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	<title>Brennpunkt &#187; Integration</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
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		<title>Bl&#246;den Hetzer!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 22:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, ich mu&#223; Sie entt&#228;uschen. Der bronzene Reichsadler, der mein Palais im Barockstil ziert, h&#228;ngt dort nicht als Ikone, sondern als Troph&#228;e. Der Adler stammt aus dem Zentralmuseum der sowjetischen Streitkr&#228;fte in Moskau, allwo es einige ausgebufften Schweinehunde in der Wendezeit stahlen, als sie nach verwertbaren G&#252;tern suchten. Einer von ihnen hat es mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080117/bloeden-hetzer/bloeden-hetzer/" rel="attachment wp-att-362"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801172323001.thumbnail.jpg" title="Bl&#246;den Hetzer!" style="margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;" /></a>Liebe Freunde, ich mu&#223; Sie entt&#228;uschen. Der bronzene Reichsadler, der mein Palais im Barockstil ziert, h&#228;ngt dort nicht als Ikone, sondern als Troph&#228;e. Der Adler stammt aus dem Zentralmuseum der sowjetischen Streitkr&#228;fte in Moskau, allwo es einige ausgebufften Schweinehunde in der Wendezeit stahlen, als sie nach verwertbaren G&#252;tern suchten. Einer von ihnen hat es mir sp&#228;ter in Anerkennung f&#252;r meine ausgekl&#252;gelte Kriegsdienstverweigerungstaktik w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs vor die Einfahrt geschmissen.<span id="more-361"></span></p>
<p>Einst prangte dieser, von Professor Kurt Schmid-Ehmen erschaffene, bronzene Reichsadler &#252;ber dem Haupteingang des Ehrenhofs der Neuen Reichskanzlei zu Berlin. Da ich diesen Reichsadler mit Biegen und Brechen, und Dank der bezahlten Hilfe meines osteurop&#228;ischen G&#228;rtners, gerade so auf das Podest des Eingangsbereiches positionieren konnte, blicke ich mit Genugtuung auf jene Schenkung. Nicht nur, weil das Ding h&#246;llisch schwer war und mir meine Nachbarn vom Hals h&#228;lt. Nein, es wird mir ewig ein Ansinnen sein, an einen Teil deutscher Geschichte und den aufopferungsvollen Diebstahl einiger Unbekannter. Ferner steht als Repr&#228;sentanz einer Klasse, die einst todgeglaubt und nun neu auferstanden. Nein Sie Schmierfink, nicht die! Die antifaschistische Klasse nat&#252;rlich!</p>
<p>Sehr gut kann ich daher nachvollziehen, wie <a href="http://www.zeit.de/online/2008/03/intoleranz-antwort?page=all" target="_blank">mi&#223;verstanden</a> sich ein Herr Jessen f&#252;hlen mu&#223;, der selbigen Schwachsinn mit Nutzen verband. Schlie&#223;lich erf&#252;llt das Plagiat eines Lenin-Gem&#228;ldes nur folgenden Zweck: </p>
<blockquote><p>(&#8230;)</p>
<p>Aber – liebe Freunde! Ich muss Sie doch entt&#228;uschen. Lenin h&#228;ngt dort nicht als Ikone, sondern als Troph&#228;e. Das Bild stammt aus der Parteileitung der Universit&#228;t Leipzig, allwo es einige tapfere Studenten in der Wendezeit gepl&#252;ndert haben, als sie nach Stasi-Spitzelakten suchten. Eine von ihnen hat es mir sp&#228;ter in Anerkennung meiner publizistischen Unterst&#252;tzung der Stasi-Enttarnungen geschenkt. Ich blicke mit Genugtuung auf diesen Lenin, wegen der Tapferkeit der Leipziger Studenten, aber auch deswegen, weil er jetzt bei mir h&#228;ngt, also bei einem Angeh&#246;rigen jener Klassen, die Lenin zu den sterbenden z&#228;hlte und denen er beim Sterben ja dann auch erfolgreich geholfen hat.</p>
<p>(&#8230;)</p></blockquote>
<p>Soweit korrekt, wir geh&#246;ren zum Volk der J&#228;ger und Sammler. Schon unsere Urahnen verzierten ihre H&#246;hlengem&#228;uer mit K&#246;rperteilen erlegter Tiere. Die Geschichte erwartet es gerade zu, diese Tradition in die Neuzeit zu katapultieren, obschon wir einen Anteil daran haben. M&#246;gen Sie es auch als zweifelhaftes Rauswinden verstehen, Herr Jessen sollte von uns als Nationalheld gefeiert werden, weniger als devastierter Journalist. Vielleicht aber auch als jemand, der ebenso nicht versteht, da&#223; gesprochenes Wort und mitgesandtes Bild einen Gesamtkontext ergeben und man mit einer solchen erhabenen Meinung viel weiter denken mu&#223;, als bis zur Redaktionst&#252;r. </p>
<p>Sch&#228;tzen wir uns gl&#252;cklich, da&#223; die <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2l1/kultur/artikel/267/152878/" target="_blank">S&#252;ddeutsche</a> sich bereits dem Thema angenommen hat und gl&#252;cklich mit roten Fahnen winkt. Auf, auf Genossen! </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
<hr /><small>&copy; 1998-2010 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Jens Jessen und das deutsche Spie&#223;b&#252;rgertum</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 21:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Jessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pardon, Herr Jessen, aber Sie sind ein sch&#228;biger Lump! Dem nicht genug, da&#223; Sie Ihren geistigen D&#252;nnpfiff &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen m&#252;ssen, verh&#246;hnen Sie auch noch die Opfer von jugendlichen Gewaltt&#228;tern in einer abartigen Art und Weise, da&#223; es einem glattweg die Sprache verschl&#228;gt. Zugute darf man Ihnen halten, da&#223; Sie von Rhetorik und ad&#228;quater Gestik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20080115/jens-jessen-und-das-deutsche-spiessbuergertum/jens-jessen-und-das-deutsche-spiessbuergertum/" rel="attachment wp-att-360"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801152201001.thumbnail.jpg" title="Jens Jessen und das deutsche Spie&#223;b&#252;rgertum" style="margin:3px 7px 0 0;padding:2px;float:left; border:1px solid #ccc;" /></a>Pardon, Herr Jessen, aber Sie sind ein sch&#228;biger Lump! Dem nicht genug, da&#223; Sie Ihren geistigen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lXhLAdPFROs" target="_blank">D&#252;nnpfiff</a> &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen m&#252;ssen, verh&#246;hnen Sie auch noch die Opfer von jugendlichen Gewaltt&#228;tern in einer abartigen Art und Weise, da&#223; es einem glattweg die Sprache verschl&#228;gt. Zugute darf man Ihnen halten, da&#223; Sie von Rhetorik und ad&#228;quater Gestik sowie Mimik so wenig Ahnung haben, wie von aktuellen Gegebenheiten in der Bundesrepublik. <span id="more-359"></span></p>
