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	<title>Brennpunkt &#187; Steuern</title>
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		<title>Steuerverschwendung gibt es nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 21:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundeshaushalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, da&#223; auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Prim&#228;rer ist der Bundesregierung die b&#252;rokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schlie&#223;lich sei das Wort Steuerverschwendung der &#8220;Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung&#8221;. Dies zumindest nach Ansicht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2008/01/200801092242001.jpg" title="Steuerverschwendung gibt es nicht!" class="titelbild" />Nach Auffassung der Bundesregierung ist es dem erheblichen Verwaltungsaufwand geschuldet, da&#223; auch im neuen Jahr kein Vorgehen gegen verschwendete Steuergelder zu erwarten ist. Prim&#228;rer ist der Bundesregierung die b&#252;rokratisch korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Schlie&#223;lich sei das Wort Steuerverschwendung der <em>&#8220;Medien- und Umgangssprache entlehnt und entspreche nicht dem Sprachgebrauch der Bundesregierung&#8221;</em>. Dies zumindest nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums, welches dem FDP-Finanzexperten <a href="http://dr-volker-wissing.org.liberale.de/" target="_blank">Volker Wissing</a> dies als Antwort auf seine einstweilen eingesandte Anfrage gab.<span id="more-356"></span> </p>
<p>Verwunderlich dabei ist keineswegs die allgemeine Aufregung gegen&#252;ber der Begrifflichkeit, sondern vielmehr der vorgeschobene Grund, man k&#246;nne nicht gegen verlorengegangene Steuergelder vorgehen, da der Verwaltungsaufwand zu hoch w&#228;re. Bisweilen haben solche H&#252;rden der Bundesregierung schlie&#223;lich keine gro&#223;e Sorge bereitet, wie die Einf&#252;hrung des ALG-II eindrucksvoll bewies. Ferner bleibt die Frage, wie man sich das Fiasko bei den geldgebenden Beh&#246;rden denn vorstellen darf? Jeder greift nach Belieben in die Kasse und das was die Putze am Ende rausfischt ist der Haushalt f&#252;rs Folgejahr? </p>
<p>Dabei spricht man gar von &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221; und &#8220;Sparsamkeit&#8221;. Beides kann jedoch nicht funktionieren, wenn Beh&#246;rden nicht imstande sind Buch zu f&#252;hren &#252;ber Kostenstellen und Empf&#228;nger diverser Zahlungen. Vergleichbar ist der Umstand mit einer Hausbank, die in die eigene Tasche wirtschaftet und dann am Ende von nichts wissen will. Kein vern&#252;nftiger Mensch w&#252;rde dieser Bank noch Geld anvertrauen. Allgemein bekannt ist, da&#223; dem Staat lediglich die Aufgabe zu Teil wird, Steuergelder einzunehmen, zu verwalten und im Sinne des B&#252;rgers auszugeben. Dazu z&#228;hlt aber nicht unsinnige Ausgaben abzusegnen und sp&#228;ter die Arme zu verschr&#228;nken mit der Bemerkung, man wisse nicht, wer die Gelder daf&#252;r freigegeben habe. Ferner k&#246;nne man dies auch nicht ermitteln, da der Aufwand zu hoch w&#228;re. </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Bewu&#223;t zum Bankrott gef&#252;hrt</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 12:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BdSt]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarzbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen halbwegs realistischen Kassensturz der Bundes- und Landeshaushalte ver&#246;ffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) am vergangenen Donnerstag. Mit der Ausgabe &#8220;Die &#246;ffentliche Verschwendung 2007&#8221; geht der BdSt in die n&#228;chste Runde und pr&#228;sentiert