario f&#252;r alle Verantwortlichen. </p>
<p>Die Forderung der <a href="http://www.gdl.de/" target="_blank">GDL</a> von bis zu 31% mehr Lohn beginnt allm&#228;hlich ein ganzes Land mi&#223;mutig werden zu lassen. Doch die andere Seite keimt bereits auf. So hoffen viele Branchenfremde, da&#223; die GDL mit ihrem Arbeitskampf ein Statut errichtet und andere Branchen sich in Zukunft daran ein Beispiel nehmen k&#246;nnten oder w&#252;rden. Was das f&#252;r Deutschland bedeutet, wage ich hier einmal gar nicht auszumalen. </p>
<p>Sicher, es ist unbestrittener Fakt, da&#223; den Arbeitnehmern in Deutschland zu wenig Geld in der B&#246;rse bleibt, um auch eine gewisse Kaufkraft im Land aufrecht zu erhalten, doch wenn es nur noch mit Gewerkschaften und Streiks m&#246;glich sein sollte diese Ziele zu erreichen und damit die Verh&#228;ltnisse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf Dauer schwer belastet werden, so wird unseren Wirtschaftsbossen auch weiterhin der Gedanke ins streikfeindliche Ausland abzuwandern nur um so schmackhafter gemacht.</p>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel &#228;u&#223;erte sich dahingehend im &#220;brigen, da&#223; sie nicht vorhabe, sich in die Tarifpolitik einzumischen. Wie sch&#246;n, da&#223; die Politik das alles ja gar nichts angeht. Warten wir ab, wie weit die GDL geht und wie hartn&#228;ckig die Bahn bleibt. Kommt es ganz dumm, so wird der eine oder andere Arbeitnehmer aufgrund von fehlenden Materialien die heute zumeist per „Just in Time“ geliefert werden, unfreiwillig freie Tage bekommen. Die Bahn kommt…..in gro&#223;e Schwierigkeiten.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Matthias Balzer / Pixelio</span></p>
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		<title>Freie Fahrt f&#252;r freie B&#252;rger!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 22:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtanzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Tempolimit]]></category>
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		<description><![CDATA[H&#246;chst erfreulich, da&#223; f&#252;r die Bundeskanzlerin eine Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung von 130 Stundenkilometer auf deutschen Autobahnen erst einmal wieder vom Tisch ist. Verst&#228;ndlich, st&#252;nde doch andernfalls f&#252;r so manchen Bundestagsabgeordneten die Frage im Raum, ob der Audi A8 vielleicht nicht doch etwas zu pomp&#246;s f&#252;r Autobahnfahrten mit 130 Stundenkilometern sei. Nicht, da&#223; Audi &#252;berproportionierte Kraftfahrzeuge herstellen w&#252;rde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710290057001.jpg" title="Freie Fahrt f&#252;r freie B&#252;rger" class="titelbild" />H&#246;chst erfreulich, da&#223; f&#252;r die Bundeskanzlerin eine Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung von 130 Stundenkilometer auf deutschen Autobahnen erst einmal wieder vom <a href="http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/slink/bid/246281/index.html" target="_blank">Tisch</a> ist. Verst&#228;ndlich, st&#252;nde doch andernfalls f&#252;r so manchen Bundestagsabgeordneten die Frage im Raum, ob der Audi A8 vielleicht nicht doch etwas zu pomp&#246;s f&#252;r Autobahnfahrten mit 130 Stundenkilometern sei. Nicht, da&#223; Audi &#252;berproportionierte Kraftfahrzeuge herstellen w&#252;rde, nein, die 380 PS dienten schon so manchem Fr&#252;hrentner beim Verkaufsgespr&#228;ch lediglich daf&#252;r, um &#8220;von der Kreuzung&#8221; zu kommen. <span id="more-310"></span></p>