<p>Einen offensichtlichen Umstand, der Ihnen letztendlich das Genick bricht, haben Sie dabei jedoch v&#246;llig au&#223;er Acht gelassen. Denn diesmal sind es keine von der Presse verschrieenen &#8220;rechten&#8221; Spinner, die f&#252;r geh&#246;rigen Wind sorgen. Nein, diesmal kommt der Wind aus Volkes Mitte, was gewi&#223; nicht die CDU meint. Und so viel Weitblick h&#228;tte man Ihnen zugesprochen, diesen Umstand zu erkennen. Der Focus hat es getan und titelte bereits im April 2006 folgerichtig: <em>&#8220;Die Integration muslimischer Einwanderer ist gescheitert.&#8221;</em> Nur bei Ihnen scheint das nicht so recht angekommen zu sein. </p>
<p>Das mag vielerlei Gr&#252;nde haben. Als Leiter der Feuilletonsparte der <a href="http://www.zeit.de/" target="_blank">ZEIT</a> hat man sicherlich viel um die Ohren. Andererseits sind die Zeichen in Ihren R&#228;umen un&#252;bersehbar und sp&#228;testens nach der zweiten Einblendung des Lenin-Gem&#228;ldes d&#252;rfte auch der letzte Trottel wissen, woher der Wind weht. F&#252;r meinen Teil wende ich mich lieber dem deutschen Spie&#223;b&#252;rgertum zu, als dem pseudointellektuellen Gequatsche eines devastierten und moralisch verkommenen ZEIT-Redakteurs. </p>
<p>Aber melden Sie sich ruhig, sobald Sie Ihren 53. Geburtstag feiern. Wir werden Ihnen dann eine Fahrkarte f&#252;r die Bahn schenken, dann k&#246;nnen Sie die Schaupl&#228;tze auch mal aus der N&#228;he betrachten und Freundschaften mit ausl&#228;ndischen Rauchern schlie&#223;en. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: Youtube.com</span></p>
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		<title>Gestatten, Ehrenmord mein Name</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 05:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine Spur von Reue war in den Augen des 36-j&#228;hrigen Irakers zu sehen, als er den Mord an seiner einstigen Frau gestand. Kazim M. t&#246;tete vor knapp einem Jahr seine Frau indem er sie auf offener Stra&#223;e erstach und bei lebendigem Leibe mit Benzin &#252;bergo&#223; und anz&#252;ndete. Der f&#252;nfj&#228;hrige Sohn konnte dabei nur tatenlos zusehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710070121001.jpg" title="Gestatten, Ehrenmord mein Name" class="titelbild" />Keine Spur von Reue war in den Augen des 36-j&#228;hrigen Irakers zu sehen, als er den Mord an seiner einstigen Frau gestand. Kazim M. t&#246;tete vor knapp einem Jahr seine Frau indem er sie auf offener Stra&#223;e erstach und bei lebendigem Leibe mit Benzin &#252;bergo&#223; und anz&#252;ndete. Der f&#252;nfj&#228;hrige Sohn konnte dabei nur tatenlos zusehen. </p>
<p>Dies geschah nicht im Irak, sondern in der Bundesrepublik, genauer in Garching bei M&#252;nchen. Am vergangenen Donnerstag wurde in diesem Fall die Verhandlung vor dem M&#252;nchner Schwurgericht er&#246;ffnet.<span id="more-277"></span> <em>&#8220;Sie hat mich verraten. Sie hat es verdient!&#8221;</em>, verk&#252;ndete Kazim M. vor den Richtern und ging sogleich zur Fortsetzung seines manifestierten Minderwertigkeitskomplexes &#252;ber. Immerhin seien die bundesdeutschen Gesetze schuld, <em>&#8220;da&#223; nur die Frauen Rechte haben. So werden sie hochn&#228;sig und meinen, sie k&#246;nnten alles tun&#8221;</em>. </p>
<p>Grund f&#252;r die Handlung M.&#8217;s soll auch die Behauptung der Frau gewesen sein, sie wurde vergewaltigt, woraufhin Kazim M. durch die Polizei vor die T&#252;r gesetzt wurde und weder seine Gattin, noch den gemeinsamen Sohn sehen konnte. Bei knapp 200.000 Ehescheidungen pro Jahr ist die Sichtweise des Beklagten durchaus interessant &#8211; ausgehend davon, mit welchen schmutzigen Methoden so manche Ehe letztendlich vor Gericht geschieden wird. Blo&#223; gut, da&#223; sich diese Untriebe noch nicht allzusehr im Gesellschaftsbild gefestigt haben. Immerhin hat bereits der <a href="http://www.focus.de/magazin" target="_blank">Focus</a> im M&#228;rz 2004 (&#8220;Scheidungsopfer Mann&#8221;, Nr. 10) herausgefunden, da&#223; Frauen bei Scheidungen fast immer im Vorteil sind. Ein Umstand der nat&#252;rlich unertr&#228;glich ist. </p>
<p>Leider jedoch wurde vor Gericht bereits das einzig gesellschaftlich ertr&#228;gliche Urteil zur&#252;ckgewiesen. Eine Abschiebung in den Irak wird es f&#252;r Kazim M. laut den Richtern nicht geben und das obwohl er dies selbst w&#252;nschte, wenngleich ihm bekannt war, da&#223; es auch dort eine &#8211; zugegeben l&#228;cherliche &#8211; Strafe von sechs Monaten f&#252;r diese Tat g&#228;be. Eigentlich ist es bedauerlich, da&#223; die Richter diese Entscheidung nicht ausreichend begr&#252;ndet haben. Die rechtliche Grundlage f&#252;r eine Ausweisung ist momentan vorhanden. Allzu oft scheint man jedoch im Richterstuhl zu vergessen, da&#223; man im Namen des Volkes agiert und seine Intentionen dann wenigstens auch begr&#252;nden sollte, sonst macht letztendlich wirklich jeder was er will und dann wird die Multikultur gewi&#223; auch funktionieren. </p>