sogleich 107 Fallbeispiele mit einer Schadenssumme von knapp drei&#223;ig Milliarden Euro. Wie jedes Jahr aufs neue, griff man also auch im Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20070930/bewusst-zum-bankrott-gefuehrt/schwarzbuch-2007/" rel="attachment wp-att-268"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/09/200709301405001.thumbnail.jpg" title="Die &#246;ffentliche Verschwendung 2007" class="titelbild" /></a>Einen halbwegs realistischen Kassensturz der Bundes- und Landeshaushalte ver&#246;ffentlichte der <a href="http://www.steuerzahler.de/" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> (BdSt) am vergangenen Donnerstag. Mit der Ausgabe &#8220;<a href="http://schwarzbuch.steuerzahler.de/" target="_blank">Die &#246;ffentliche Verschwendung 2007</a>&#8221; geht der BdSt in die n&#228;chste Runde und pr&#228;sentiert sogleich 107 Fallbeispiele mit einer Schadenssumme von knapp drei&#223;ig Milliarden Euro. Wie <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060926/immer-raus-damit/" target="_blank">jedes Jahr</a> aufs neue, griff man also auch im Jahre 2006 tief in die sprudelnde Geldquelle und bediente sich dieser gro&#223;z&#252;gig. Ob unn&#246;tige Gesch&#228;ftsreisen, wie jene des nieders&#228;chsischen Landtagspr&#228;sidium nach China mit Seilbahnfahrt und allem drum und dran f&#252;r schlappe 66.000 Euro. Oder aber gro&#223;z&#252;gige Ausgaben f&#252;rs Ausland. <span id="more-267"></span></p>
<div id="infobox">
<h2>Steuerzahlerbund</h2>
<ul>
<li><strong>Gegr&#252;ndet</strong> 1949 durch Karl Br&#228;uer als eingetragener Verein.</li>
<li><strong>Bestehend</strong> aus f&#252;nfzehn eigenst&#228;ndigen Landesverb&#228;nden und insgesamt 350.000 Mitgliedern.</li>
<li><strong>Verf&#252;gt</strong> mit dem <a href="http://www.karl-braeuer-institut.de/" target="_blank">Karl-Br&#228;uer-Institut</a> (KBI) &#252;ber eine eigene finanzwissenschaftliche Forschungseinrichtung.</li>
<li><strong>Das Schwarzbuch</strong> des Bundes der Steuerzahler erscheint allj&#228;hrlich im Herbst. </li>
</ul>
</div>
<p>So lie&#223; man sich nicht lumpen Ru&#223;land an der Verschwendungssucht teil haben zu lassen. Denn freilich war es von N&#246;ten, da&#223; im Rahmen einer G8-Vereinbarung die Entsorgung russischer Atom-U-Boote mit knapp 57 Millionen vom Steuerzahler getragen werden m&#252;ssen. Gleichwohl werden in den Jahren 2007 und 2008 nochmals 102 Millionen Euro f&#252;r dieses Projekt flie&#223;en. Wie auch sonst sollte ein Land, wie M&#252;tterchen Ru&#223;land, mit einem Haushalts&#252;berschu&#223; von 58 Milliarden Euro derartige Entsorgungen tragen k&#246;nnen? Richtig, geht nicht, andernfalls wird Ru&#223;land nicht mehr bei den boomenden Milit&#228;rausgaben pr&#228;sent sein. Wollen wir ja nicht, oder?</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich sollen auch dieses Jahr die Kritiker von uns geh&#246;rt werden, welche dem BdSt mangelnde Seriosit&#228;t vorwerfen. Schlie&#223;lich k&#246;nne es nicht angehen, da&#223; dieses Jahr wieder eine Schadenssumme von 30 Milliarden Euro entstanden sein soll. Dabei wird jedoch leider au&#223;er Acht gelassen, da&#223; es auch eine Dunkelziffer gibt, die weitaus h&#246;her liegen d&#252;rfte. Ob nun Stimmenf&#228;lschung oder schwarze Kassen, man hat sich in so mancher Parteizentrale viel einfallen lassen, um liquide zu bleiben. Schlie&#223;lich bezahlt sich so mancher Audi A8 nicht von Kieselsteinen. Infolgedessen w&#228;re es doch anma&#223;end aufgrund von fehlender Sachkenntnis einem Verein Unseriosit&#228;t vorzuwerfen. Ferner wird vom Verbandspr&#228;sidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinz_D%C3%A4ke" target="_blank">Karl D&#228;ke</a> sogar bef&#252;rchtet, da&#223; die Ausgaben aufgrund steigernder Steuereinnahmen sukzessive zunehmen werden.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; Bund der Steuerzahler</span></p>
