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	<title>Brennpunkt &#187; Krieg</title>
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	<description>Wir stören den guten Ton.</description>
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		<title>Gefahr f&#252;r den Weltfrieden?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 20:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehen sich die Vereinigten Staaten von Amerika &#8211; respektive deren Pr&#228;sident &#8211; in Zugzwang, dann wird der Ton gerne mal rauher. So auch bei der gestrigen Pressekonferenz im Wei&#223;en Haus, bei welcher auf die eher beil&#228;ufige Frage eines Journalisten, ob George Bush wirklich daran glaubt, da&#223; der Iran Atomwaffen baue, Bush erwiderte, da&#223;, wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710182218001.jpg" title="George W. Bush" class="titelbild" />Sehen sich die Vereinigten Staaten von Amerika &#8211; respektive deren Pr&#228;sident &#8211; in Zugzwang, dann wird der Ton gerne mal rauher. So auch bei der gestrigen <a href="http://www.whitehouse.gov/news/releases/2007/10/20071017.html" target="_blank">Pressekonferenz</a> im Wei&#223;en Haus, bei welcher auf die eher beil&#228;ufige Frage eines Journalisten, ob George Bush wirklich daran glaubt, da&#223; der Iran Atomwaffen baue, Bush erwiderte, da&#223;, wenn der Iran Atomwaffen habe &#8211; woran er derzeit glaube &#8211; dies gef&#228;hrlich f&#252;r den Weltfrieden sei. Zudem sollte es im Interesse der Welt sein, dies zu verhindern. <span id="more-291"></span></p>
<p>Eine unmi&#223;verst&#228;ndliche Aussage von Bush, wenngleich der Nachweis, da&#223; der Iran Atomwaffen habe, bis heute nicht erbracht wurde. Selbst Ru&#223;lands Pr&#228;sident Putin verneinte bereits nach seinem Besuch in Teheran, da&#223; der Iran in Besitz ebensolcher Waffen ist. Auf die Frage eines weiteren Journalisten, ob Bush entt&#228;uscht sei, da&#223; nun auch Putin den Besitz derartiger Waffen seitens Irans verneine, antworte er gewohnter &#220;berheblichkeit und im Namen der gesamten Welt &#8211; er ist ja schlie&#223;lich der m&#228;chtigste Mann &#8211; da&#223; es im Interesse der gesamten Welt sei, sicherzustellen, da&#223; der Iran nicht imstande ist, derartige Waffen zu produzieren. </p>
<p>Wie Bush dies sicherstellen wollte, lie&#223; er indes noch offen. Bisweilen bleibt zweifelhaft, ob Bush der Gedanke widerstreben w&#252;rde, wenn Kontrolleure internationaler Gremien seine Waffenlager durchst&#246;bern und eine Bestandsaufnahme machen. Schlie&#223;lich deuten die neuerlichen Vorf&#228;lle im Irak auf etwas hin, wovon der Iran noch weit, weit entfernt ist und auch entfernt bleiben wird. Denn wie eine russische Nachrichtenagentur und sp&#228;ter auch vereinzelt deutsche Medien <a href="http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&#038;cccpage=18102007ArtikelPolitikMuellermertens1" target="_blank">berichteten</a>, wurden im Irak insgesamt achtzehn Felder mit starker radioaktiver Strahlung gefunden. All diese Felder &#8211; darunter auch Teile Bagdads &#8211; waren Kampfpl&#228;tze der USA, welche im Jahr 2003 auf diese Ziele Bombenangriffe geflogen sind.</p>
<p>Die Welt&#246;ffentlichkeit hat bis dato davon noch keine Notiz genommen und entsprechend verhalten war die Reaktion auf diese Meldung. Da&#223; die US-Regierung jedoch auch im Irak-Krieg Uranwaffen verwandt hat, war hinreichend bekannt. Nun bleibt fragw&#252;rdig, ob Bush den Erwartungen, die er an andere Staaten richtet, auch selbst gerecht wird. Wobei davon mitnichten ausgegangen werden kann. </p>
<p>Wenigstens hat Bushs Ansprache in Washington f&#252;r ein neues <a href="http://www.handelsblatt.com/News/Boerse/Rohstoffe-Devisen/_pv/_p/203855/_t/ft/_b/1338488/default.aspx/oelpreis-setzt-hoehenflug-fort.html" target="_blank">Rekordhoch</a> des Roh&#246;l-Preises an der New Yorker B&#246;rse gesorgt. Wer da noch an Zuf&#228;lle glaubt, dem geh&#246;rt eigentlich ins Bein geschossen. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Chris Greenberg / The White House</span></p>
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		<title>Die Weltpolizei bittet um Mithilfe</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 22:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die derzeitige Wirtschaftsflaute treibt durchaus seltsame Bl&#252;ten. Da kommt ein US-Verteidigungsminister namens Robert M. Gates daher und bittet Washingtons Verb&#252;ndete &#8211; wer auch immer diese sein m&#246;gen &#8211; um Mithilfe bei der Aufstellung weitreichender Sanktionen f&#252;r den Iran. Freilich in wirtschaftlicher Hinsicht. Denn in den USA ist man bisweilen auf den Exportschlager Nummer eins &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/10/200710170016001.jpg" title="US-Verteidigungsminister Robert M. Gates" class="titelbild" />Die derzeitige Wirtschaftsflaute treibt durchaus seltsame Bl&#252;ten. Da kommt ein US-Verteidigungsminister namens <a href="http://www.whitehouse.gov/government/gates-bio.html" target="_blank">Robert M. Gates</a> daher und bittet Washingtons Verb&#252;ndete &#8211; wer auch immer diese sein m&#246;gen &#8211; um Mithilfe bei der Aufstellung weitreichender Sanktionen f&#252;r den Iran. Freilich in wirtschaftlicher Hinsicht. Denn in den USA ist man bisweilen auf den Exportschlager Nummer eins &#8211; Erd&#246;l &#8211; aus dem Iran nicht angewiesen, da man sich bereits im Jahre 2003 zehn Prozent am Welt&#246;l gesichert hat. So gestalten sich eigenm&#228;chtige Wirtschaftssanktionen nat&#252;rlich mehr als schwierig.<span id="more-289"></span></p>
<p>Zweifelsohne ist es nur eine b&#246;swillige Unterstellung von mir, da&#223; hiermit versucht wird, eine US-Monopolstellung f&#252;r den Verkauf von Erd&#246;l auszubauen. Was angesichts der Anteile der US-Amerikaner am weltweiten &#214;lhandel jedoch kein Paradoxon ist. Der Preis f&#252;rs Barrel geht seit Jahren durch Spekulantengesch&#228;fte n&#228;mlich nur noch in eine Richtung: <a href="http://www.taprofessional.de/charts/999510BM.GIF" target="_blank">Nach oben</a>! Schlie&#223;lich setzt man sich bereits seit 1947 <em>&#8220;f&#252;r die Beseitigung oder &#196;nderung bestehender Hindernisse zur Expansion amerikanischer &#214;lgesch&#228;fte im Ausland&#8221;</em> ein. </p>
<p>Erschwerend kommt nat&#252;rlich hinzu, da&#223; Au&#223;enpolitik f&#252;r die US-Regierung ohnehin ein Buch mit sieben Siegeln ist. L&#246;sungsans&#228;tze, die Teheran dazu zwingen sollen, die Bestrebungen in Hinblick auf die Uran-Anreicherung aufzugeben, scheitern dann nat&#252;rlich bereits im Ansatz. Verst&#228;ndlich also, da&#223; da so manchem &#252;bereifrigen General der Streitkr&#228;fte amerikanische U-Boote im Persischen Golf bei weitem lieber w&#228;ren, als irgendwelches welt&#246;ffentliches Herumwinseln. </p>