<p>Bis dahin jedoch, ist es zweifelhaft, ob derartige Karrieresch&#252;be unbedingt auf dem Buckel der &#214;ffentlichkeit und zu Lasten des Steuerzahlers ausgetragen werden m&#252;ssen, wenngleich eine naheliegende M&#246;glichkeit bereits das Strafma&#223; bestimmen k&#246;nnte. Schlie&#223;lich werden derartige Subjekte auch in Zukunft nicht in die Gesellschaft integrierbar sein. Aber vorausschauendes Handeln war noch nie die St&#228;rke der Judikative. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Der Fr&#252;hling naht!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 21:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Und da ich auch zur Gattung der Menschen geh&#246;re, die sich &#252;ber jeden Sonnenstrahl freuen, bin ich am vergangenen Wochenende mit Sack und Pack in den nahegelegenen Tierpark gefahren. Wir schlenderten gerade in Ruhe und gem&#252;tlich an den Zwergk&#228;nguruhs vorbei als ich hinter mir recht laut ein Gebrabbel wahrnahm, das ganz offensichtlich zwei jungen russischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/03/200703302300001.jpg" title="Huch…" class="titelbild" />Und da ich auch zur Gattung der Menschen geh&#246;re, die sich &#252;ber jeden Sonnenstrahl freuen, bin ich am vergangenen Wochenende mit Sack und Pack in den nahegelegenen Tierpark gefahren. Wir schlenderten gerade in Ruhe und gem&#252;tlich an den Zwergk&#228;nguruhs vorbei als ich hinter mir recht laut ein Gebrabbel wahrnahm, das ganz offensichtlich zwei jungen russischen Mitb&#252;rgern mit deren weiblichen Anhang geh&#246;rte. </p>
<p>So etwas st&#246;rt mich im Normalfall wirklich nicht sonderlich, kann ja jeder tun was er oder sie will, aber da es sich anh&#246;rte wie im Zirkus drehte ich mich dann halt doch einmal dezent um. Beide erf&#252;llten schon fast be&#228;ngstigend s&#228;mtliche Klischees: Wei&#223;e Baseballm&#252;tze mit dem Schild nach rechts gedreht auf dem Kopf, wei&#223;er Kapuzenpullover und dazu eine wei&#223;e Jogginghose mit wei&#223;en Turnschuhen. Die Wahl der Kleidung war wohl nicht ganz so gut getroffen, da die Sonne wirklich schon ordentlich auf den Planeten brannte. Wie gesagt, eigentlich nicht wirklich etwas Besonderes &#252;ber das es sich lohnen w&#252;rde zu schreiben. Tja, w&#228;re da nicht das kleine „Aber“.<span id="more-159"></span></p>
<p>Beide Jungs sch&#228;tze ich mal auf so achtzehn bis zwanzig Lenze. Die beiden weiblichen Gesch&#246;pfe, die jeweils eine Taubstummen-Hose trugen (zur Erkl&#228;rung: bei uns umgangssprachlich eine Hose bei der man von den „Lippen“ ablesen kann) und beide deutlich sichtbar schwanger waren, sch&#228;tze ich haben gerade so mit Ach und Krach die achtzehn Jahre erreicht. Da man als zuk&#252;nftiger Papa ja mit gutem Beispiel vorangeht, hatten die zwei Herren je eine Bierflasche in der Hand, als sie im Tierpark mit ihren Zuk&#252;nftigen an allerhand Familien und Kindern vorbeizogen.</p>
<p>Da das laute Gebrabbel und Bierflaschengesto&#223;e mit doch langsam aber sicher auf den Zeiger ging, machten wir langsamer, damit die vier an uns vorbeilaufen konnten. Schei&#223;e war’s! Genau als ich am Zaun vor den Kamelen stand, gesellten sich die vier neben uns und einer der beiden Helden r&#252;lpste mir gen&#252;&#223;lich laut und stinkend in mein linkes Ohr, gefolgt von lautem Johlen seines Anhanges. Ich fragte ihn, ob das denn sein m&#252;sse, worauf er sich offensichtlich in seinem Stolz gekr&#228;nkt f&#252;hlte und ein weiteres Klischee vollends bediente, in dem er sagte: „Ba&#223; auuuuf, sooonst wirrrrst Duuu Futta“</p>
<p>Herrlich so ein Sonntag, nicht wahr? Ich schluckte, da die Kinder direkt daneben standen und wir gingen weiter. Eine Weile war danach Ruhe und ich wurde erst wieder aufmerksam, als ich die Bierflaschen h&#246;rte, die laut berstend gegen eine Mauer am Stall der Ponys flogen. Kurz darauf kamen die tollen Hechte bei uns am Affengehege an. Doch ab jetzt begann das Schicksal sich zu wenden und mein Zwerchfell sollte in wenigen Minuten eine Menge Arbeit bekommen.</p>
<p>Nat&#252;rlich geh&#246;rt es zum guten Ton die Schilder „F&#252;ttern verboten“ zu ignorieren. Also wurden flei&#223;ig Kaugummis zu den Affen gereicht. Um sie dann zu &#228;rgern, nahm einer der beiden Jungs eine leere Zigarettenschachtel, streckte sich &#252;ber den ersten halbhohen Zaun bis zum Gehege vor und schlug damit an die Gitterst&#228;be. Die Affen kamen und versuchten die Schachtel zu klauen, der Russe zog sie weg und so ging das einige Male, bis einer der Affen die Schachtel bekam. Nun hatte der gute Mann nichts mehr, mit dem er an das Gehege schlagen konnte und so nahm er sein Handy aus der Hosentasche und machte dasselbe Spiel damit. Ich hoffte ja inst&#228;ndig, da&#223; der Affe das Telefon bekommt, aber der Russe ging schon bewu&#223;t nicht so nah ran. Doch kurze Zeit sp&#228;ter schubste ihn sein Kollege und wollte ihm etwas zeigen, woraufhin der andere sich zu ihm umdrehte, dabei aber verga&#223; das Telefon vom Gehege wegzunehmen. Und das war der Moment wo all meine W&#252;nsche in Erf&#252;llung gingen: Der Affe reagierte, ri&#223; dem Kerl das Handy aus der Hand, schaute es sich fragend an und knallte es dann mit Inbrunst auf den asphaltierten Gehegeboden, wo es in tausend Teile zersprang. Als ich den Burschen weinen sah h&#228;tte ich fast Mitleid bekommen, aber die Schadenfreude war dann doch gr&#246;&#223;er. Laut fluchend trabte er mit seinem Anhang an einer Meute lachender Eltern und deren Kinder vorbei in Richtung Ausgang und ich wu&#223;te erneut warum mir ausgerechnet kleine &#196;ffchen so sympathisch sind&#8230;.