<hr /><small>&copy; 1998-2010 <a href="http://bpmedien.org">BP Medien</a> ( BP769c6b943ddf5a2fef4ef61def6718be)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wir sehen uns vorm Finanzgericht!</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 21:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich nur aus gutb&#252;rgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuers&#252;nden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim &#246;rtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit m&#252;sse gen&#252;ge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen daf&#252;r, da&#223; Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/09/200709282254001.jpg" title="Erwischt!" class="titelbild" />Nat&#252;rlich nur aus gutb&#252;rgerlicher Pflicht heraus, wollte die Ex-Frau des Beklagten die Steuers&#252;nden ihres einstigen Ehegatten zur Anzeige beim &#246;rtlichen Finanzamt bringen. Nicht etwa, weil sie selbst auf einem repressiven Rachefeldzug aus ist. Nein, der Gerechtigkeit m&#252;sse gen&#252;ge getan werden. Immerhin seien heutzutage 66 Prozent der Deutschen daf&#252;r, da&#223; Steuerhinterziehungen strenger verfolgt werden. Am besten man hackt diesen Verbrechern gleich die Pfoten ab. In Ordnung, ganz so massiv &#228;u&#223;erte man sich bisweilen noch nicht, aber es bleibt nicht nur im Fall des Herrn Ichzahlnix und der Ex-Frau Zahllieber interessant, welche Bl&#252;ten die neuste Entwicklung treiben wird.<span id="more-264"></span></p>
<p>Immerhin fast zehn Anzeigen pro Tag gehen mittlerweile bei den &#246;rtlichen Finanzbeh&#246;rden ein. Die Gr&#252;nde m&#246;gen unterschiedlichen Natur sein, der eine hat aufgrund seines Ruhestands einfach zu viel Freizeit (Demographiewandel, kennen wir ja nun mittlerweile alle&#8230;) und wei&#223; sich keines anderes Hobbys zu bedienen, w&#228;hrend der andere erbla&#223;t im Neid des Besitzlosen. Wo auch immer die wahren Ambitionen dieser Hobbysteuerfahnder liegen m&#246;gen, bei den allgemeinen Umfragen geben allesamt an, sie tun dies aus der Pflicht heraus, ein Gleichgewicht der Gerechtigkeit herzustellen. Es k&#246;nne nun mal nicht angehen, da&#223; der m&#252;ndige Deutsche in aller Ehrlichkeit und Richtigkeit seine Steuern entrichtet, w&#228;hrend der Nachbar v&#246;llig zwangfrei die Einfahrt seines schicken Vorstadthauses von einem Arbeitslosen f&#252;r ein paar Kr&#246;ten pflastern l&#228;&#223;t &#8211; und das am Finanzamt vorbei!</p>
<p>Soweit die allgemeine Denkweise, derer, die meinen das richtige zu tun. V&#246;llig au&#223;er Acht scheint man zu lassen, in wie fern sich die politische F&#252;hrungsriege jener Steuermittel aus dem Bundeshaushalt bedient und diese in weitaus verwerflicher Art und Weise zum Fenster hinaus schleudert, als jemand der vielleicht einfach die L&#252;cken des &#252;berdimensionalen Steuersystems erkannt hat. Immerhin <a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060926/immer-raus-damit/" target="_blank">drei&#223;ig Milliarden Euro</a> wurden laut dem Schwarzbuch des <a href="http://www.steuerzahler.de/" target="_blank">Bundes der Steuerzahler</a> im Jahre 2005 sinnlos ausgegeben, wobei dies nur einige F&#228;lle ber&#252;cksichtigt und die Dunkelziffer weitaus h&#246;her sein d&#252;rfte. Unbeachtet dessen, wird noch nicht ber&#252;cksichtig in welchem Umfang sich das Finanzamt bei Gro&#223;unternehmen der mangelnden Sorgfaltspflicht schuldig gemacht hat. Hierbei erinnere ich mich noch an einen Fall, den ich einst im Focus las. Der Beklagte unterschlug eine zweistellige Millionenh&#246;he im Verlauf mehrer Jahre. Dieses Verfahren wurde jedoch dann und wann eingestellt, da die Angelegenheit verj&#228;hrt war. Grundlegend weil man es beim zust&#228;ndigen Finanzamt vers&#228;umt hat, dem Fall umfassend nachzugehen.</p>