<p>Hinderlich dabei ist lediglich die <a href="http://www.baz.ch/invoke.cfm?ObjectID=8B9C4CCD-1422-0CEF-709634B2C2D895B9" target="_blank">mangelnde Bereitschaft</a> der eigenen Bev&#246;lkerung in den Krieg zu ziehen und sich f&#252;r Nichts irgendwelche K&#246;rperteile durch Sprengstoffanschl&#228;ge abfetzen zu lassen. Aber immerhin verreckt man jetzt nicht mehr. Langsam, aber sicher, wird wohl auch Robert Gates bewu&#223;t, da&#223; sein ehrgeiziges Ziel, die US-Armee bis zum Jahre 2010 um 65.000 auf 574.000 Streitkr&#228;fte aufzustocken, wohl erst mal begraben werden mu&#223;. Nun hei&#223;t es also erstmal das Vertrauen der eigenen Bev&#246;lkerung wieder herzustellen. Bis dahin ist ein Kriegseinsatz gegen den Iran wohl erstmal auf Eis gelegt. </p>
<p>Mehr als erb&#228;rmlich w&#228;re es allerdings, wenn Europa bei einem <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/:Iran-USA-Milit%E4rschlag/600204.html" target="_blank">neuerlichen Einsatz</a> der Vereinigten Staaten f&#252;r die Erschlie&#223;ung weiterer &#214;lquellen und f&#252;r den Ausbau der Monopolstellung nur tatenlos zusehen t&#228;te. Leider hat <a href="http://politblog.net/krieg-terrorismus/bundeswehr-deutsche-leihsoldaten-als-us-soeldner-im-irakkrieg-verstrahlt.htm" target="_blank">Erb&#228;rmlichkeit</a> aber auch hier ihre Namensgebung gefunden&#8230; </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DoD</span></p>
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		<title>Es fr&#246;stelt wieder</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 20:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, es fr&#246;stelt wieder auf dem Erdball und das trotz stetig wachsender Erderw&#228;rmung, man glaubt es kaum. Grund f&#252;r den verfr&#252;hten Wintereinbruch sind, wie soll es auch anders sein, die kleinen Sticheleien zwischen den Besatzern Ru&#223;land und Amerika. Bisher hielten die Amis ja den Titel „Mutter aller Bomben“ zu besitzen inne. Die Bombe, die auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/09/200709172250001.jpg" title="Es fr&#246;stelt wieder" class="titelbild" />Ja, es fr&#246;stelt wieder auf dem Erdball und das trotz stetig wachsender Erderw&#228;rmung, man glaubt es kaum. Grund f&#252;r den verfr&#252;hten Wintereinbruch sind, wie soll es auch anders sein, die kleinen Sticheleien zwischen den Besatzern Ru&#223;land und Amerika. </p>
<p>Bisher hielten die Amis ja den Titel „Mutter aller Bomben“ zu besitzen inne. Die Bombe, die auf den Titel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MOAB" target="_blank">MOAB</a> (<strong>M</strong>assive <strong>O</strong>rdinance <strong>A</strong>ir <strong>B</strong>urst) h&#246;rt wurde erstmals im Jahre 2003 auf der <a href="http://www.eglin.af.mil/" target="_blank">Eglin Air Force Base</a> im Nordwesten von Florida getestet. <span id="more-240"></span>Die 9,7 Tonnen, die da vom Himmel fielen, erzeugten eine Wolke, die der einer Atombombe &#228;hnelt. Wesentlicher Unterschied ist aber, da&#223; die MOAB „nur“ konventionellen Sprengstoff in sich tr&#228;gt. Die Zerst&#246;rungsgewalt l&#228;&#223;t sich mit der einer kleinen Atombombe vergleichen. Der enorme Zerst&#246;rungsradius umfa&#223;t mehrere hundert Meter, in dem die massive Schockwelle alles in Schutt und Asche legt, was ihr in den Weg kommt.</p>
<p>Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2007 und Ru&#223;land hat am vergangenen Mittwoch mit der Nachricht nun den VATER aller Bomben produziert zu haben, die Welt einmal mehr zum Nachdenken angeregt, wenngleich auch auf eine recht unkonventionelle Art und Weise. Der Name „Vater aller Bomben“ ist bewu&#223;t an die amerikanische Version angelehnt, was schon davon zeugt, da&#223; man die Muskeln wieder einmal spielen l&#228;&#223;t. Das Pendant der russischen Streitkr&#228;fte ist eine Vakuum-Bombe, die zwar ebenfalls auf atomares Material verzichtet, aber dennoch eine genau so hohe Sprengkraft besitzt. Die Bombe gibt einige Meter vor dem Aufprall ein brennbares Aerosol ab, welches dann bei der eigentlichen Z&#252;ndung entflammt wird und somit in einem dreihundert Meterradius alles platt walzt.</p>
<p>Die Russen beteuern kein neues Wettr&#252;sten beginnen zu wollen, was aber angesichts der Entwicklung dieser Bombe wirkt wie der Witz vom Fritz. Solch eine Bombe entwickelt sich nicht &#252;ber Nacht und darum kann man davon ausgehen, da&#223; die Russen schon 2003 nach Z&#252;ndung der MOAB in Amerika, begonnen haben selbst die Entwicklung der Kriegsmaschinerie voranzutreiben.</p>
<p>Der Hohn schlechthin kam aus dem Mundes des Vize-Stabschefs der russischen Streitkr&#228;fte, Alexander Rukschin, der meinte <em>„die Bombe belaste die Umwelt bei weitem nicht so, wie eine nukleare Bombe“</em>. Soweit sind wir also schon, wir entwickeln umweltfreundliche Bomben und Massenvernichtungswaffen. Die &#220;berlebenden k&#246;nnen die &#220;berreste dann ja wenigstens leicht trennen und in gelbe Tonne oder Altpapiertonne entsorgen. Damit kann dann Recycling betreiben werden und ruck zuck wird aus einer explodierten Bombe wieder eine neue, nat&#252;rlich ganz zum Wohle der Umwelt. Zieht Euch besser mal warm an, es k&#246;nnte kalt werden auf der Erde.</p>
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		<title>Kassenschlager Drittes Reich</title>
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		<pubDate>Sun, 27 May 2007 17:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kennen sie Paul Verhoeven? Ich nicht. Aber sicherlich kennen sie den Film &#8220;Basic Instinct&#8221;, in dem die Schauspielerin Sharon Stone mit ihrer legend&#228;ren Beinakrobatik so manch einen alleinstehenden Mittvierziger zu erh&#246;htem Blutdruck verholfen haben d&#252;rfte. Eben dieser Regisseur, der unter anderem auch Filme wie &#8220;Showgirls&#8221; oder auch &#8220;Total Recall&#8221; drehte macht nun erneut Schlagzeilen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/05/200705271954001.jpg" title="Kassenschlager Drittes Reich" class="titelbild" />Kennen sie Paul Verhoeven? Ich nicht. Aber sicherlich kennen sie den Film &#8220;Basic Instinct&#8221;, in dem die Schauspielerin Sharon Stone mit ihrer legend&#228;ren Beinakrobatik so manch einen alleinstehenden Mittvierziger zu erh&#246;htem Blutdruck verholfen haben d&#252;rfte. Eben dieser Regisseur, der unter anderem auch Filme wie &#8220;Showgirls&#8221; oder auch &#8220;Total Recall&#8221; drehte macht nun erneut Schlagzeilen.<span id="more-194"></span> </p>