<p>Zudem ist es &#252;beraus anma&#223;end, einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei der heutigen Vielzahl an Beratert&#228;tigkeiten diverser Abgeordneten stattzugeben. Schade nur, da&#223; dies noch nicht beim <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1193144148295.shtml" target="_blank">K&#246;lner Stadt-Anzeiger</a> angekommen zu sein scheint. Dort pickt man sich grenzdebile L&#228;ndereien raus, die laut Bekunden des Autors keinerlei Greuel gegen Begrenzungen dieserart hegen. In jenen L&#228;ndereien dienen Radarfallen ohnehin nur zur Aufwertung der Familienalben mit Schnappsch&#252;ssen von vorbeisausenden Autofahrern.  </p>
<p>55 bis sechzig Prozent aller bundesdeutschen Mittelspurblockierer bef&#252;rworten gar eine Begrenzung auf 130 Stundenkilometer. Immerhin habe so mancher mit seinem wachsendem Pseudoumweltbewu&#223;tsein gelernt, da&#223; es besser f&#252;r die Umwelt w&#228;re, auch mal 130 anstatt 200 auf der Autobahn zu schleichen. In Ordnung, da&#223; der Durchschnittsb&#252;rger knapp 36 Prozent seiner gekauften Lebensmittel unverzerrt in den M&#252;ll schmei&#223;t, ist zwar auch nicht umweltfreundlich, aber man kann nicht &#252;berall ansetzen.</p>
<p>Ohnehin habe man im Urlaub die Erfahrung gemacht, da&#223; es sich wesentlich entspannter und nach eigenem Empfinden &#8220;sicherer&#8221; reisen l&#228;&#223;t, wenn ein Tempolimit vorherrsche. Klar, da&#223; der einzig rege Verkehr auf Campingpl&#228;tzen im niederschlesischen Riesengebirge im Wohnwagen vorherrscht und Geschwindigkeitsbegrenzungen dabei nur eine Frage des Stehverm&#246;gens sind. Sicherheit ist dabei relativ. Auch im hohen Norden wird man eher selten die Erfahrung machen, da&#223; reger Verkehr auf Autobahnen vorherrscht. Allerdings sollte man sich Sorgen machen, wenn von links Eindutzend Elche vorbeiziehen. </p>
<p>Blenden wir dabei auch mal aus, da&#223; die Bundesrepublik nach China und den USA das dichteste Netz an Autobahnen hat und sich allein schon daraus aufgrund der d&#252;nnen Besiedlung ein ganz anderes Empfinden ergibt als auf den maximalen 750 befahrbaren Autobahnkilometern von Finnland. Wem jetzt aufgrund seiner fast vergessenen Klaustrophobie wieder angst und bange wird, kann ruhigen Gewissens auf die Deutsche Bahn umsteigen. Dort wird momentan sogar nicht <a href="http://www.n-tv.de/867764.html" target="_blank">gestreikt</a> &#8211; zumindest diese Woche. Und als kleines Bonbon gibt es sogar Rabatte f&#252;r <a href="http://www.bahn.de/p/view/preise/bahncard/umweltbahncard.shtml" target="_blank">Pseudo&#246;kos</a> und sonstige <a href="http://www.bahn.de/p/view/preise/bahncard/bahncard50.shtml" target="_blank">Verkehrsbremsen</a>. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Pixelio</span></p>
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		<title>Fragw&#252;rdige Lohnforderung</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 20:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GDL]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Verkehrsbild am heutigen Donnerstag, war ein Bild des Schreckens. Was auch dazu beigetragen haben d&#252;rfte, da&#223; nun auch der letzte vom drei&#223;igst&#252;ndigen Streik der Lokf&#252;hrergewerkschaft GDL Wind bekommen hat. Zumal man vom deutschen Pressepuff mit diesem ach so brennenden Thema geradezu &#252;berschwemmt wird. Dabei wollen wir uns gar nicht der qu&#228;lenden Frage