<p>Aber es mu&#223; ein gutes Gef&#252;hl sein f&#252;r so manchen B&#252;rger, der entweder zu viele Stasi-B&#252;cher gelesen hat oder aber einfach das falsche Terrorcamp besuchte, so manchen Kleinb&#252;rgerstreit vor dem Finanzgericht auszutragen. Wobei es bis dahin noch nicht mal kommen wird. Diesen Weg darf der Beklagte mithin sowieso alleine gehen, bleibt der Anzeigenerstatter doch anonym und wird selbst bei haltlosen Beschuldigungen bis zu guter letzt anonym gehalten. Ja, Spitzel sollte man sich sch&#252;tzen! Diese schmerzliche Erfahrung mu&#223;te schon der <a href="http://www.verfassungsschutz.de/" target="_blank">Verfassungsschutz</a> machen. Und das Finanzamt w&#228;re doch sch&#246;n bl&#246;d, w&#252;rde es sein B&#252;ttel an den &#8220;Teufel&#8221; ausliefern. </p>
<p>Man m&#246;ge mich nicht falsch verstehen, von Schwarzarbeit ist absolut nichts zu halten, gleichfalls entwickeln sich die Zust&#228;nde momentan in eine absolut abwegige Richtung. Da verreckt Nachbars Kind, weil keiner etwas geh&#246;rt haben will, gleichfalls spitzt aber bei den neusten Luxusg&#252;tern des Nachbars jeder seine Ohren auf und mutiert zum Stammgast beim Finanzamt. Mitnichten hilft diese Art der Zivilcourage irgend jemandem weiter. Die L&#246;sungen selbst sind in der Politik zu suchen, schlie&#223;lich ist sie es, die kein Steuersystem zu stellen bereit ist oder es aus mangelnder fachlicher Qualifikation schlichtweg nicht kann. </p>
<p>Nun gibt es nat&#252;rlich ganz schlaue Sachbearbeiter des Finanzamts, die im weltweiten Datennetz unterwegs sind und gleichwohl versuchen ihren verruchten Ruf etwas gerade zu r&#252;cken. Dies geschieht dann meistens mit irgendwelchen Milchm&#228;dchenrechnungen, bei denen man mal eben mindestens dem halben Volk Steuerhinterziehung vorwirft. Da kommt man dann auch relativ schnell auf horrende Summen von vierzig Billionen oder mehr. Klar, immerhin geht jeder zweite Deutsche f&#252;r 500 Euro richtig schick beim Griechen essen. Das dies mitnichten die Realit&#228;t gerecht wird, sollte jedem bewu&#223;t sein.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Wir heucheln um die Wette</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 22:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Treffender k&#246;nnte man meiner Meinung nach eine &#220;berschrift f&#252;r dieses Thema gar nicht formulieren. Doch lassen wir das Eigenlob einmal beiseite und beschr&#228;nken uns auf das Wesentliche. Schon alleine die Suche nach eben diesem Wesentlichen ist schwierig genug, in dem Get&#252;mmel von selbstverherrlichenden Hilfsnachrichten und Unterst&#252;tzungs- angeboten verschiedener Prominenter oder Politiker. Klar ist, Afrika mu&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/07/200707040040001.jpg" title="Wir heucheln um die Wette" class="titelbild" />Treffender k&#246;nnte man meiner Meinung nach eine &#220;berschrift f&#252;r dieses Thema gar nicht formulieren. Doch lassen wir das Eigenlob einmal beiseite und beschr&#228;nken uns auf das Wesentliche. Schon alleine die Suche nach eben diesem Wesentlichen ist schwierig genug, in dem Get&#252;mmel von selbstverherrlichenden Hilfsnachrichten und Unterst&#252;tzungs- angeboten verschiedener Prominenter oder Politiker. <span id="more-209"></span></p>
