Zuviel geschluckt?

Der Suchmaschinenriese “Google” wurde erneut verklagt. Diesmal von einer Privatperson, nämlich Dylan Stephen Jayne aus Pennsylvania, der dem US-Giganten nach Erfolg dieser Klage, fünf Milliarden Dollar abknöpfen will. Der Kläger gab als Begründung an, würde man das Google-Logo umdrehen, so käme man – im Idealfall und mit reichlich viel Phantasie – auf seine Sozialversicherungsnummer. Ein Umstand, welcher so natürlich nicht hinnehmbar ist. weiter…

0 Kommentare 24.09.2007, 06:48 Uhr

Die Dekadenz feiert Jubiläum

Gestern, vor genau hundert Jahren eröffnete das “Kaufhaus des Westens” (KaDeWe) in der Tauentzienstraße zu Berlin-Schöneberg. Und natürlich benötigt das Haus der Superlative, auch eine Huldigung der Superlative. Eine Aufgabe, wie für den gemeinen Pöbel geschaffen. Betitelungen wie “Kathedrale des Konsums”, “Symbol des Wirtschaftswunder” oder gar “Tempel der Begierde” sind da nur Spitze des Eisbergs. Auch der Direktor des KaDeWe, Patrice Wagner, verkündet ganz ungeniert: “Wir sind die Demokratisierung des Luxus.” Gleichzeitig stellte das KaDeWe für die Zukunft den Anspruch, die Avantgarde der Warenhäuser sein zu wollen. weiter…

0 Kommentare 28.03.2007, 18:40 Uhr

Befragung mit der Autorin »Tanja Busse«

Der Konsumblog veröffentlichte am heutigen Freitag ein Interview mit der Buchautorin Tanja Busse und befragte sie zu den Möglichkeiten des Verbrauchers, zur Konsumverstrickung, Informationsfreiheit sowie dem aktuellen Buch “Die Einkaufsrevolution” .

Ihr 320 Seiten starkes Buch, Untertitel “Konsumenten entdecken ihre Macht”, erschien Ende September 2006 beim 1996 gegründeten Karl Blessing Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House zugehörig ist. Nicht zuletzt durch den Auftritt bei Sandra Maischberger (Thema: Konsumterror – wer kauft, ist selbst schuld!) am 26. September 2006 in der ARD, dürfte die Autorin sowie ihr Buch in die breite Öffentlichkeit gerückt sein. weiter…

0 Kommentare 23.03.2007, 14:01 Uhr

Aufschwung ade!

Was haben sich die Regierungsvertreter der BRD im vergangenen Jahr nicht selbst gefeiert. Auch im neuen Jahr war eine anhaltende Selbstbeweihräucherung spürbar. Selbst Medienhäuser und Verlage überhäuften die Regierenden mit Arschkriecherei, sodaß man sich schon fast wundern mußte, daß die Arbeitsunfälle aufgrund von Schleimspuren nicht anstiegen.

Eigentlich ist es fast schon bedauerlich, wenn man selbst Recht behält, insbesondere in Bezug auf die Konjunkturdaten der BRD. Aber wie es die Kriegstreiber aus Übersee so zu sagen pflegen: That’s life! Und wahrlich machen die Regierenden in diesen Tagen Bekanntschaft mit dem Boden der Tatsachen – eben dem Leben selbst. So gab es bereits zum Anfang der Woche verstärkt Meldungen verschiedener Medienhäuser über einen Konsum- und Konjunkturrückgang im Inland. weiter…

1 Kommentar 01.03.2007, 14:39 Uhr

“Geld her !” ruft das Gewissen

Wir befinden uns wieder einmal in der Vorweihnachtszeit. Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet und laden genüßlich ein, die Konsumgesellschaften bitten zum fröhlichen Kaufrausch. Alles eigentlich wie immer. Alles eigentlich wie jedes Jahr, oder ? Nun, da kommt es wohl darauf an wo man sich gesellschaftlich befindet, auf der Sonnen- oder auf der Schattenseite – reich oder arm.

Ebenfalls wie jährlich um diese Zeit halten all die großen Gutmenschen den Zeigefinger nach oben und mahnen uns daran zu denken, daß es uns doch gut geht, mehr als gut, hmm, vielleicht „zu“ gut ? Doch folgen wir dem Rufen der Spendenorganisationen und lassen uns ein schlechtes Gewissen einreden, so kann es bei dem einen oder anderen schon mal möglich sein, daß die Geldbörse dann halt doch geöffnet wird. Anderen geht es ja immerhin noch schlechter, die haben kein Dach über dem Kopf, die haben nichts zu essen……in Brasilien. Ja, mag sein, es wäre auch ethnisch und moralisch nicht korrekt dies zu leugnen, zumal es sich um belegbare Fakten handelt. Dennoch kommen wir so ganz langsam an den Punkt, an dem die Nächstenliebe zumindest ein stück weit endet. Ich sage provokativ und überzeugend „Na und ?“ weiter…

3 Kommentare 17.12.2006, 15:26 Uhr

Und bald kommt dann der Weihnachtswahn

Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr dem Weihnachtsrummel und der konsumgeilen Gesellschaft entfliehen und das, was ich tatsächlich kaufen wollte, über das Netz beziehen. Doch da man innerhalb einer Familie als Mann zwar das potentielle “Familienoberhaupt” ist aber wenns drauf ankommt nicht wirklich immer seine Pläne durchsetzen kann, geschah es, dass ich mich heute breit treten habe lassen und ich mit allen zum Einkaufen gefahren bin.

Bereits 2 KM vor dem Parkhaus beschlich mich ein seltsames Gefühl. In meinem Hirn sagte eine leise Stimme: “Dreh´um! – Täusche einen Herzinfarkt vor! – Tu´was, es wird sonst fatal enden!” weiter…

0 Kommentare 17.12.2006, 15:06 Uhr

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