Werden wir verdächtigt? (Teil 2)

Fast ein Jahr ist es her, als uns der Brief des sächsischen Landeskriminalamts ins Haus flatterte und wir im Brennpunkt erstmals über die Ermittlungsmethoden der eigens gebildeten Sonderkommission »Heller« berichteten. Mittlerweile hat sich so einiges getan. So wurde am 17. Juni dieses Jahres der 34-jährige Carsten D. infolge eines DNA-Reihentests überführt. Mittlerweile wird bereits Anklage gegen den Dresdner wegen schwerem sexuellen Mißbrauchs, Vergewaltigung und Körperverletzung in zwei Fällen erhoben, wie die Dresdner Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. weiter…

2 Kommentare 25.09.2008, 21:25 Uhr

Werden wir verdächtigt?

Nicht mal zwei Jahre ist es her, als ein bis dato unbekannter Täter zwei Mädchen in Sachsen entführt und mißbrauchte. Die erste Tat ereignete sich am 6. September 2005 im eher ruhigen Dresden-Hellerau. Hierbei wurde ein neunjähriges Mädchen aus ihrem Wohnort entführt, mißbraucht und später in der Nähe einer Autobahnausfahrt zurückgelassen. Einige Monate später, genauer am 10. Januar 2006 ereignete sich in Coswig ein ähnlicher Fall, bei dem ein elfjähriges Mädchen ebenfalls entführt und mißbraucht wurde. weiter…

1 Kommentar 23.10.2007, 23:45 Uhr

Es geht also auch anders

Acht Jahre Haft sollte der mittlerweile 47 Jahre alte Siegmar F. aus der Nähe von Dresden laut einem Gerichtsurteil von 1999 für seine Straftaten verbüßen. F. wurde zu dieser Zeit in 21 Fällen von schwerem sexuellen Mißbrauch und der Verbreitung pornographischer Schriften für schuldig befunden. F.’s Opfer waren überwiegend tschechischer Herkunft. Am 28. September 2006 waren seine acht Jahre Haft in Torgau offiziell beendet. Die zuständige Staatsanwaltschaft erkannte jedoch die Gefahr, die immer noch von Siegmar F. ausgeht und forderte einen Unterbringungsbefehl, dem das Landgericht Dresden statt gab und somit die Freilassung vorerst verhinderte. weiter…

0 Kommentare 25.04.2007, 23:09 Uhr

Mario Mederake läßt Urteil prüfen

Gar nicht so lang ist es her, als die Gestalt mit “schwerer seelischer Abartigkeit” den Justizbehörden in Sachsen – im wahrsten Sinne des Wortes – aufs Dach stieg und die gesamte Bevölkerung spüren ließ, wie ernst man es in der Bundesrepublik mit den Gefühlen der Opfer nimmt. Zwanzig Stunden hielt er die Justizbehörden zum Narren, als er auf das Dach der Dresdner Haftanstalt kletterte und hohen Mutes verkündete, er stehe über den Dingen und besitze die Kontrolle. Die Akteure des Tages waren dieser Kunde damals ganz sicherlich nicht hinderlich. weiter…

0 Kommentare 27.03.2007, 00:52 Uhr

Dresden und die Waldschlößchenbrücke

Wie wir bereits berichteten, droht Dresden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Aberkennung des Weltkulturerbes aufgrund des geplanten Baus der Waldschlößchenbrücke. Mit Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Bautzen vom 9. März duldet der Bau keinen weiteren Aufschub. Diese Tatsachen nahmen am gestrigen Sonnabend mehrere Tausend Menschen zum Anlaß um für den Erhalt des Weltkulturerbes und gegen den Bau der sogenannten Waldschlößchenbrücke in Dresden zu demonstrierten. Laut Dresdner Polizei lag die Teilnehmerzahl zwischen 4000 und 5000. Optimistischer zeigt sich hingegen der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR), der gar von 10.000 Teilnehmern spricht. weiter…

0 Kommentare 26.03.2007, 22:48 Uhr

Wochenrückblick 11/2007

Dienstag

Bereits im Juni könnte Dresden seinen Titel “Weltkulturerbe”, den es dann vor knapp drei Jahren (Juli 2004) durch die Kulturorganisation der Vereinten Nationen erhalten hat, verlieren. Vorausgegangen hierzu ist ein Urteil des sächsischen Oberverwaltungsgericht Bautzen (SächsOVG), datiert auf den 09. März (Aktenzeichen 4 BS 216/06), das festlegt, daß die Waldschlößchenbrücke im Elbtal gebaut werden muß. Das OVG beruft sich in seiner Begründung auf den Bürgerentscheid, den 67,92% der Wähler (50,8% aller Stimmberechtigten) im Februar 2005 bejahten. Beantragt wurde dieser Bürgerentscheid von insgesamt 69.500 Dresdnern. Derweil gilt das Urteil des SächsOVG als unanfechtbar, obschon einzelne Dresdner Politiker prüfen, in wie weit eine Verfassungsbeschwerde Aussicht auf Erfolg hat. weiter…

0 Kommentare 18.03.2007, 15:29 Uhr

Der Fall Stephanie

Am 11. Januar dieses Jahres wurde Stephanie (13, jetzt 14) auf dem Schulweg vom vorbestraften Mario Mederake (35, seinerzeit arbeitslos) entführt. Durch Ermittlungspannen und Unzulänglichkeiten seitens der ermittelnden Behörden fristete Stephanie insgesamt sechsunddreißig Tage in der einstigen Wohnung des Pädophilen. Innerhalb dieses Zeitraumes wurde Stephanie laut eigenen Angaben mehr als hundert Mal sexuell mißbraucht. weiter…

0 Kommentare 17.09.2006, 04:36 Uhr

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