<p>Klar ist, Afrika mu&#223; geholfen werden! Unklar ist, warum sollen das wir bewerkstelligen? &#8220;Ja wenn das jeder so sagen w&#252;rde&#8221;, w&#228;re ein zu erwartender Einwand, aber selbst dann, was w&#228;re den anderen oder uns Deutschen denn dann vorzuwerfen? Unterlassene Hilfeleistung f&#252;r ein Land, das in Hunger, Not und Elend versinkt, w&#228;hrend wir&#8230;. ja, w&#228;hrend es uns gut geht? W&#228;hrend wir wie die Made im Speck leben? W&#228;hrend wir alle ein Dach &#252;ber dem Kopf und ein warmes Essen im Bauch haben? Also das d&#252;rfte dann aber ein anderes Land und nicht Deutschland sein, denn hier ist mir das so nicht gel&#228;ufig und da ich nicht glaube sehr weltfremd zu sein, d&#252;rfte dies auch zutreffen. Also noch einmal zur&#252;ck zur Frage. Sollen wir helfen, weil es uns nicht schlechter geht als den Menschen in Afrika? </p>
<p>Nun, das ist freilich immer die Sicht des Betrachters, die hier das Z&#252;nglein an der Waage ist. Aber ich glaube es macht nur wenig Unterschied, ob nun in Deutschland ein Mensch ohne soziale Unterst&#252;tzung auf der Strasse lebt und sein Essen im M&#252;ll zusammensuchen mu&#223;, oder ob in Afrika ein Mensch auf der Strasse lebt und auch nichts zu Essen bekommt. Oha, ich vernehme f&#246;rmlich den Aufschrei, der gerade eben durch zahlreiche Wohn- und Arbeitszimmer geht: &#8220;Helga, lies dir mal durch was dieser Typ f&#252;r Sachen schreibt, das ist ja regelrecht pervers!&#8221; &#8211; so oder so &#228;hnlich stelle ich mir so manche Reaktion auf meinen eben aufgef&#252;hrten Vergleich vor. Doch was wirklich pervers ist und das ist offensichtlich, ist die Scheinmoral, zu meinen sich um in anderen L&#228;ndern lebende Menschen mehr und intensiver k&#252;mmern zu m&#252;ssen, als um das eigene Volk, die eigenen B&#252;rger hier vor Ort, hier im eigenen Land. </p>
<p>Aber seit Kriegsende ist das irgendwie wohl regelrecht zur politischen Volkssportart gewuchert, sich erst einmal einen Dreck um das eigene Land zu scheren, aber gleichzeitig mit erhobenem Finger zu zeigen, da&#223; wir Deutschen, denen es doch so unglaublich gut geht, gef&#228;lligst auch anderen helfen sollen (vor allem denen, die vor &#252;ber sechzig Jahren auch &#8220;Besuch&#8221; von uns Deutschen hatten&#8230;). Es ist wohl auch um einiges leichter sich daf&#252;r einzusetzen, da&#223; Millionen Euro ins Ausland gewuchtet werden, da man dort nicht hautnah miterleben mu&#223;, ob und wenn ja, in welcher Form das Geld dort ankommt und wie damit im einzelnen den Menschen &#252;ber den Tag hinweg geholfen wird. </p>
<p>Das ist ja eine der brennenden Fragen, die aber auch kaum jemand zu stellen wagt. K&#246;nnen die Menschen, die von den von reichen Industrienationen geschickten Fernsehteams gefilmt wurden, mit dem Geld das kommt, sofort mehr essen? K&#246;nnen diese Menschen sofort eine Wohnung bekommen? Werden diese Menschen sofort operiert? Ich behaupte einmal ganz frech, ganz so einfach kann es nicht sein, da viel Gelder in Projekte gesteckt werden, die &#8211; wenngleich auch sinnvolle, wie Krankenh&#228;user &#8211; nicht als Sofortma&#223;nahme gelten k&#246;nnen. Die Menschen, die wir gestern in den Nachrichten hungernd sahen, werden also dennoch wahrscheinlich nicht so lange leben, wie wir uns das mit unserer geheuchelten Humanit&#228;tsidentit&#228;t in Gedanken erschaffen haben.</p>
<p>Aber Moment! Vielleicht ist es ja auch einfach nur zu wenig was wir f&#252;r Afrika leisten? Also mal sehen, was h&#228;tten wir denn da im Angebot? Da w&#228;ren einmal die 180.000 Jugendlichen in Deutschland, die f&#252;r den Verein &#8220;Aktion Tagwerk&#8221; einen Tag lang unter dem Motto &#8220;Dein Tag f&#252;r Afrika&#8221;, statt die Schule, einen Arbeitsplatz besuchen und das dort verdiente Geld (gesch&#228;tzte 1,5 Millionen Euro) f&#252;r Kinder in Afrika spenden. Dann h&#228;tten wir noch den Kurs, der sp&#228;testens seit dem G8-Gipfel jeden hellh&#246;rig machen sollte, in dem Kanzlerin Merkel sich dahingehend &#228;u&#223;erte, da&#223; man das Volk auf eine gr&#246;&#223;ere und intensivere Afrikahilfe einstellen m&#252;sse. </p>