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Integration und sonst nichts!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 21:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Mangold]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir integrieren, was das Zeug h&#228;lt. In den letzten Monaten ist in Deutschland ein regelrechtes neues Hobby bei den sogenannten „Experten“ und bei denen, die es gerne w&#228;ren, entstanden. Es wird ja nun wirklich fast keine Sparte davor verschont auf Integrationsfunktionen und deren Bedeutung gepr&#252;ft zu werden. Vor einiger Zeit war eine Debatte entbrannt, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/03/200703162124001.png" title="SWR Fernsehen" class="titelbild" />Wir integrieren, was das Zeug h&#228;lt. In den letzten Monaten ist in Deutschland ein regelrechtes neues Hobby bei den sogenannten „Experten“ und bei denen, die es gerne w&#228;ren, entstanden. Es wird ja nun wirklich fast keine Sparte davor verschont auf Integrationsfunktionen und deren Bedeutung gepr&#252;ft zu werden. Vor einiger Zeit war eine Debatte entbrannt, in der es um das <a href="http://www.swr.de/presseservice/archiv/2007/-/id=1073636/nid=1073636/did=1989584/1rrnkcc/index.html" target="_blank">„Islamische Wort“</a> ging, ein Pendant zu dem bekannten „Wort zum Sonntag“, welches im Gegensatz zum islamischen Wort, im Fernsehen ausgestrahlt wird. Das osmanische Duplikat hingegen soll „nur“ &#252;ber das Internet verbreitet werden. Verbreiten will dies der S&#252;dwestrundfunk (SWR) ab April 2007.<span id="more-129"></span></p>
<p>Dies ist aber nur ein Beispiel, wie ernst doch mittlerweile das Thema „Integration“ genommen wird. F&#252;r meine Begriffe allerdings wird es zu sehr thematisiert. Ein weiterer Hinweis f&#252;r den Enthusiasmus, den so manch einer an den Tag legt, war heute den Schlagzeilen aus Tutzing zu entnehmen. Dort waren diese Tage die „Tutzinger Medientage“ das Ereignis schlechthin. Nat&#252;rlich darf bei einer solch „wichtigen“ Veranstaltung ein treffendes Motto nicht fehlen und so stand die Veranstaltung unter dem Banner <em>„Ganz nah, ganz fremd? – Migration, Integration und Fernsehen“.</em> Michael Mangold, seines Zeichens Leiter des <a href="http://www.zkm.de/" target="_blank">Instituts f&#252;r Medien und Wirtschaft</a> (ZKM) in Karlsruhe, nutze diese Plattform daher auch um mal so richtig den ausgestreckten Zeigefinger gen Himmel zu recken. </p>
<div id="infobox">
<h2>S&#252;dwestrundfunk</h2>
<ul>
<li><strong>Rundfunkanstalt</strong> des &#246;ffentlichen Rechts f&#252;r die Bundesl&#228;nder Rheinland-Pfalz und Baden-W&#252;rttemberg. </li>
<li><strong>Intendanz </strong>und Verwaltungsdirektion mit Sitz in Stuttgart. Die Fernseh- und H&#246;rfunkdirektion ist in Baden-Baden angesiedet. Die jeweiligen Landessender befinden sich in Stuttgart und Mainz.</li>
<li><strong>1998</strong> aus der Fusion des S&#252;ddeutschen Rundfunks (SDR) und des S&#252;dwestfunks (SWF) hervorgegangen. Der S&#252;dwestfunk selbst ging 1948 aus dem Radio Koblenz und dem Sender der franz&#246;sischen Milit&#228;rregierung S&#252;dwest-Funk hervor.</li>
</ul>
</div>
<p>Mangold war auch bei der Erschaffung der „Bundesinitiative Integration und Fernsehen“ vor zwei Jahren beteiligt. Dieser selbsternannte Integrationspapst polterte daher auch gleich mal ordentlich los. Mangold sieht ein Problem in der Tatsache, da&#223; beispielsweise Jugendliche oder junge Erwachsene mit t&#252;rkischer Staatsangeh&#246;rigkeit in der Fernsehlandschaft nur ein Randgruppendasein fristen. Konkret &#228;u&#223;erte er sich, da&#223; die Darstellung eines T&#252;rken, der Gem&#252;se oder D&#246;ner verkaufe, in einer TV-Serie bereits vorhandene Klischees best&#228;tigt. Mangold ist ja kein Dummer, daher hat er auch einen perfekten L&#246;sungsvorschlag in petto und l&#228;&#223;t die &#214;ffentlichkeit an diesem gerne teilhaben. Er will <em>„Ingenieure mit  t&#252;rkischer oder arabischer Herkunft im deutschen Fernsehen“</em> haben. Er unterstrich noch einmal, wie wichtig so etwas sei.</p>
<p>Soweit die Tatsachen. Doch ich frage mich ernsthaft ob es denn wirklich notwendig ist, diesem Thema so extrem viel Beachtung und Arbeitseifer zu widmen. Haben wir denn alle anderen Probleme bereits gel&#246;st? Haben wir schon die Perfektion schlechthin in den Medien, insbesondere im Fernsehen, erreicht? Seltsam nur, da&#223; wir nicht mehr &#252;ber Gewalt im Fernsehen reden oder den Jugendschutz im deutschen Fernsehen auf den Pr&#252;fstand stellen. Seltsam auch, da&#223; wir auch nur eine Bev&#246;lkerungsschicht in Deutschland auserkoren haben, mehr &#214;ffentlichkeitsinteresse zu erhalten. Oder gibt es keine Russen, Ru&#223;landdeutsche, Polen, Albaner, Italiener mehr in unserem Land? Oder geh&#246;ren diese vielleicht dem Bev&#246;lkerungsanteil an, der blind ist oder &#252;ber kein Empfangsger&#228;t verf&#252;gt? Ja, der Ton wird zynischer, ganz recht und es wird noch sch&#228;rfer. </p>