widmen, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/?attachment_id=304" rel="attachment wp-att-304"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710252223001.thumbnail.jpg" title="Fragw&#252;rdige Lohnforderung" class="titelbild" /></a>Das Verkehrsbild am heutigen Donnerstag, war ein Bild des Schreckens. Was auch dazu beigetragen haben d&#252;rfte, da&#223; nun auch der letzte vom drei&#223;igst&#252;ndigen Streik der Lokf&#252;hrergewerkschaft <a href="http://www.gdl.de/" target="_blank">GDL</a> Wind bekommen hat. Zumal man vom deutschen Pressepuff mit diesem ach so brennenden Thema geradezu &#252;berschwemmt wird. Dabei wollen wir uns gar nicht der qu&#228;lenden Frage widmen, ob so mancher Bahnfahrer mittlerweile vergessen hat, da&#223; sein Auto auf der Landstra&#223;e auch schneller als drei&#223;ig Kilometer pro Stunde fahren kann, sondern vielmehr ob die Lohnforderungen angemessen sind. <span id="more-305"></span></p>
<p>Dies bleibt bisweilen n&#228;mlich fragw&#252;rdig vergleicht man die Forderung der GDL von 31 Prozent mehr Lohn mit der harten Realit&#228;t: 230.895 Mitarbeiter besch&#228;ftigt die <a href="http://www.bahn.de/" target="_blank">Deutsche Bahn AG</a> (DBAG) nach eigenem Bekunden und bef&#246;rderte im ersten Halbjahr dieses Jahres insgesamt 913 Millionen Bahnreisende. Unl&#228;ngst ist die Bahn kein Monopolist mehr, sondern mu&#223; in vielen Gebieten auf Konkurrenten eingehen. Und das nicht nur in Hinblick auf die privaten Bahnunternehmen, sondern auch auf den intensiven Wettbewerb zur Stra&#223;e und zur Luft. </p>
<p>Trotz des hartumk&#228;mpften Marktes siedelt sich die Entlohnung der Mitarbeiter &#8211; gemessen am bundesdeutschen Durchschnitt &#8211; im oberen Niveau an. Dies ergab eine Studie, welche durch die DBAG in Auftrag gegeben wurde und am gestrigen Mittwoch im Wochenbericht des <a href="http://www.diw.de/" target="_blank">DIW Berlin</a> erschien. Demnach erhalten Arbeitnehmer der privaten Bahnunternehmen und anderer vergleichbarer Berufsst&#228;nde deutlich weniger, als Lokf&#252;hrer bei der DBAG bereits jetzt verdienen. </p>
<p>Insbesondere in Hinblick auf die Verantwortung der Deutschen Bahn, ist es mir nicht begreiflich, mit welcher Ignoranz man zugange gehen mu&#223;, um eine utopische Lohnerh&#246;hung von 31 Prozent zu fordern. Diese Nummer kann ja mal die H&#228;lfte der anwesenden Leserschaft beim Vorgesetzten anbringen, da wird vor Schreck der Kaffee verkippt, so viel ist sicher. Anders mu&#223; es nat&#252;rlich bei der Deutschen Bahn laufen, einem Konzern der zwar vor zwei Monaten mit guten Gesch&#228;ftszahlen gl&#228;nzte, aber immer noch verschuldet ist, was Mitarbeiter bisweilen gerne mal vergessen. </p>
<p>Die hochgepriesene Verantwortung der Lokf&#252;hrer tragen bei weitem nicht nur Bundesbahnbedienstete. Ein Schwei&#223;er kann ebenfalls nicht darauf pl&#228;dieren, drei&#223;ig Prozent mehr Lohn zu verlangen, weil seine Arbeit ein hohes Ma&#223; an Eigendisziplin ergo Verantwortung erfordert. Bleiben Bahnreisende aufgrund von Preiserh&#246;hungen aus, kann man sich bereits jetzt bei anderen Gro&#223;konzernen umschauen, welche Verfahrensweisen so mancher Effizienzsteigerung zuteil wird. Und bei weitem ist das schmerzlicher, als auf die fehlenden 21 Prozent zu verzichten. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DB AG/Horn</span></p>
<hr /><small>&copy; 1998-2010 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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