<p>Die gr&#246;&#223;te Klatschzeitschrift lie&#223; j&#252;ngst Afrikaaktivist Bob Geldorf sogar die Zeitung f&#252;r einen Tag lang leiten. Das Ergebnis war auf der Titelseite kaum zu &#252;bersehen, &#252;ber zehn Mal tauchte in den Artikeln das Thema Afrika auf, am Ende immer mit derselben Botschaft: <strong>SPENDET! </strong>Einer unserer gro&#223;en Popstars darf da nat&#252;rlich nicht fehlen, und so ist Herbert Gr&#246;nemeyer unter anderem Mitinitiator von &#8220;Deine Stimme gegen Armut!&#8221;. Daneben gibt es zahlreiche Projekte, Veranstaltungen und eine Gala nach der n&#228;chsten, deren Erl&#246;se flei&#223;ig ins K&#246;rbchen der Afrikasammler wandern. Nun gut, soll es jeder handhaben, wie er oder sie m&#246;chte, solange es aber in Afrika neben Hunger, Not, Elend und Aids auch noch Korruption in gro&#223;em Stil gibt, ist es zu &#252;berlegen, ob man mit einer Spende wirklich das erreicht, was man gerne m&#246;chte.</p>
<p>F&#252;r die gro&#223;en Helfer und die vielen tausend unterst&#252;tzenden Menschen auf Veranstaltungen oder Konzerten sollte man sich nicht sch&#228;men, gewi&#223; nicht, es ist ja auch hoch anzurechnen, da&#223; unser Volk nicht mit Scheuklappen durch die Welt marschiert. Aber um Afrika zu weinen und daf&#252;r Gelder zu sammeln, dann aber statt beispielsweise Bananen aus dem fairen Handel in einem dieser kleinen L&#228;den zu kaufen, doch lieber flei&#223;ig die Billigprodukte aus dem Supermarkt um die Ecke zu holen, das ist etwas wof&#252;r ich mich sch&#228;men w&#252;rde. Wenn schon Afrika – dann aber richtig, nicht wahr? </p>
<p>Das Ganze kann ich nur mit sehr kritischen Blicken verfolgen und wei&#223; jetzt schon, da&#223; ich auch in diesem Jahr meine Unterst&#252;tzung national-angesiedelten Projekten zukommen lassen werde. Denn ich will dem Obdachlosen, der in der Fu&#223;g&#228;ngerzone sitzt und Angst vor dem n&#228;chsten Winter hat, bei einer Spende nicht mit hochrotem Kopf in die Augen sehen, weil ich wei&#223; der Afrikaner am Ende der Welt, den ich niemals sehen oder kennenlernen werde, zu dem ich keinerlei Bezug habe, hat mehr bekommen, als die Menschen vor meiner eigenen Haust&#252;re. </p>
<p>In diesem Sinne: Viel Spa&#223; beim n&#228;chsten Obst-, Gem&#252;se- und Kaffeeeinkauf.</p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Die Steueridentifikationsnummer kommt!</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2007 23:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BZST]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
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		<description><![CDATA[Ab 1. Juli erwartet den m&#252;ndigen Deutschen und jenen, die es werden wollen ein Geschenk der Superlative seitens der Finanzbeh&#246;rden. Das Bundeszentralamt f&#252;r Steuern (BZSt) vergibt dann eine elfstellige pers&#246;nliche Steueridentifikations- nummer bzw. Tax Identification Number (TIN) f&#252;r jeden Bundesb&#252;rger &#8211; vom S&#228;ugling bis zum Rentner. Die Zahlenfolgen werden laut Medienberichten zentral verwaltet und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2007/04/200704040136001.jpg" title="200704040136001.jpg" class="titelbild" />Ab 1. Juli erwartet den m&#252;ndigen Deutschen und jenen, die es werden wollen ein Geschenk der Superlative seitens der Finanzbeh&#246;rden. Das <a href="http://www.bzst.bund.de/" target="_blank">Bundeszentralamt f&#252;r Steuern</a> (BZSt) vergibt dann eine elfstellige pers&#246;nliche Steueridentifikations- nummer bzw. Tax Identification Number (TIN) f&#252;r jeden Bundesb&#252;rger &#8211; vom S&#228;ugling bis zum Rentner. Die Zahlenfolgen werden laut Medienberichten zentral verwaltet und ein Leben lang gespeichert. Erst zwanzig Jahre nach dem Tod werden diese Daten vernichtet, was bisweilen eine l&#252;ckenlose Kontrolle erm&#246;glicht. <span id="more-169"></span></p>