<p>Schaut man sich einmal unser Programm im deutschen Fernsehen an (n&#228;heres hierzu auch im Beitrag <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070313/die-realitat-im-wohnzimmer/" target="_blank">„Die Realit&#228;t im Wohnzimmer“</a>), so sollte man recht schnell feststellen, da&#223; es wesentlich wichtigere Themen gibt, die es dringend erfordern sich damit auseinanderzusetzen. Aber offensichtlich ist es dann doch bequemer unsere Kinder mit s&#228;mtlichem M&#252;ll voll zu dr&#246;hnen und weiterhin Filme auszustrahlen, die alles andere als gewaltlos sind. Ein sehr gutes Beispiel f&#252;r einen solchen Film findet man bei dem mittlerweile etwas betagten aber dennoch keineswegs minder gewaltt&#228;tigen Film <em>„Natural Born Killers“</em>. Wenn ich mir dann ansehen, was derzeit in den Kinos l&#228;uft oder lief, so bleibt nur zu hoffen, da&#223; es Filme wie <em>„Saw“, „Hostel“</em> oder <em>„The Texas Chainsaw Massacre“</em> niemals in das deutsche Fernsehen schaffen werden.</p>
<p>Eine Untermauerung dieser Aussage findet sich in dem Ergebnis einer Langzeitstudie der <a href="http://www.umich.edu/" target="_blank">Universit&#228;t von Michigan</a>, die bereits 2003 ver&#246;ffentlicht wurde und zum Schlu&#223; kommt, da&#223; Kinder, die viel Gewalt im Fernsehen erleben, zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Erwachsene sichtlich aggressiver sind als andere Kinder. Die These, da&#223; man die Filme nur zu sp&#228;ten Sendezeiten ausstrahlt zieht hierbei reichlich wenig, da zum Ersten immer das getan wird, was offensichtlich verboten aber dennoch frei zug&#228;nglich ist, zum Anderen aber die Verantwortlichkeit hier ganz klar abgegeben wird und man sich schon einmal pro forma die wei&#223;e Weste anzieht. Klar, w&#228;re auch ung&#252;nstig wenn neben Killerspielen pl&#246;tzlich auch gewaltverherrlichende Spielfilme im Repertoire eines Amokl&#228;ufers auftauchen.</p>
<p>Doch nehmen wir einmal an, Herr Mangold hat Erfolg. Wie w&#252;rde das denn dann aussehen? Vielleicht ja dann in zynischer Form so:</p>
<p><em>Am Nachmittag verhandelt Richter Onur Yilmaz vor dem Strafgericht den Fall eines Currywurstbudenbesitzers, der wegen K&#246;rperverletzung angeklagt ist. Nicht viel sp&#228;ter kann man auf einem anderen Kanal die Talkshow „Aishe“ sehen – Thema diesmal: Sollte man Sauerkraut verbieten? Wen das alles langweilt, der kann ja beim Gl&#252;cksrad mitraten und sich imagin&#228;r ein &#214; oder ein &#220; kaufen. Nat&#252;rlich bleibt das leibliche Wohl nicht auf der Strecke und Mustafa Gl&#246;gulu zeigt uns in seiner Sendung „Ich Koch, Du nix!“, wie man seine Ehefrau denn am Besten in der K&#252;che verankert. Zu Mitternacht gibt es dann als Tagesabschlu&#223; noch das „Neuste vom Barte des Propheten“ und die Vorschau auf die morgige Folge von „G&#252;te Zeit&#252;n, schl&#252;chte Zeit&#252;n“. Ach so, f&#252;r die Nachtschw&#228;rmer gibt es nat&#252;rlich noch Spielshows in denen man per Anruf von einem sauteueren Mobiltelefon einen tiefergelegten Dreier BMW gewinnen kann.</em></p>
<p>Zynisch und sarkastisch genug? Wo wir stehen mu&#223; man da nicht extra noch einmal erw&#228;hnen, wenn man sieht mit welchen Dingen sich manche Menschen befassen und besch&#228;ftigen. Da bleibt mir nur ein alter Spruch meines Ausbildungsmeisters „Junge, schade f&#252;r die Zeit!“.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; S&#252;dwestrundfunk</span></p>
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		<title>Was es nicht alles gibt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 22:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Patriotismus]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie empfand ich ein leichtes Befremden, als ich am vergangenen Wochenende eine Reportage in einem der &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehkan&#228;le verfolgte. Zu sehen waren junge T&#252;rken, die ganz offen ihre Idee vom Nationalismus propagierten. Junge t&#252;rkische Mitb&#252;rger mit aggressiven Parolen, gewaltbereit und fanatisch, wenn es um die „Feinde“ ihres Landes geht. Normalerweise w&#252;rde ich da sagen: „Sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/03/0703132303001.jpg" title="Demn&#228;chst dann auch vor der Wohnungst&#252;r?" class="titelbild" />Irgendwie empfand ich ein leichtes Befremden, als ich am vergangenen Wochenende eine Reportage in einem der &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehkan&#228;le verfolgte. Zu sehen waren junge T&#252;rken, die ganz offen ihre Idee vom Nationalismus propagierten. Junge t&#252;rkische Mitb&#252;rger mit aggressiven Parolen, gewaltbereit und fanatisch, wenn es um die „Feinde“ ihres Landes geht. Normalerweise w&#252;rde ich da sagen: „Sollen sie doch machen, was interessiert&#8217;s mich?“ Aber die kleine, aber feine Tatsache, da&#223; diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen dies auf dem Grund und Boden dieses Staates betreiben, bewegt mich zumindest einmal zum Nachdenken.<span id="more-105"></span></p>
<p>Manche m&#246;gen so etwas als Spinnerei oder jugendliche Rebellion abtun, aber das was ich da gesehen und geh&#246;rt habe hat Struktur, hat Hand und Fu&#223; und vor allem ein Ziel. Diese Menschen richten ihren Hass gegen alle, die auch nur im Entferntesten etwas gegen die T&#252;rkei sagen, geschweige denn gegen deren Herkunft, Tradition und so weiter. Eine gesunde Portion Nationalstolz sollte jeder haben, keine Frage, nur wenn ich mir &#252;berlege, ich w&#252;rde versuchen meine Ideale in der T&#252;rkei offen preis zu geben und  versuchen dort Parolen zu verbreiten, dann wei&#223; ich schon, da&#223; es nicht einmal einen Tag dauern w&#252;rde und mein Hals w&#252;rde sich sehr wahrscheinlich in einer Schlinge an irgendeinem Baum in der t&#252;rkischen Wildnis befinden. Doch warum wird solch ein Treiben hier geduldet? </p>