<p>Der Zeitung &#8220;<a href="http://www.welt.de/" target="_blank">Die Welt</a>&#8221; war vor einigen Tagen zu entnehmen, da&#223; Verhoeven, der als provokativer und egozentrischer Mensch bekannt ist, sich auch mal an die Thematik des Dritten Reiches herangewagt hat. Man hat ja in den letzten Jahren schon so einiges gesehen, sei es die Schmierenkom&#246;die von Helge Schneider oder das f&#252;r viele zu real verfilmte Machwerk &#8220;Der Untergang&#8221;. Doch bisher gab es noch keine Verfilmung, die auch nur ann&#228;hernd an die von &#8220;Black Book&#8221; heranreicht.</p>
<p>Verhoeven erz&#228;hlt eine Geschichte von einer jungen J&#252;din, namens Rachel. Rachel Stein mu&#223; sich 1944 in den Niederlanden vor den deutschen Streitkr&#228;ften verstecken. Sie versucht mit anderen nach Belgien zu fl&#252;chten und ist die einzige &#220;berlebende, da der Fluchtversuch brutal niedergeschlagen wird. Rachel schlie&#223;t sich daraufhin einer Widerstandsgruppe an da sie einen tiefen Hass auf die Deutschen versp&#252;rt, die ihre Familie bei dem Fluchtversuch ermordet hatten. So spioniert sie als Sekret&#228;rin in einem deutschen Hauptquartier im besetzten Norden der Niederlande den Feind aus. Doch das alleine w&#228;re nicht Verhoevens Stil getreu. Rachel beginnt ihren Widerstand vor allem in der Horizontalen fortzusetzen. Zur vollkommenen Tarnung blondiert sie ihr Haupthaar, sowie, und hier wird der Charakter des Regisseurs wieder deutlich, in einer Gro&#223;aufnahme ihr Schamhaar um sicher zu gehen, nicht aufzufallen. Fortan nennt sich Rachel Stein nun &#8220;Ellis&#8221; und verliebt sich in den Obersturmbannf&#252;hrer Ludwig M&#252;tze. Im Laufe des Dramas wird Rachel dann allerdings enttarnt und auch gedem&#252;tigt. Schenkt man der Tagepresse Glauben, so wird in dem Film an Sex,- Gewalt,- und Ekelszenen nicht gespart. Abartiger H&#246;hepunkt sei laut Medienberichten eine Szene, in der die J&#252;din mit einem Eimer voll Kot &#252;bergossen werde.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, wann sich die Masse endlich an dem &#8220;Hype&#8221; des Dritten Reiches sattgesehen hat. Ich werde mir diesen Film mit Sicherheit ansehen, schon alleine um diesen Artikel nicht aus vollkommener Ahnungslosigkeit geschrieben zu haben, aber bezweifle dennoch den Sinn solcher Streifen, die in meinen Augen mehr auf das Publikum von Filmen die man von Quentin Tarantino kennt, aus ist.</p>
<p>F&#252;r mich sind solche Filme an deren Einnahmen sich irgendwelche Menschen die Taschen f&#252;llen einfach sinnlos. Verhoeven ist laut eigenen Angaben selbst ein Betroffener der damaligen Zeit und beteuert auch, da&#223; seine Charaktere im Film authentisch sind und die Personen auf reale Begebenheiten zur&#252;ckzuf&#252;hren sind, aber dennoch, f&#252;r mich war es damals auf allen Seiten der Kriegsparteien Horror und es gab auf allen Seiten Leid, da ist es f&#252;r mich unverst&#228;ndlich, wie man wieder und wieder versucht damit Profit zu schlagen.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Eine Frage der Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 21:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Mord]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Frage der Zeit war es wohl nur, bis auch die Soldaten der Bundeswehr auf irgendeinem Kriegsschauplatz ins Visier von Selbstmordattent&#228;tern geraten. Am Sonnabend wurden im afghanischen Kundus drei deutsche Bundeswehrsoldaten durch einen solchen Attent&#228;ter get&#246;tet. Die Soldaten befanden sich nach Angaben der Verantwortlichen zu dieser Zeit auf einem Markt in Kundus um technische Ausr&#252;stung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/05/200705212356001.jpg" title="Eine Frage der Zeit" class="titelbild" />Eine Frage der Zeit war es wohl nur, bis auch die Soldaten der Bundeswehr auf irgendeinem Kriegsschauplatz ins Visier von Selbstmordattent&#228;tern geraten. Am Sonnabend wurden im afghanischen Kundus drei deutsche Bundeswehrsoldaten durch einen solchen Attent&#228;ter get&#246;tet. Die Soldaten befanden sich nach Angaben der Verantwortlichen zu dieser Zeit auf einem Markt in Kundus um technische Ausr&#252;stung zu kaufen.<span id="more-197"></span> </p>
<p>Laut Verteidigungsminister Franz Josef Jung war dies eine normale und &#252;bliche Handlungsweise, die auf keinerlei Bedrohung zur&#252;ckzuf&#252;hren gewesen sei. Die Soldaten der Bundeswehr begegnen laut Berichten des Nachrichtensenders N-TV den B&#252;rgern weitaus offener, als beispielsweise die amerikanischen Truppen, die vorzugsweise in deren gepanzerten Fahrzeugen auftreten. Mit diesem Auftreten wollen insbesondere die deutschen Soldaten langsam Vertrauen zur afghanischen Bev&#246;lkerung aufbauen, somit die Spannung mildern und zeigen, da&#223; man den Menschen nichts B&#246;ses will.</p>
<p>Als die Soldaten aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen sind, z&#252;ndete der Attent&#228;ter offensichtlich die Bombe, die er an sich trug und ri&#223; drei Soldaten in den Tod. F&#252;nf weitere deutsche Soldaten wurden teilweise schwer verletzt. Mittlerweile ist die R&#252;ckkehr nach Deutschland im Gange. Jung &#228;u&#223;erte sich zwar besorgt und sprach sein Mitgef&#252;hl den Angeh&#246;rigen der get&#246;teten M&#228;nner aus, wies aber drauf hin, da&#223; der Anschlag nicht explizit der Bundeswehr gegolten habe, sondern allgemein gegen die ISAF-Truppen gerichtet gewesen sei. Unterschied macht dies freilich nicht, drei M&#228;nner kamen ums Leben.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man nat&#252;rlich argumentieren, die Soldaten wissen bereits vor Einsatz in einer Krisenregion, da&#223; sie unter Umst&#228;nden verletzt oder gar get&#246;tet werden k&#246;nnen. Dennoch entbrannte erneut der Zwist der verschiedenen Parteien, ob der Auslandseinsatz der Bundeswehr wirklich sinnvoll ist und inwiefern das in Zukunft zur Normalit&#228;t der deutschen Truppen geh&#246;ren soll oder darf. </p>
<p>In den Stammkasernen, sowie anderen St&#252;tzpunkten der Deutschen wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Trauer und Betroffenheit wohin man blickt. Auch nachdenkliche S&#228;tze aus den Reihen der Bundeswehrsoldaten werden laut. Ein solcher Vorfall holt selbst von der Sache &#252;berzeugten Soldaten auf den Boden der Tatsachen zur&#252;ck und h&#228;lt jedem vor Augen, wie gef&#228;hrlich sein Einsatz ist.</p>