<p>Wer nun meint ein kleines Déjá-vu-Erlebnis zu erleiden, sollte keinesfalls den n&#228;chstgelegenen Seelenklempner aufsuchen. Denn bereits in der DDR gab es ein zw&#246;lfstelliges Zahlensystem (&#8220;Personenkennzahlen&#8221;) um die Bundesb&#252;rger zu &#252;berwachen. Diese wurden am 1. Januar 1970 eingef&#252;hrt, und waren ab 1984 voll funktionst&#252;chtig in einer Datenbank abgelegt. Nachdem sich auch die Bundesregierung mit der Einf&#252;hrung solcher Kennzahlen befa&#223;te &#8211; offiziell bezeichnet als Personenkennzeichen (PKZ) &#8211; stellte der Rechtsausschu&#223; des Bundestages im Jahre 1976 fest, da&#223; <em>&#8220;die Entwicklung, Einf&#252;hrung und Verwendung von Numerierungssystemen, die eine einheitliche Numerierung der Bev&#246;lkerung im Geltungsbereich dieses Gesetzes erm&#246;glicht, unzul&#228;ssig ist&#8221;</em>.</p>
<p>Nachdem der Bundesb&#252;rger bereits die Aufhebung des Bankgeheimnisses stillschweigend hingenommen hat, ist dies nat&#252;rlich so nicht mehr g&#252;ltig. Zwar wurde die PKZ der DDR als geheimdienstliche &#220;berwachung der B&#252;rger deklariert. Ferner sogar als Unrecht angesehen. Dennoch verliert Gesagtes bei der TIN an Gewichtung. Naheliegend, da&#223; da eine zweifelhafte Begr&#252;ndung hermu&#223;te: <em>&#8220;Mit der Nummer wird ein wesentlicher Beitrag zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens geleistet, B&#252;rokratie abgebaut und die Transparenz des Besteuerungsverfahrens erh&#246;ht.&#8221;</em> &#8211; weiter hei&#223;t es in der offiziellen Begr&#252;ndung, da&#223; <em>&#8220;die Finanzbeh&#246;rden organisatorisch und technisch f&#228;hig sein m&#252;ssen, die zul&#228;ssigen &#220;berpr&#252;fungen effizient vorzunehmen&#8221;</em>.</p>
<p>Ferner sollte an dieser Stelle nat&#252;rlich darauf verwiesen werden, da&#223; es dem Finanzamt damit m&#246;glich sein wird, Einblicke in den in- und ausl&#228;ndischen Kontenverkehr zu erlangen. Auch wird der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Beh&#246;rden damit erheblich erleichtert. So k&#246;nnen zum Beispiel Arbeits-, Finanz- und Sozial&#228;mter sowie BAF&#214;G- und Wohngeldstellen Abfragen t&#228;tigen und Abgleiche vornehmen. Rentner m&#252;ssen zuk&#252;nftig damit rechnen, da&#223; die H&#246;he ihrer Rente jederzeit an das Finanzamt &#252;bermittelt werden kann.  </p>
<p>Die Finanz&#228;mter versprechen sich von der Einf&#252;hrung vordergr&#252;ndig die Aufkl&#228;rung von Mi&#223;brauchsf&#228;llen &#8211; ergo Einzelf&#228;llen. So soll etwa auch der Umsatzsteuerbetrug einged&#228;mmt werden. Hierbei werden Unternehmen fiktiver oder realexistenter Natur bei verschiedenen Finanz&#228;mtern angemeldet, um Umsatzsteuer&#252;bersch&#252;sse erstattet zu bekommen. Bisher sei dies den Beh&#246;rden laut eigener Angaben nicht m&#246;glich gewesen, da jedes Bundesland gesonderte Steuernummern vergibt, die nicht zentral abgeglichen werden k&#246;nnen. </p>
<p>Jeder anst&#228;ndige Bundesb&#252;rger, der ja sowieso nichts zu verbergen hat und f&#252;r alles offen ist, sollte sich den Tag im Kalender markieren. Denn an besagtem Tag verliert er erneut einen Teil seiner Grundrechte. Aber seien wir doch relistisch: Wer braucht die schon? </p>
<p><span class="bildquelle">Foto: &copy; SXC</span></p>
