Wir befinden uns wieder einmal in der Vorweihnachtszeit. Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet und laden genüßlich ein, die Konsumgesellschaften bitten zum fröhlichen Kaufrausch. Alles eigentlich wie immer. Alles eigentlich wie jedes Jahr, oder ? Nun, da kommt es wohl darauf an wo man sich gesellschaftlich befindet, auf der Sonnen- oder auf der Schattenseite – reich oder arm.
Ebenfalls wie jährlich um diese Zeit halten all die großen Gutmenschen den Zeigefinger nach oben und mahnen uns daran zu denken, daß es uns doch gut geht, mehr als gut, hmm, vielleicht „zu“ gut ? Doch folgen wir dem Rufen der Spendenorganisationen und lassen uns ein schlechtes Gewissen einreden, so kann es bei dem einen oder anderen schon mal möglich sein, daß die Geldbörse dann halt doch geöffnet wird. Anderen geht es ja immerhin noch schlechter, die haben kein Dach über dem Kopf, die haben nichts zu essen……in Brasilien. Ja, mag sein, es wäre auch ethnisch und moralisch nicht korrekt dies zu leugnen, zumal es sich um belegbare Fakten handelt. Dennoch kommen wir so ganz langsam an den Punkt, an dem die Nächstenliebe zumindest ein stück weit endet. Ich sage provokativ und überzeugend „Na und ?“ weiter…