<p>Da stellt sich die Frage, ist es denn das eigene Leben wert, in einem Land, zu dem man selbst keinerlei Bezug hat, als wandelnde Zielscheibe zu agieren?  Erinnerungen an das Jahr 2003 werden wach, als vier Soldaten der Bundeswehr durch einen Anschlag in der N&#228;he von Kabul ermordet und 29 weitere verletzt wurden. Jetzt gilt es seitens der Verantwortlichen den Zweiflern den Wind aus den Segeln zu nehmen. So meldete sich der rangh&#246;chste deutsche General, Bruno Kasdorf, in Afghanistan zu Worte, in dem er davor warnte den gesamten Einsatz der ISAF-Truppen in Frage zu stellen.</p>
<p>Im Oktober 2007 wird im Bundestag &#252;ber die Verl&#228;ngerung des Einsatzes der deutschen Bundeswehr in Afghanistan beratschlagt. Verteidigungsminister Jung ist sich offensichtlich bewu&#223;t, da&#223; es hierbei kein Zuckerschlecken sein wird die Zustimmung zu erhalten. Die Forderung der Linken, die Truppen abzuziehen wies Jung entschlossen zur&#252;ck, er halte weiterhin an dem Einsatz fest, da er notwendig und sinnvoll sei.</p>
<p>Als T&#228;ter bekannten sich Mitglieder der Taliban, wobei Jung hierbei seine Zweifel an der Glaubhaftigkeit &#228;u&#223;erte. Doch was macht es f&#252;r einen Unterschied in welchem Land und von welchen Personen solche Attentate begangen werden? Drei weitere Soldaten der <strong>Verteidigungsarmee</strong> der Bundesrepublik Deutschland wurden bei einem Einsatz im Ausland get&#246;tet. Ist es immer noch die geschichtliche Kriegsschuld, die uns „verpflichtet“ die eigenen Soldaten in Auslandseins&#228;tze zu schicken, das Risiko einzugehen, die eigenen M&#228;nner an fremder Kriegsfront zu „verheizen“? Was bitte rechtfertigt die Pr&#228;sentationsgeilheit der deutschen Truppen im Ausland von deutschen Politikern?</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DoD</span></p>
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		<title>Von Kriegstreibern und anderen Halunken</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2007 19:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bush]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt wieder Neuigkeiten von der Ein-Mann-Regierung der Vereinigten Staaten. Das Repr&#228;sentantenhaus hatte mit 218 zu 208 Stimmen f&#252;r einen endg&#252;ltigen Truppenabzug aus dem Irak gestimmt. Der Truppenr&#252;ckzug soll demnach am 01. Oktober 2007 beginnen und im April 2008 (ungebunden) beendet sein. Der Cowboy aus dem Land der Schie&#223;w&#252;tigen sieht sich aufgrund des Wehretatgesetzes nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/05/200705012109001.jpg" title="200705012109001.jpg" class="titelbild" />Es gibt wieder Neuigkeiten von der Ein-Mann-Regierung der Vereinigten Staaten. Das Repr&#228;sentantenhaus hatte mit 218 zu 208 Stimmen f&#252;r einen endg&#252;ltigen Truppenabzug aus dem Irak gestimmt. Der Truppenr&#252;ckzug soll demnach am 01. Oktober 2007 beginnen und im April 2008 (ungebunden) beendet sein. Der Cowboy aus dem Land der Schie&#223;w&#252;tigen sieht sich aufgrund des Wehretatgesetzes nun in einer f&#252;r ihn recht ungl&#252;cklichen Lage. <span id="more-189"></span></p>
<p>Das Wehretatgesetz beinhaltet eine f&#252;r Auslandseins&#228;tze der USA vorgesehene Summe von 124,2 Milliarden Dollar. Die Krux an der Sache ist jedoch, da&#223; diese Summe nur dann freigestellt wird, wenn zugleich der Abzug der amerikanischen Truppen damit besiegelt wird. Nun ist f&#252;r die Bef&#252;rworter des Truppenabzuges die erste gro&#223;e H&#252;rde genommen. Die weitere mu&#223; heute im Senat, der sogenannten „kleinen Kammer“ genommen werden. Fachleute sind sich sicher, da&#223; auch im Senat das Gesetz verabschiedet werden wird. Sollte es tats&#228;chlich so kommen, dann erh&#228;lt der Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten innerhalb der n&#228;chsten Woche das Gesetz zum Unterzeichnen. </p>
<p>Aber da bekanntlich in Amerika alles etwas anders ist, kann Herr Bush mit seinem Veto dieses Gesetz zun&#228;chst wieder zur &#220;berarbeitung zur&#252;ckweisen. Die Gem&#252;ter schlagen derzeit dementsprechend zwischen Demokraten und Republikanern hoch. Auf der einen Seite sieht man im Abzug der Streitkr&#228;fte aus dem Irak eine Niederlage und die Gegenseite argumentiert, da&#223; endlich mit dem Wahnsinn der als Kanonenfutter herhaltenden Soldaten Schlu&#223; sein m&#252;sse. Es bleibt also spannend, zumindest f&#252;r den Au&#223;enstehenden. Die Angeh&#246;rigen der noch im Irak stationierten Soldaten und die Angeh&#246;rigen der bisher in dem B&#252;rgerkrieg anmutendem Szenario gefallenen Soldaten sehen dies mit sehr gro&#223;er Wahrscheinlichkeit nicht so gelassen. Manchmal wirkt es schon grotesk, wenn man sieht wie viele Soldaten w&#228;hrend der Kriege und wie viele Soldaten „nach“ dem eigentlichen Kriegsende gefallen sind. Es ist schon fast surreal wie George W. Bush jun. sein Land und seine Streitmacht befehligt. Es dr&#228;ngt sich der makabere Vergleich auf, als w&#252;rde der Pr&#228;sident eine Art reales Gesellschaftsspiel spielen, „Risiko“ ist sicherlich vielen Lesern und Leserinnen ein Begriff.</p>
<p>Aber wenn man sich die Weltpresse so zu Gem&#252;te f&#252;hrt, kommt man auch zwangsl&#228;ufig zu dem Ergebnis, da&#223; die USA mit ihrer Politik offenbar geradezu „kriegsgeil“ sind. Zum einen der Irak als dauervernichtendes Soldateninferno und dann etwas weiter in Richtung Osten das Problem mit Genosse Putin, der &#252;ber die Pl&#228;ne der amerikanischen Raketenabwehrstellungen alles andere als entz&#252;ckt ist. Werden wir vielleicht bald die Fortsetzung des kalten Krieges erleben? Aber wer wei&#223;, vielleicht f&#228;llt dem V&#246;lkerrechtsrambo in den USA auch noch ein cleverer Schachzug ein, um alles zu umgehen, es gibt ja immerhin noch viele L&#228;nder, die noch nicht, oder schon lange nicht mehr von den Amerikanern eingenommen wurden. </p>
<p>Nur gut da&#223; die Welt so gro&#223; ist und bei uns derzeit kein &#214;sterreicher das Sagen hat, so k&#246;nnen wir getrost hoffen, da&#223; es noch einige Jahrzehnte dauern wird, bis wir wieder an der Reihe sind den weltweiten Invasoren den Teppich auszubreiten.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DoD</span></p>