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		<title>Immer raus damit!</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 20:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BdSt]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Dienstag ver&#246;ffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein aktuellstes Schwarzbuch mit dem Titel Die &#246;ffentliche Verschwendung 2006 mit mehr als einhundert F&#228;llen von &#246;ffentlicher Verschwendung. Obwohl der Bund der Steuerzahler nun schon seit 57 Jahren anerkannte Verschwendungen &#246;ffentlich macht und auch auf bevorstehenden Verschwendungen hinweist, ist er weiterhin ein eingetragener Verein und noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brennpunkt.tonstoerung.net/20060926/immer-raus-damit/die-offentliche-verschwendung-2006/" rel="attachment wp-att-25"><img src="http://brennpunkt.tonstoerung.net/docs/2006/09/200609262200001.thumbnail.jpg" title="Die &#246;ffentliche Verschwendung 2006" class="titelbild" /></a>Am heutigen Dienstag ver&#246;ffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein aktuellstes Schwarzbuch mit dem Titel <em>Die &#246;ffentliche Verschwendung 2006</em> mit mehr als einhundert F&#228;llen von &#246;ffentlicher Verschwendung. </p>
<p>Obwohl der <a href="http://www.steuerzahler.de/" target="_blank">Bund der Steuerzahler</a> nun schon seit 57 Jahren anerkannte Verschwendungen &#246;ffentlich macht und auch auf bevorstehenden Verschwendungen hinweist, ist er weiterhin ein eingetragener Verein und noch immer keine &#246;ffentliche Beh&#246;rde, welche Befugnisse zur Einschreitung gegen Verantwortliche von Steuerverschwendungen hat. <span id="more-24"></span></p>
<p>Und w&#228;hrend der ehrliche Bundesb&#252;rger das erste halbe Jahr nur zur Tilgung seiner Steuern arbeiten geht, verschwenden die Regierenden mit allen Mitteln Gelder ihrer Bundesb&#252;rger. Wie schon seit Jahrzehnten, mu&#223; auch f&#252;r die Verschwendungen in H&#246;he von aktuell <strong>drei&#223;ig Milliarden Euro</strong> aus dem Jahre 2005 kein Politiker seinen Stuhl r&#228;umen. Auch in Sachen Verantwortlichkeit und Haftbarkeit f&#252;r Fehlinvestitionen beschr&#228;nkt man sich derweil wohl lieber auf einen kleinen Tadel im Tagebuch des Betreffenden &#8211; w&#228;hrend effektivere Methoden doch so naheliegen. </p>
<p>Zum Vergleich: Bei Fehlinvestitionen oder Neuverschuldungen, die nicht mehr getilgt werden k&#246;nnen &#8211; eben so wie es bei der Bundesregierung der Fall ist &#8211; darf der m&#252;ndige B&#252;rger einen Offenbarungseid vorlegen und gleichwohl eine Privatinsolvenz beantragen. Der Politiker hingegen erh&#246;ht die Steuern. Auf der Startseite des BdSt wird dazu sehr treffend formuliert: </p>
<blockquote><p>Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.</p></blockquote>
<p>Eigentlich sollte man meinen, genau an dieser Stelle zerplatzt die heile Welt eines jeden B&#252;rgers. Doch weit gefehlt: Es wird weiterhin am demokratischen System gezweifelt, anstatt an den Regierenden und der vorherrschenden Monarchie. Steuern werden weiterhin brav bezahlt, und jede Alternative steht im Lichte der Presseschmierer. Doch der Glaube darf niemals weichen, da&#223; die Regierenden weiterhin versagen, noch mehr Schulden machen und noch mehr Steuern kommen. Vielleicht begreift dann auch der Letzte, da&#223; das nicht der Weg und nicht das Ziel sein kann. </p>
<p>Falls Sie wider Erwarten damit leben k&#246;nnen, schaffen Sie derweil bitte 18.500 EUR beiseite um die aktuelle, gesamte <a href="http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html" target="_blank">Staatsverschuldung</a> im Ansatz zu tilgen. Beachten Sie aber bitte, da&#223; sich die Summe dessen im Minutentakt &#228;ndert. Also kein Grund zur Unruhe. Oder doch?</p>
<p><span class="bildquelle">Bildquelle: &copy; Bund der Steuerzahler</span></p>
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