<p>„Die grauen W&#246;lfe“ nennt sich die wohl bekannteste nationalistische, t&#252;rkische Bewegung. Was so harmlos nach einer Vereinigung seniler Fr&#252;hrentner klingt, birgt hinter den Kulissen eine Schar gewaltbereiter und fanatisch-verdrehter M&#246;chtegern-Idealisten, deren Traum es ist, im Kampf f&#252;r das t&#252;rkische Land zu fallen. Zu gerne m&#246;chte man ihnen den Wunsch erf&#252;llen, w&#228;re dann doch vieles Leid von der Erde gebannt, aber Theorie und Praxis sind nun mal bekannter Weise zwei paar Schuhe.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zum Thema: Es ist interessant, wie sich manche Feindbilder unter gewissen Umst&#228;nden doch &#228;hneln. Schon alleine der Hass, der unter anderem nicht nur den Griechen oder Armeniern gilt, sondern auch den Vereinigten Staaten von Amerika, verb&#252;ndet in diesem Kriterium schon wieder die verschiedensten Gruppierungen mit den unterschiedlichsten Interessen. </p>
<p>Da diskutiert man einerseits die Integration ausl&#228;ndischer Mitb&#252;rger, insbesondere der T&#252;rken in der BRD, scheint aber auf der anderen Seite (unbewu&#223;t?) das stetig wachsende Potential der t&#252;rkischen Nationalisten auf deutschem Boden zu ignorieren. Sie f&#252;hlen sich in Deutschland nicht als Deutsche, f&#252;hlen sich heimatlos und unbest&#228;tigt. Daher versuchen sie ihren eigenen Nationalstolz, ihre eigene Weltanschauung aufzubauen. Die &#8220;grauen W&#246;lfe&#8221; sind da in dieser Hinsicht nicht wesentlich besser als der eine oder andere Phrasendrescher in der Bundesrepublik, der Jugendliche, ja fast noch Kinder, mit Parolen und Hasstiraden k&#246;dert. Die Aussicht in einer Gemeinschaft den gro&#223;en Umschwung herbei zu f&#252;hren verlockt doch immer wieder welche.</p>
<p>Makaber ist es zu sehen, da&#223; viele Deutsche sich nicht einmal f&#252;r 100 €uro trauen w&#252;rden in der &#214;ffentlichkeit alle drei Strophen der deutschen Nationalhymne zu singen (obwohl diese nicht verboten sind, im Gegensatz zu dem Irrglauben daran), man aber der Gattung der Welteroberer so ziemlich alles zugesteht, was im Weitesten nur der „eigenen Identit&#228;tsfindung“ dient.</p>
<p>Freiheit wollen sie f&#252;r ihr Land, erhaben wollen sie sein. Das sollen sie auch, das d&#252;rfen sie auch, aber dann doch bittesch&#246;n im osmanischen Reich. Gerne d&#252;rfen sich dort alle Identit&#228;tsgest&#246;rten oder Zwangsneurotisierten versammeln um im Kreise der Gleichgesinnten zu warten, bis der Erl&#246;ser pers&#246;nlich aus dem Himmel auf die Erde schie&#223;t. Wo bleibt der Widerstand gegen diese Umtriebe? Wo ist das Volk, das aufsteht und anklagt, da&#223; wir selbst uns nicht zu unserer Herkunft, unseren Wurzeln und unserer Vergangenheit bekennen d&#252;rfen, es aber jedem dahergelaufenen Quacksalber gestatten, die eigene Ideologie mitsamt allen wahnwitzigen Vorstellungen hier auf unserem Grund und Boden zu propagieren?</p>
<p>Oh, ich bitte um Verzeihung, ich verga&#223;: Unser Volk ist zum Schweigen verdammt, der Knebel wurde vor &#252;ber 65 Jahren angelegt und wird von Einzelnen nicht zu entfernen sein. Man k&#246;nnte fast glauben, unser Volk ist von Fesseln gel&#228;hmt, die &#252;ber Jahre hinweg gesponnen wurden, gesponnen aus Angst, Scham und vor allem mittlerweile aus <strong>Feigheit!</strong><br />
Verleugnet Euch weiter, Ihr Heuchler!</p>
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		<title>Multi-Kulti-Tralala</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 00:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Multikultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Man macht sich ja so seine Gedanken, wenn die Spr&#246;&#223;linge mal im Schulalter sind. Einerseits ist man schon froh, da&#223; ein neuer Abschnitt beginnt, ein weiterer Schritt hin zum Erwachsenwerden. Dennoch bleibt nat&#252;rlich auch immer ein wenig Wehmut dabei, werden die eben noch so knuffig s&#252;&#223;en Kerlchen doch jetzt Schulkinder. Man hofft nat&#252;rlich auch, da&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/02/st.thumbnail.jpg" title="Ist das notwendig?" class="titelbild" />Man macht sich ja so seine Gedanken, wenn die Spr&#246;&#223;linge mal im Schulalter sind. Einerseits ist man schon froh, da&#223; ein neuer Abschnitt beginnt, ein weiterer Schritt hin zum Erwachsenwerden. Dennoch bleibt nat&#252;rlich auch immer ein wenig Wehmut dabei, werden die eben noch so knuffig s&#252;&#223;en Kerlchen doch jetzt Schulkinder. Man hofft nat&#252;rlich auch, da&#223; sie in der Schule aufpassen, gut mitkommen, mitmachen und nicht zu den schlechtesten geh&#246;ren, ist ja auch vollkommen normal. Dabei sollte man meinen, die Anforderungen sind f&#252;r Kinder in der ersten Klasse altersgem&#228;&#223;. Doch wirft man einen Blick hinter die p&#228;dagogische Kulisse, so sieht das schon gleich ganz anders aus.<span id="more-87"></span></p>
<p>Da hei&#223;t es erst mal zur kollektiven Elternberuhigung „Wir lassen das alles gaaanz langsam angehen“. Fein. Nur leider ein klitzekleines Bi&#223;chen von der Realit&#228;t hinter der Klassenzimmert&#252;re entfernt. Es geht schon damit los, da&#223; den Kurzen schon im ersten Schuljahr Fragmente aus der Fremdsprache „Englisch“ vorgesemmelt werden. Im Alter von 6, vielleicht 7 Jahren haben die Kinder bei weitem nicht einmal ann&#228;hernd einen vollst&#228;ndigen Wortschatz. Woher auch ? Kinder lernen sukzessive mehr und mehr, schon alleine der allt&#228;gliche Ablauf &#252;bermittelt jede Menge neuer Eindr&#252;cke, Informationen und, und, und. Nein, das reicht ja nicht. Englisch ist ja <strong>DIE</strong> Weltsprache und „fr&#252;h &#252;bt sich“ doch bekannter Weise. Ich finde es absolut schwachsinnig und halte es f&#252;r Unfug, Kindern die noch grundlegende Kenntnisse in Grammatik, Satzbau und Wortschatz erlernen m&#252;ssen, bereits mit einer Fremdsprache zu konfrontieren, ja regelrecht zu verwirren. </p>