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		<title>Iran: MilitÃ¤rschlag noch diesen Monat</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 21:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[A Siasa]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie die Kuwaiter Zeitung &#8220;A-Siasa&#8221; unter Berufung auf Quellen aus Washington D.C. berichtet, steht ein Angriff auf den Iran noch in diesem Monat unmittelbar bevor. Nach Auffassung des Chefredakteurs, Ahmed Abdel Aziz al-Jarallah, sei die B&#252;ndelung der Flottenverb&#228;nde im persischen Golf lediglich milit&#228;rische Tarnung, da f&#252;r die Angriffe gegen Reaktoren und sonstige nukleare Objekte des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070404/iran-militaerschlag-noch-diesen-monat/vorbereitung-einer-f16-durch-luftwaffenmannschaft/" rel="attachment wp-att-172" title="Vorbereitung einer F16 durch Luftwaffenmannschaft"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/04/200704042316001.thumbnail.jpg" title="Vorbereitung einer F16 durch Luftwaffenmannschaft" class="titelbild" /></a>Wie die Kuwaiter Zeitung <em>&#8220;A-Siasa&#8221;</em> unter Berufung auf Quellen aus Washington D.C. berichtet, steht ein Angriff auf den Iran noch in diesem Monat unmittelbar bevor. Nach Auffassung des Chefredakteurs, Ahmed Abdel Aziz al-Jarallah, sei die B&#252;ndelung der Flottenverb&#228;nde im persischen Golf lediglich milit&#228;rische Tarnung, da f&#252;r die Angriffe gegen Reaktoren und sonstige nukleare Objekte des Irans bestimmte Waffen n&#246;tig seien, &#252;ber deren Standort Teheran momentan nichts wei&#223;. Ferner soll der Iran laut Prognose des Chefredakteurs vorerst nur aus der Luft angegriffen werden, damit die US-Streitkr&#228;fte keine weiteren Opfer erleiden.<span id="more-171"></span></p>
<p>Eine Erkl&#228;rung &#252;ber den baldigen Milit&#228;rschlag gegen den Iran ist derweil in Vorbereitung. Der Chefredakteur schreibt weiter, da&#223; der Angriff mit Vorw&#228;nden wie <em>&#8220;verst&#228;rkte Sicherheit, Frieden und Stabilit&#228;t um den Golf und den nahen Osten&#8221;</em> begr&#252;ndet werden soll. Auch blieb der Punkt des iranischen Atomprogramms nat&#252;rlich nicht unangesprochen, hierbei sieht die US-Regierung eine <em>&#8220;Gefahr des iranischen nuklearen Programms f&#252;r die USA und ihre Verb&#252;ndeten in der Region, die Ausbreitung von Bedrohungen auf Europa und mehrere andere L&#228;nder&#8221;</em>. Des weiteren wird dem Iran gemeinsam mit Syrien Einmischung und Spionage im Irak vorgeworfen. Auch die Mitwirkung an den Konflikten in Somalia, Jemen und dem Libanon sowie in Afghanistan schlie&#223;t die Anklage neben weiteren Punkten ein. </p>
<p>Der iranische Pr&#228;sident Mahmud Ahmadinedschad k&#252;ndigte indes am heutigen Mittwoch an, da&#223; der Iran zu allen Staaten, und besonders zu den USA, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen beabsichtigt. Laut eigener Angaben wurden die Beziehungen zu Washington erst dann abgebrochen, als die US-Regierung Teheran seine Bedingungen aufzuzwingen versuchte. Weiterf&#252;hrend bezeichnete er das Benehmen der USA als inakzeptabel. <em>&#8220;Kein unabh&#228;ngiger Staat wird eine solche Behandlung dulden. Wir wollen, da&#223; die USA uns als gleichberechtigtes Land behandeln, und hoffen, da&#223; Bush und seine F&#252;hrung ihre Haltung &#228;ndern k&#246;nnen&#8221;</em>, f&#252;hrte der iranische Pr&#228;sident auf einer Pressekonferenz weiter aus. </p>
<p>Es bleibt bisweilen zweifelhaft, ob die Geste des Willens einer g&#252;tlichen Einigung an dem Vorhaben der USA etwas &#228;ndern wird. Auch die angestrebte Freilassung der britischen Gefangenen wird den Pl&#228;nen der USA nicht hinderlich sein. Im Gegenteil: US-Kr&#228;fte selbst entf&#252;hrten im Januar dieses Jahres f&#252;nf iranische Diplomaten im Irak. Wie die Nachrichtenagentur des Irans (IRNA) mitteilte, sei es erst durch die Bem&#252;hungen irakischer Beamte sowie UNO-Repr&#228;sentanten dem Iran m&#246;glich einen Delegierten der Botschaft zu den Diplomaten zu entsenden. Eine Freilassung der Diplomaten ist bis auf weiteres jedoch nicht in Sicht. Sich also bei der Gefangennahme der britischen Soldaten festzuklammern, um einen Kriegsgrund vorzuweisen, d&#252;rfte mitnichten standhaft sein. </p>
<p>Ein Krieg gegen den Iran ist nicht erst seit gestern in Planung und erstmalig hat die US-F&#252;hrung eine reelle Chance erneut einen Krieg unter fadenscheinigen Begr&#252;ndungen zu f&#252;hren. N&#246;tigenfalls auch im Alleingang. &#8220;Lediglich&#8221; die Folgen k&#246;nnten bei diesem neuerlichen Krieg wesentlich verheerender sein, als alle bisherigen. Nicht zuletzt in Bezug auf die Atomkraftanlagen, welche das US-Milit&#228;r zu zerst&#246;ren beabsichtigt.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DoD</span></p>
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		<title>Vorbereitungen f&#252;r Iran-Krieg abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 21:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie der russische Nachrichtendienst RIA Novosti unter Berufung auf den russischen Geheimdienst am vergangenen Sonnabend mitteilte, seien die Vorbereitungen f&#252;r einen m&#246;glichen Iran-Krieg von us-amerikanischer Seite aus abgeschlossen. Die USA positionierten hierbei Streitkr&#228;fte im persischen Golf zur Vorbereitung eines Raketen- und Bombenangriffes gegen den Iran. Nach offiziellen Angaben des US-Milit&#228;rs ist die derzeitige Pr&#228;senz auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070402/vorbereitungen-fuer-iran-krieg-abgeschlossen/vorbereitungen-fuer-iran-krieg-abgeschlossen/" rel="attachment wp-att-165" title="Vorbereitungen f&#252;r Iran-Krieg abgeschlossen"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/04/200704022336001.thumbnail.jpg" title="Vorbereitungen f&#252;r Iran-Krieg abgeschlossen" class="titelbild" /></a>Wie der russische Nachrichtendienst <em>RIA Novosti</em> unter Berufung auf den russischen Geheimdienst am vergangenen Sonnabend mitteilte, seien die Vorbereitungen f&#252;r einen m&#246;glichen Iran-Krieg von us-amerikanischer Seite aus abgeschlossen. Die USA positionierten hierbei Streitkr&#228;fte im persischen Golf zur Vorbereitung eines Raketen- und Bombenangriffes gegen den Iran. Nach offiziellen Angaben des US-Milit&#228;rs ist die derzeitige Pr&#228;senz auf dem selbem Niveau wie im M&#228;rz 2003, als bekanntlich die &#8220;kleine&#8221; Machtdemonstration im Irak begann.<span id="more-164"></span></p>
<p>Zwangsl&#228;ufig mu&#223; das zwar nicht bedeuten, da&#223; ein derartiges Milit&#228;raufgebot unmittelbar zum Krieg f&#252;hren wird, dennoch bereiten sich der Iran, Syrien und die libanesische Hisbollah-Bewegung auf einen Krieg vor, der ihrer Einsch&#228;tzung nach im Sommer beginnen soll. Dies teilte am gestrigen Sonntag der Chef der israelischen Milit&#228;raufkl&#228;rung <em>Amos Jidlin</em> in Tel Aviv mit. Ferner spricht Jidlin von einem defensiven Charakter, mit denen sich der Iran und seine Verb&#252;ndete auf einen &#220;berfall der USA vorbereiten.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus verf&#252;gen die USA laut Angaben verschiedenster Nachrichtendienste bereits &#252;ber eine Liste mit potentiellen Zielen im Iran. Der f&#252;r einen Angriff vorhergesehene Angriffsplan wurde bereits bei &#220;bungen getestet. Demnach sei das US-Milit&#228;r bis Mitte April zu einer milit&#228;rischen Operation bereit, wenngleich darauf verwiesen wurde, da&#223; das letzte Wort die politische F&#252;hrung zu sprechen habe. </p>
<p>Am vergangenen Sonnabend kam es bereits zu einem Zwischenfall im iranischen Luftraum. Wie der iranische Fernsehsender <em>Al-Alarm</em> mitteilte, &#252;bertraten zwei US-Kampfjets den iranischen Luftraum im Grenzgebiet zum Irak. Sie &#252;bertraten die Grenze im Raum Abadan (s&#252;dwestliche Provinz Khusistan). Zuf&#228;lligerweise befand sich der iranische Pr&#228;sident <em>Mahmud Ahmadinedschad</em> zum selben Zeitpunkt in Khusistan. Gleichfalls sei nat&#252;rlich darauf verwiesen, da&#223; es bereits mehre Grenz&#252;berschreitungen seitens des US-Milit&#228;rs gab. </p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob die bereits verh&#228;ngten Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die wirtschaftliche Sanktionen gegen das Land vorsehen, Fr&#252;chte tragen. Obgleich man hier nat&#252;rlich mutma&#223;en darf, da&#223; es sich um eine gezielte Schw&#228;chung handelt, ist ein abruptes Ende des iranischen Atomprogramms mitnichten in Sicht. In diesen Tagen gleicht die Iran-Krise einem reinsten Pulverfa&#223; und selbst f&#252;r B&#246;rsianer steht ein Angriff bereits fest, lediglich der Zeitpunkt des Angriffs ist noch offen.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DoD</span></p>
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		<title>Ene mene miste, es rappelt in der Kiste&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 13:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; ene mene meck, und der Iran ist weg. Seit einigen Tagen bereits wird auf globaler Ebene eine Diskussion &#252;ber das geplante US-Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien gef&#252;hrt. Schwindend gering ist hierbei der Anteil an Fakten bei der gef&#252;hrten Diskussion. Genauso wenig zeigt zuweilen die hochgelobte demokratische Grundordnung Einflu&#223; auf die einzelnen Entscheidungstr&#228;ger. So sprachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070320/ene-mene-miste-es-rappelt-in-der-kiste/ene-mene-meck-und-der-iran-ist-weg/" rel="attachment wp-att-138"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/03/200703201428001.thumbnail.jpg" title="… ene mene meck, und der Iran ist weg." class="titelbild" /></a><strong>&#8230; ene mene meck, und der Iran ist weg.</strong></p>
<p>Seit einigen Tagen bereits wird auf globaler Ebene eine Diskussion &#252;ber das geplante US-Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien gef&#252;hrt. Schwindend gering ist hierbei der Anteil an Fakten bei der gef&#252;hrten Diskussion. Genauso wenig zeigt zuweilen die hochgelobte demokratische Grundordnung Einflu&#223; auf die einzelnen Entscheidungstr&#228;ger. So sprachen sich laut Focus (12/2007, S. 190) 61% der Tschechen in einer Umfrage gegen das Radaranlagensystem aus, gleichfalls fordern 73% eine Volksabstimmung zu besagtem Thema. Nicht viel anders in Polen: Dort sprachen sich insgesamt 56% gegen das geplante &#8220;Schutzschild&#8221; der US-Verteidigung aus. </p>
<p>Ob es tats&#228;chlich in einem oder gar beiden L&#228;ndern eine Volksabstimmung geben wird, ist aufgrund der penibel gepflegten Beziehungen zu den USA eher zweifelhaft &#8211; dennoch nicht unm&#246;glich. Doch selbst wenn: Bereits in der Vergangenheit, haben die Vereinigten Staaten bewiesen, da&#223; man es mit Vertr&#228;gen und Bestimmungen nicht so genau nimmt &#8211; zumindest in der Au&#223;enpolitik.<span id="more-137"></span></p>
<p>Man tanzt dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) auf der Nase rum, erh&#228;lt Immunit&#228;t f&#252;r US-Soldaten und sabotiert den ICC gleichfalls noch. Und erst nach dem das Kind in den Brunnen gefallen war, reagierte der ICC und hob die Immunit&#228;t von US-Soldaten auf. Da&#223; die USA aber reichlich mehr auf dem Kasten haben, beweist man mit der K&#252;ndigung des ABM-Vertrags zur Begrenzung der Raketenabwehr unter fadenscheinigen Begr&#252;ndungen. Auch sah man keine Veranlassung dem Vertrag zur Verbannung von Landminen zuzustimmen und verweigerte sich ihm komplett. In dieser kleinen &#8211; mitunter unvollst&#228;ndigen &#8211; Liste reiht sich zu guter letzt das Kyōto-Protokoll ein, dessen Verpflichtungen sich die USA ebenfalls vor einigen Jahren entzog. Soweit so schlecht&#8230;</p>
<p><strong>Der Iran als S&#252;ndenbock</strong></p>
<p>Neben Nordkorea mu&#223; nun vordergr&#252;ndig auch der Iran f&#252;r das neue Abwehrsystem der USA herhalten. Und bisweilen wird diese Meinung nicht nur von den Amerikanern vertreten, sondern auch von bundesdeutschen Regierungsvertretern, wie dem au&#223;enpolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Eckart von Klaeden (CDU). Er &#228;u&#223;erte sich zu den Pl&#228;nen der USA wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bisher sind aber die Kritiker der Pl&#228;ne der USA eine &#252;berzeugende Antwort schuldig geblieben, wie unsere Bev&#246;lkerung wirksam vor den Gefahren gesch&#252;tzt werden soll, die mit der Aufr&#252;stung des Iran verbunden sind&#8221;</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist daher unverst&#228;ndlich, wie man vor den Pl&#228;nen der USA f&#252;r ein Raketenabwehrsystem mehr Sorge haben kann als vor dem iranischen Nuklear- und Raketenprogrammen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei sollten die Tr&#228;umer unter uns, sp&#228;testens seit dem 17. September 2002 und der neuen &#8220;Nationalen Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten&#8221; wissen, wie es um die Interessen der USA bestellt ist und wie die Gefahren reell aussehen. Dort hei&#223;t es, die Vereinigten Staaten w&#252;rden <em>&#8220;die Gunst der Stunde nutzen, um die Vorz&#252;ge der Freiheit (&#8230;) in jeden Winkel der Erde zu tragen.&#8221;</em></p>
<p>Einige Monate vorher wurde bereits klar und deutlich ge&#228;u&#223;ert, was die USA vom Iran h&#228;lt, nicht umsonst geh&#246;rt er zur &#8220;Achse des B&#246;sen&#8221; und wird gleichfalls als &#8220;Schurkenstaat&#8221; kategorisiert. Der damalige US-Geheimdienstbericht (Januar 2002) strotzt nur so vor Vermutungen und Halbwahrheiten. Dabei stand jedoch eines fest: Der Iran verf&#252;gte &#252;ber keinerlei Atomwaffen. 2007 liegen die Karten freilich anders, Grund genug dem Glauben zu schenken. Dabei sind fingierte Beweise in der US-Au&#223;enpolitik nicht erst seit gestern, Gang und Gebe. Manchen f&#228;llt es schwer schon das alleine einzusehen&#8230; Zweifelhafte Berichte der jeweiligen Nachrichtendienste sind da freilich hilfreich. </p>
<p><strong>Legitimierung durch den BRD-Au&#223;enminister</strong></p>