<p>Sieht man einmal davon ab, da&#223; sich auch die Bezeichnung der Schulf&#228;cher im Laufe der Jahre stetig ver&#228;ndert, ist der Start in die Schulzeit aus Sicht der Eltern doch mit einigem Gr&#252;beln gepaart.</p>
<p>Da schl&#228;gt man einfach einmal das Lesebuch auf, das in der ersten Klasse ma&#223;gebend ist. Hier bekommen die Kinder die Buchstaben beigebracht, lernen erste W&#246;rter zu schreiben und zu lesen und sp&#228;ter auch ganze S&#228;tze. Wenn ich da dann so durch bl&#228;ttere, wundere ich mich schon ein wenig &#252;ber die Macher solcher B&#252;cher. Offensichtlich ist der Kelch der „Ich-muss-auch-was-f&#252;r-Multikulti-tun-Manie“ an denen eben nicht vorr&#252;bergegangen, obwohl es w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re. Anders kann ich es mir nicht erkl&#228;ren, da&#223; selbst die Namen schon gegen multikulturell taugliche ersetzt werden. So steht dann dort wo fr&#252;her sinngem&#228;&#223; „Peter liest ein Buch“ stand, „Ali liest ein Buch“. Das ist nun kein derber Scherz oder etwas, das ich mir an den Haaren herbeigezogen habe, das ist Realit&#228;t in einem deutschen Klassenzimmer. Nun klar, man kann sagen es sei doch hirnverbrannt sich &#252;ber so etwas aufzuregen, denn immerhin ist es ja nur ein Name. Ich finde es aber dennoch ein wenig zu sehr aufgesetzt, wenn man ganz bewu&#223;t solche Dinge einbaut, die Jahrzehnte nicht vorhanden gewesen sind. Sicher, man kann auch jede Art von Bev&#246;lkerungsgruppen einbinden, ganz gleich ob in der Mehr- oder der Minderheit. Dann liest eines Tages halt kein Peter und kein Ali mehr ein Buch, sondern ein Adoptivkind von zwei Homosexuellen das aus Simbabwe stammt. Was soll&#8217;s&#8230;.</p>
<p>&#220;berzogen. Ja, hart und provozierend war das eben. So sollte es auch wirken, denn ich sehe einfach diese kleinen Dinge, die sich im Laufe der Jahr wandeln und betrachte solche Entwicklungen mit Sorge. Wir tun ja alle so endlos viel f&#252;r die Gleichberechtigung, aber berechtigen wir nicht allm&#228;hlich alles ein wenig zu viel gleich ? Kommt Ihr noch mit ? Wenn nicht, fangt am Besten noch mal von vorne an zu lesen, denn es verwirrt sicherlich und das nicht zu wenig.</p>
<p>Doch bleiben wir einmal bei der Gleichberechtigung und legen den Fokus zur&#252;ck auf die Wi&#223;begierigen in der ersten Klasse. Hier ist eine relativ katholische Ecke, also sind auch nahezu alle im Fach Religion vertreten. Hmm, na ja, nicht ganz. Die f&#252;nf t&#252;rkischen Kinder nicht, ist ja auch logisch und in Ordnung. Aber kann mir mal jemand verraten, weshalb diese Kinder dann zweimal in der Woche je eine Stunde fr&#252;her nach Hause d&#252;rfen ? Ist das eine Art Bonuseffekt wie bei der Happy-Digits-Karte ? Bekommt man eine Belohnung wenn man zum Islam konvertiert oder warum gibt es so etwas ? Es geht mir nicht um das Fach Religion, nein wirklich nicht, denn alleine dar&#252;ber k&#246;nnte ich eine Abhandlung &#252;ber 100 Seiten verfassen, es geht mir vielmehr darum, da&#223; Kinder in diesem Alter noch gar nicht verstehen, geschweige denn Interesse daran haben, welche Unterschiede es in den verschiedensten Kulturen und Religionen gibt. Kinder sehen nur „Hey, die gehen fr&#252;her nach Hause, das ist <strong>UNFAIR !</strong>“ Und so &#228;u&#223;ern sie sich auch zu Hause und mit Recht. Doch was erwidert man denn dann ? „Wei&#223;t Du, unsere Opas waren fr&#252;her so b&#246;se zu anderen Menschen die nicht aus Deutschland kamen, daf&#252;r m&#252;ssen wir alle halt noch einige Jahrzehnte zur&#252;ckstecken“ ? Wie soll man das denn vern&#252;nftig erkl&#228;ren ? Ich meine <strong>GAR NICHT </strong>! Im Gegenteil, es wundert mich, da&#223; sich auch keine Menschenseele mal zu Wort meldet und sagt, da&#223; das alles ist, aber keine Gleichberechtigung. </p>
<p>Mit solchen Dingen werden Unruhen beg&#252;nstigt und Neid wird erschaffen. Konkurrenzverhalten baut sich auf und keiner will am Ende was gewu&#223;t haben. Dann m&#252;ssen das Elternhaus, die Familienverh&#228;ltnisse oder die finanzielle Schieflage zu Hause herhalten.</p>
<p>Wir leben in Deutschland. Ein Land das mir pers&#246;nlich sehr gef&#228;llt und aus dem ich freiwillig niemals gehen w&#252;rde. Wir haben hier eine Kultur und diese gilt es zu wahren und auch weiterzugeben. In der Schule werden hierf&#252;r die Grundsteine gelegt und ich meine es ist falsch solche Dinge einschleichen zu lassen.</p>
<p>Wenn ich da an Dietzenbach denke, ist man dort dem Rest der Nation wohl schon Lichtjahre voraus. Dort h&#228;ngt Deutschlandfahne und das Foto des Bundespr&#228;sidenten in der Kita. Das sind Dinge die nicht toll sind, weil ich ja der Nationalsozialist a la carte bin, sondern weil es einfach so ist und man auch zeigen sollte, was einen ausmacht.</p>
<p>Und f&#252;r die, die es halt nicht begreifen wollen sei gesagt, man sollte sich dann auch nicht wundern, wenn die Kinder beim n&#228;chsten Geburtstag in die Schule statt einen Kuchen lieber Schweinew&#252;rstchen mitbringen. </p>
<p>Hoch lebe die Integration !</p>