<p>Der Au&#223;enminister der Bundesrepublik, Frank-Walter Steinmeier (SPD), bezeichnete nach dem Treffen mit der US-Au&#223;enministerin Condoleezza Rice in Washington das Abwehrsystem der USA und dessen Bestreben als <em>legitim</em>. Gleichfalls solle das Thema aber auf die Tagesordnung der NATO gesetzt werden, sagte Steinermeier weiter.</p>
<p>Ob Herr Steinermeier wei&#223;, da&#223; er der Bundesrepublik, geschweige denn Europa damit einen Gefallen tut? Nicht zuletzt George Bush war es, der kurz nach seinem Regierungsantritt auf die baldige Unverwundbarkeit der USA verwies. Gleichzeitig auf Abschreckung und Entmutigung setzte, um &#8220;Schurkenstaaten&#8221; in Heuschreckenmanier zu &#252;berrumpeln. Mit dem Irak wurd dies gesetzte Ziel in alter Schulmanier hervorragend der Welt&#246;ffentlichkeit pr&#228;sentiert, da es alleine taktisch &#252;berraschte. Der zweifelhafte Sinn, den die USA damit verfolgen, ist eine Weltordnung nach ihren Vorstellungen und Anschauungen. Die deutschen Interessen, sind dabei nicht mal beil&#228;ufig interessant. Somit w&#228;re an dieser Stelle als Au&#223;enminister eine deutliche Distanzierung zum jetzigen Zeitpunkt n&#246;tig gewesen, insbesondere in Hinblick darauf, da&#223; die letzte Entscheidung jeweils von Polen und der Tschechei getroffen werden.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; DoD</span></p>
<hr /><small>&copy; 1998-2008 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Quo vadis, neue Welt ?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2005 09:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[New Orleans]]></category>
		<category><![CDATA[Unwetter]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Szenario in New Orleans ist nun gut drei Wochen her. Die Menschen an den Fernsehschirmen haben sich (wie nicht anders erwartet) an die Bilder aus den USA so gew&#246;hnt, wie an Kriege in fernen L&#228;ndern der Erde. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Nicht, dass ich sonderlich gro&#223;es Mitgef&#252;hl oder Mitleid mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Szenario in New Orleans ist nun gut drei Wochen her. Die Menschen an den Fernsehschirmen haben sich (wie nicht anders erwartet) an die Bilder aus den USA so gew&#246;hnt, wie an Kriege in fernen L&#228;ndern der Erde. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Nicht, dass ich sonderlich gro&#223;es Mitgef&#252;hl oder Mitleid mit den Vereinigten Staaten h&#228;tte, nein das gewiss nicht, denn wer als Pr&#228;sident nicht in der Lage ist, das eigene Volk zu sch&#252;tzen, aber auf fremden Territorium Kriege anzettelt und gegen Menschenrechte systematisch verst&#246;&#223;t, der hat versagt, und das Volk das ihn nicht daran gehindert hat, hat ebenso versagt. Eines wollen viele Menschen nicht verstehen. Wenn ein Land, eine Regierung oder ein ganzer Staatsapparat zu Grunde geht, dann geschieht dies zum Einen nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich in einer gewissen Zeitspanne, und zum Anderen, ist daf&#252;r niemals ein einzelner Mensch verantwortlich. Wenn Beziehungen auseinander gehen, so h&#246;rt man andere, wenn es um die Gr&#252;nde hierf&#252;r geht, oft sagen „Aber da geh&#246;ren immer zwei dazu“. <span id="more-11"></span></p>
<p>So ist es auch innerhalb eines Landes, in dem eine Demokratie herrscht, auch wenn dies zumeist nur auf dem Papier so sein mag. Aber weder Busch, noch der Mann aus &#214;sterreich zur Zeit des WK II, haben als Person alleine diese Dinge zu verantworten, zu tragen oder gar durchgef&#252;hrt. Eine Entwicklung Zum guten oder zum Schlechten hin, sei es in Wissenschaft, Arbeitsmarkt, Preispolitik oder Gesundheitswesen, kann man erkennen. Ein Volk, welches mehrere Millionen Menschen z&#228;hlt, l&#228;sst sich doch nicht von einer Person, oder vielleicht von einem H&#228;ufchen Menschen in der Regierung, so den Kopf verdrehen, dass sie alles mit sich machen lassen. Oder doch ?</p>
<p>Das Beispiel New Orleans lag mir zu Anfang sch&#246;n im Ged&#228;chtnis, zumal derzeit offenbar ein erneutes Ungl&#252;ck die USA heimsuchen wird, ein weiterer Extremsturm. Doch was will ich denn damit &#252;berhaupt sagen ? Eigentlich ist es so einfach und simpel, aber viele sehen das durch die ewige und andauernde Berieselung durch die Medien schon gar nicht mehr. Man verbl&#246;det nicht nur, sondern wird systematisch gepolt und abgestumpft. Somit ist es leichter, gewisse „Schreckensnachrichten“ ans Volk zu &#252;bermitteln. In den USA kann man endlos viele Beispiele erkennen, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Amerika zum Kriegstreiber mutierte und die Nachricht, man ziehe in den Krieg, heute ganz anders aufgenommen wird, als noch zu Zeiten des ersten Golfkrieges 1990. Das ist das Ziel dieser t&#228;uschenden Arbeit am Volk. Man m&#246;chte einen Staat haben, der das tut was man m&#246;chte, eine Art „Reality-Soap“ im ganz gro&#223;en Stil. Doch wer h&#228;lt dieses Treiben nun auf ? Das ist eine sehr gute Frage. Die Menschen sind derzeit offenbar noch nicht bereit oder schlicht und ergreifend noch nicht gepeinigt genug, um sich dieser Zust&#228;nde zu erwehren. Man l&#228;sst mit sich umgehen, als sei man die fleischgewordene Version von Barbie´s Tuckenfreund „Ken“. Dennoch, es gibt Zeichen f&#252;r einen eindeutigen Widerstand. Wo ? Na, dann &#252;berlegt mal scharf, denn eigentlich habe ich hier schon einige Male indirekt darauf verwiesen. Mutter Natur l&#228;sst sich auch vieles gefallen, doch manchmal schl&#228;gt sie gnadenlos und mit aller H&#228;rte zur&#252;ck. Ein Mann wie George W. Bush jun. tr&#228;umt sicherlich von der Waffe &#8220;Natur&#8221;, bei ihm w&#252;rde sie wohl „Peacemaker-Nature One“ hei&#223;en. Wenn man sich beispielsweise mit dem Kyoto-Protokoll ein wenig auseinander setzt, so f&#228;llt einem global gesehen, das Verst&#228;ndnis f&#252;r die Lage in New Orleans sichtlich schwerer. Zwar haben die USA das Protokoll mit unterzeichnet, aber wohl niemals vor es auch so umzusetzen.</p>
<p>Da k&#246;nnte man nun schon b&#246;se Behauptungen aufstellen und sagen „Selbst schuld, USA !“, was ich aber nat&#252;rlich und selbstverst&#228;ndlich hier nicht tun werde, da wir ja keine Hetzereien beginnen wollen. Nennen wir es einfach einmal eine provokative These. Doch es ist bei Weitem nicht so abwegig, als es eventuell auf den ersten Blick scheint. Wir begradigen Fl&#252;sse, leiten diese Um, planieren Gr&#252;nfl&#228;chen f&#252;r Wohn- und Industrier&#228;ume, verpesten die Luft mit Giftstoffen und Abgasen, entsorgen sch&#228;dliche Substanzen in Gew&#228;ssern und Erdreich. Die Liste k&#246;nnte man noch beliebig weiterf&#252;hren, denn alleine ein Jahresr&#252;ckblick ohne Naturkatastrophe, die zumindest durch den Menschen beg&#252;nstigt wurde, d&#252;rfte es die letzten 10 Jahre wohl kaum gegeben haben. Der Meeresgrund kann &#252;ber Schiffsungl&#252;cke mit Sch&#228;den f&#252;r die Umwelt mittlerweile wohl mehrere B&#252;cher schreiben und unsere W&#228;lder w&#252;rden, sofern sie k&#246;nnten, wohl die Weltbev&#246;lkerung halbieren. Wir haben Hochwasser, Fluten, St&#252;rme und und und. Sicher, man kann am Beispiel USA sagen, dass diese bewusste Region schon immer ein Ziel von Wirbelst&#252;rmen war und pi-pa-po. Freilich, alles sch&#246;n und gut und das bestreitet sicherlich auch niemand, aber dennoch ist es verwunderlich, dass die Katastrophen, die auf ersten Blick nicht menschenbeg&#252;nstigend entstanden sind, in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden auftreten, immer st&#228;rker und vernichtender werden und vor allem, dass sie immer mehr Menschenleben kosten. Europa sieht zu wie Industriebosse f&#252;r immer mehr Profit sich einen Dreck darum k&#252;mmern, die Umwelt zu erhalten oder geschweige denn zu f&#246;rdern. Amerikas Volk l&#228;sst hunderte von Menschen in sinnlosen Kriegen verrecken, l&#228;sst die Weigerung eines Pr&#228;sidenten etwas f&#252;r die Umwelt zu tun, einfach unbestraft. Was zum Henker bringt Millionen von Menschen dazu, so ignorant zu sein ? Ist es Angst ? Was glaubt Ihr, w&#228;re los, wenn in den Gro&#223;st&#228;dten – ganz gleich ob USA oder Europa – die Verkehrswege, das &#246;ffentliche Leben mehr oder weniger zum Erliegen kommt, solange bis der Staat reagiert ? Ich rede hier nicht von ein paar Stunden, &#228;hnlich eines Streikes. Es geht hier um grundlegende Punkte, die das Volk zu setzen hat. Das Volk muss den Regierungsbeauftragten sagen wo das Ende der eigenen Verantwortung gekommen ist. Das Land geh&#246;rt dem Volk und dieses Volk hat einen oder mehrere Vertreter ernannt, um es zu regieren, im Sinne dieser Menschen und zum Wohle derer.</p>
<p>Was haben die Menschen damals in der DDR gemacht ? Ist die Mauer von alleine gefallen ? Damals war ein Funken Hoffnung zu sehen, dass der Staat umdenkt, aus Angst und Respekt vor dieser immensen Macht; der Macht des Volkes. Viele k&#246;nnen sich das nicht so richtig vorstellen, aber da ich gerne etwas bildlich schildere, werde ich das auch hier gerne machen, f&#252;r die, die sich einfach gar nichts unter dieser Aussage vorstellen k&#246;nnen. Gehen wir davon aus, es gibt eine Gruppe Menschen, sagen wir einmal 30 an der Zahl. Denen gegen&#252;ber steht ein Mann mit einer Pistole, in der acht Kugeln sind. Der Mann bedroht die 30 und jeder wei&#223;, es k&#246;nnte sein, erschossen zu werden. Also kuscht jeder aus Angst ums eigene &#220;berleben. Wenn alle 30 jedoch auf einmal auf den Mann zu rennen, so kann er wenn &#252;berhaupt die H&#228;lfte der Kugeln abfeuern, aber er ist entwaffnet – und somit auch entmachtet. Ich denke, dass das so in etwa schon hinkommen kann. Der Vergleich hinkt nicht wirklich. Das Volk, jeder einzelne hat Angst vor den Konsequenzen, wenn er oder sie sich gegen den Staat stellt, sei es nun in Wort oder in Tat. Kein Wunder, dass in unserer Politik ab einem gewissen Punkt nahezu alle gleich sind, n&#228;mlich dann, wenn es um den schn&#246;den Mammon geht. Doch die Macht des Volkes untersch&#228;tzen viele, vielleicht zu viele Menschen. Es ist nicht die Aggressivit&#228;t die zeigt wer das Volk ist, sondern die Effizienz, mit der dem regierenden Apparat auf einfache und effektive Art und Weise gezeigt werden kann, dass ab einem gewissen Punkt das Ma&#223; voll ist. Und dazu geh&#246;rt die Natur. Wir k&#246;nnen nicht aus Kostengr&#252;nden oder Profitgier alles in Kauf nehmen, was unsere Umwelt zerst&#246;rt. Mag sein, dass der Eine oder Andere in Deutschland damit kein Problem hat, seinen Kindern eine Blume oder frei lebende Tiere nur noch in B&#252;chern zeigen zu k&#246;nnen – ich schon !</p>
<p>Man spottet &#252;ber die „&#214;kos“ und bel&#228;chelt sie, aber eines haben sie oft diesen anderen voraus, das Bewusstsein, wie wichtig unsere Umwelt ist. Wo ist der Naturschutz hin im Wahlkampf ? Parolen gewichen und in der Versenkung verschwunden. Ja, Arbeit brauchen wir, Reformen sind notwendig,</p>
<p>die D-Mark h&#228;tten viele gerne wieder, aber was zur H&#246;lle nutzt mir das alles, wenn in 20 Jahren die Sonne so auf meine Haut brennt, dass ich lange Kleidung tragen muss ? Was habe ich davon, wenn ich nach der Arbeit keinen Fleck zur Erholung in der Natur mehr habe ? Die antworten sollte jeder selbst finden.</p>
<p>Ich kritisiere nicht, dass man das Thema Naturschutz zum Thema Nummer eins weltweit machen sollte oder m&#252;sste, aber ich kritisiere sehr wohl, dass es weder Politiker, noch Wirtschafts- und Industriebosse und offenbar auch nicht mehr das Volk interessiert, was mit der Umwelt um uns herum passiert. Jedes Jahr heulen die Menschen herum: Warmer Winter, kalter Sommer, Unwetter, das Wetter steht Kopf&#8230;.. Wer hat sich denn schon einmal die Frage gestellt, WARUM das denn so ist ? Ich kann mich noch an herrliche Sommer und sch&#246;ne kalter Winter erinnern. Wenn ein hei&#223;er Sommer kommt, brennt es einem fast ein Loch in den Pelz und kommt ein kalter Winter ist man mit einem Schneeschieber schon nicht mehr bedient, sondern w&#252;nscht sich einen Schneepflug. Es gibt Vorf&#228;lle und es gibt Ursachen f&#252;r Vorf&#228;lle. Nicht immer kann man eine sofortige Verbindung sehen, aber die Sch&#228;digung der Ozonschicht durch Menschenhand ist unumstritten. Ich finde es nicht lustig, wenn an so manch einem Tag Kinder nicht in die Sonne sollen, weil die Ozonwerte zu hoch sind, wenn alte Menschen umkippen und tot sind ,weil sie „das Wetter“ nicht mehr vertragen haben. Abschlie&#223;end m&#246;chte ich nur einmal jedem anraten sich folgendes (wenngleich auch abstraktes) Szenario vorzustellen: Was w&#228;re, wenn man statt der Natur einen Menschen einsetzen w&#252;rde ? Also „Natur“ beispielsweise ein Pr&#228;sident w&#228;re, der auf die Art und Weise wie andere L&#228;nder mit der Umwelt umgehen, drastisch reagiert (Umweltkatastrophen etc.). Was w&#252;rde passieren ? Ich behaupte ganz frech, man w&#252;rde nicht anfangen nachzudenken, sondern w&#252;rde versuchen nach einigen Drohgeb&#228;rden, „Natur“ in einem Krieg zu vernichten oder klar zu machen dass man selbst recht hat und auch recht behalten wird. Was bleibt ist die Schlussfolgerung&#8230;..besiegt man die Natur und vernichtet sie, so hat man sein eigenes Grab nicht nur gegraben, sondern geebnet und bepflanzt.</p>
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