<hr /><small>&copy; 1998-2010 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Morgens im Supermarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 18:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sch&#246;nsten Dinge passieren unverhofft. So auch heute morgen. Ich war einkaufen in meinem Lieblingssupermarkt und dachte mir, ach g&#246;nnste Dir doch noch n Tee und was zum Fr&#252;hst&#252;ck beim B&#228;cker. Is ja alles in unter einem Dach. Also hab ich mich da an den Stehtisch gestellt und an meinem Tee genippt w&#228;hrend ich mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2006/12/200612072051001.jpg" title="Morgens im Supermarkt" class="titelbild" />Die sch&#246;nsten Dinge passieren unverhofft. So auch heute morgen. Ich war einkaufen in meinem Lieblingssupermarkt und dachte mir, ach g&#246;nnste Dir doch noch n Tee und was zum Fr&#252;hst&#252;ck beim B&#228;cker. Is ja alles in unter einem Dach. Also hab ich mich da an den Stehtisch gestellt und an meinem Tee genippt w&#228;hrend ich mir gegen&#252;ber die Leute so angesehen habe, die an der Kasse bezahlten. Ich gebe zu, eine Besch&#228;ftigung, die mir Spa&#223; macht.  <span id="more-74"></span></p>
<p>Pl&#246;tzlich h&#246;re ich von drau&#223;en ein lautes &#8220;KaWumm Bumm Bumm KaWumm&#8221; und ahne was gleicht kommt. Ein Blick durch die Scheibe best&#228;tigt meine Vorahnung. Ein junger T&#252;rke kommt im Golf Cabrio (wir hatten heute fr&#252;h um 9 Uhr ca. 8° C) und parkt wie er es halt kann erstmal auf zwei Parkpl&#228;tzen. </p>
<p>Dann reinmarschiert. Mehr Gel als Haare, Milchbubigesicht, ein Hosenbein hochgewickelt, wei&#223;e Jogginghose. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneiffen. Er ging ans Schnapsregal und holte sich &#8216;ne Flasche Wodka und &#8216;ne Schachtel Zigaretten. Sein Milchbubi-Auftreten wurde ihm aber an der Kasse bei dem netten jungen M&#228;del zum Verh&#228;ngnis&#8230;&#8230;(M=M&#228;del und T=Trottel) </p>
<p>M: &#8220;Hallo!&#8221;<br />
T: &#8220;Yo! Hi!&#8221;<br />
M: &#8220;Eeehm, kannst Du Dich ausweisen?&#8221;<br />
T: (leicht gereizt) &#8220;Ey, haste was gegen Ausl&#228;nder oder was l&#228;uft hier?&#8221;<br />
M: &#8220;Nein, bestimmt nicht, aber ich muss sicher sein, dass Du schon 18 bist&#8221;<br />
T: &#8220;Ey lenk net ab, Alde. Hascht Du net gesagt mich sollte man ausweisen?&#8221; </p>
<p>Baaaah, wenn ich nicht dabei gewesen w&#228;re h&#228;tte ich sowas strohdummes nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten. Nun, das Ganze ging &#8216;ne Weile hin und her bis der Marktleiter kam und sich einmischte. Dem erz&#228;hlte er dann was von wegen &#8220;der Markt sei ein Puff&#8221; woraufhin der Marktleiter nur trocken entgegnete &#8220;Ja, dann bin ich die Puffmutti und du hast Hausverbot&#8221;. Da ist mir fast der Tee aus den Ohren gelaufen vor lauter Lachen, was dem J&#252;ngling nicht entgangen ist. Er wechselte also sein Opfer und brabbelte irgendwas von wegen er kauft sich sein Schei&#223; woanders. </p>
<p>&#8220;Ey Du Spasti!&#8221; meinte er dann sichtlich gereizt in meine Richtung. Ich hab erstmal nix gesagt, immerhin hatte ich den Mund mit nem Streuselst&#252;ckchen voll. Als ich wieder hochgeschaut hatte stand er auch schon vor mir und blies mir seine Hasstiraden ins Gesicht. Was er alles mit Mutti und Omi und allen machen will hab&#8217; ich nicht ganz verstanden, aber irgendwie fing er an total auszuticken. </p>
<p>Naja, auf jeden Fall stand pl&#246;tzlich ein Polizist hinter ihm und nahm den Kerl mit ins B&#252;ro des Marktleiters. Ich hab mich mal aus dem Staub gemacht und hab ihm noch zugerufen er solle auch mal die Vollkornbr&#246;tchen versuchen, die sind total lecker. </p>
<p>Nett, wenn ein Tag so beginnt. Und ob bzw. wie er das halbe Br&#246;tchen wieder aus seinem Auspuff bekommen hat, das ihm &#8220;irgendwer&#8221; da reingepflockt hat, hmmm, keine Ahnung&#8230;.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Vorurteil oder Wahrheit ?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2005 10:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[SAM/PRO 7 &#8211; Ein Bericht &#252;ber ein t&#252;rkisches Kinderheim. Vierzig Kinder wurden dort verpr&#252;gelt, mit den K&#246;pfen zusammengestossen, durch die R&#228;ume geworfen. Sicherlich ein grauenhaftes Bild, aber ist das nicht auch die Best&#228;tigung einiger von vielen sogenannten “Vorurteile” ? In dieser Kultur sind Frauen gegen&#252;ber M&#228;nnern nichts wert und offensichtlich versuchen Frauen, die solche Arbeitsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2006/09/sambericht.jpg" title="Vorurteil oder Wahrheit?" class="titelbild" /><strong>SAM/PRO 7</strong> &#8211; Ein Bericht &#252;ber ein t&#252;rkisches Kinderheim. Vierzig Kinder wurden dort verpr&#252;gelt, mit den K&#246;pfen zusammengestossen, durch die R&#228;ume geworfen. Sicherlich ein grauenhaftes Bild, aber ist das nicht auch die Best&#228;tigung einiger von vielen sogenannten “Vorurteile” ? In dieser Kultur sind Frauen gegen&#252;ber M&#228;nnern nichts wert und offensichtlich versuchen Frauen, die solche Arbeitsstellen haben, das zu kompensieren, in dem sie wiederum den n&#228;chstschw&#228;cheren das weitergeben was sie erhalten: Gewalt an den Kindern. <span id="more-9"></span></p>
<p>So, nun denken wir einfach mal ganz frech weiter und &#252;berlegen uns, dass dank der tollen Hyper-Integration immer mehr t&#252;rkische “P&#228;dagoginnen” in der BRD Einzug erhalten. Starke Vorstellung, wie diese dann ihr Weltbild unter das Kindervolk bringen k&#246;nnten.</p>
<p>Ich &#252;bertreibe und ziehe das an den Haaren herbei ? Nun, Ansichtssache. Derzeit mag das in der Tat noch nicht zutreffen, aber reden wir doch noch mal in zwei bis drei Jahren dar&#252;ber, dann denke ich wird das Thema umso aktueller sein.</p>
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